Aktualisiert: 01.06.2026
Ob im Kiezverein, im Park oder auf internationaler Bühne: Sport verbindet Menschen, fördert Integration und schafft Raum für persönliche Entwicklung. In Berlin wird diese Bedeutung durch die wieder zunehmende Begeisterung für den Sport besonders deutlich.
Ein eindruckvolles Beispiel dafür erzählt der Film „Die Schwimmerinnen“, der seit 2025 auf Netflix zu sehen ist. Er zeichnet die Lebenswege von Yusra und Sarah Mardini nach, die 2015 vom zerstörten Damaskus übers Mittelmeer nach Griechenland gelangten und schließlich in Berlin landeten. Dort knüpften sie mit Hilfe des Sportvereins „Wasserfreunde Spandau 04“ an ihre Karriere als Profischwimmerinnen an und wurden von Sven Spannekrebs (im Film gespielt von Matthias Schweighöfer) trainiert. Während Sarah den Leistungssport später verließ, besuchte Yusra Mardini die Sportschule im Olympiapark vom Landessportbund Berlin und schwamm 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro für das Flüchtlingsteam (Refugee Olympic Team) - ein Moment, der sie weltweit berühmt machte.
„Berlin hat Talent“
Auf eine wirksame Nachwuchsförderung legt der Landessportbund Berlin ohnehin großen Wert. Seit 2011 läuft das vom LSB und dem Senat aufgelegte Programm BERLIN HAT TALENT (BHT), das die Berliner Sparkasse unterstützt und inzwischen flächendeckend in Berlin umgesetzt wird.
Kern des Programms ist der Deutsche Motorik-Test, mit dem die motorischen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern der dritten Klassen erfasst werden. Die Durchführung erfolgt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Auf Basis der Ergebnisse werden individuelle Handlungsempfehlungen entwickelt, um allen Kindern – mit und ohne motorischen Defiziten – eine gezielte sportliche Weiterentwicklung zu ermöglichen. Anschließend erhalten sie einen Gutschein für ein dreimonatiges Probetraining in einem BHT-Partnersportverein mit dem Ziel einer Vereinsmitgliedschaft. Ergänzend lädt der LSB ausgewählte Kinder zu Talentiaden oder Bewegungsfördergruppen ein. Das Programm verfolgt dabei konsequent eine inklusive Herangehensweise und ist in dieser Form deutschlandweit einzigartig.
Die Berliner Sportvereine im Landessportbund verzeichnen insbesondere im Kinder- und Jugendbereich in den letzten Jahren steigende Mitgliederzahlen. Vielerorts übersteigt die Nachfrage inzwischen das Angebot, sodass es teilweise zu langen Wartelisten kommen kann. LSB-Präsident Thomas Härtel führt diese Entwicklung vor allem auf das Engagement der Vereine zurück.
Sportliche Rekordzahlen
Insgesamt sind aktuell fast 822.300 Mitglieder in Vereinen beim Landessportbund Berlin (LSB) organisiert – so viele wie noch nie. Hinzu kommen mehrere hunderttausend Berlinerinnen und Berliner, die ohne Vereinsbindung regelmäßig Sport treiben. Gerade im Sommer laden dazu die 2.500 Parks und Freiflächen in Berlin ein.
Der „Urban Sports Club“ hat maßgeblich dazu beigetragen, die sportliche Vielfalt für alle zu erweitern. Wer bei dieser Plattform Mitglied wird, hat die Auswahl zwischen europaweiten Angeboten und kann immer wieder neue Sportarten oder Fitnesskurse ausprobieren. 2012 haben Benjamin Roth und Moritz Kreppel ihr Sport-Tech-Startup in Berlin gegründet. Ihr Ziel lag darin, „Menschen über das größte und flexibelste Angebot zu einem gesunden und aktiven Lebensstil zu inspirieren“.
Soziale Integration fördern
Dass Sport auch bei Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen helfen kann, beweist die Berliner Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit (GSJ). Die GSJ verbindet Sport mit Bildung und Jugendsozialarbeit. „Sport kann als Mittel zur Gewaltprävention dienen“, erklärt Frank Kiepert, Geschäftsführer beim GSJ. „Jugendliche, die in sportliche Aktivitäten eingebunden sind, haben oft weniger Zeit, sich in negativen Verhaltensweisen wie Gewalt oder kriminellem Verhalten zu engagieren. Darüber hinaus können sportliche Aktivitäten Jugendlichen helfen, Konflikte auf positive und konstruktive Weise zu lösen.“
Insgesamt hat die GSJ mehr als 70 erfolgreiche Angebote an etwa 60 Standorten in Berlin realisiert, auch an einigen Schulen in sozialen Brennpunkten. Das Angebot reicht von der Organisation und Durchführung sportlicher Arbeitsgemeinschaften, der Leitung und Gestaltung von Schülerclubs bis hin zur individuellen Beratung der Schülerinnen und Schüler. „Sportliche Aktivitäten bieten Jugendlichen die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen, soziale Kompetenzen zu entwickeln und in einer Gruppe gemeinsam Ziele zu erreichen“, betont Frank Kiepert. „Durch den Teamgeist und die Zusammenarbeit im Sport können Jugendliche wichtige soziale Fähigkeiten wie Kommunikation, Fairplay und Respekt erlernen.“
Sportlich aktiv mit der Berliner Sparkasse
Die Förderung des sportlichen Nachwuchses in Berlin liegt der Berliner Sparkasse seit vielen Jahren am Herzen. Deswegen zeigt sie Engagement für Sportvereine im Kiez wie dem Wasserfreunde Spandau 04 e.V., unterstützt die Talentsuche an Berliner Schulen und engagiert sich für die Spitzensportler von Morgen an den Berliner Eliteschulen des Sports. Als offizielle Premiumpartnerin unterstützt sie darüber hinaus die Nachwuchsarbeit des Berliner Handballclubs Füchse Berlin sowie die Volleyballjugend der BR Volleys. Gemeinsam mit den Vereinen möchte das Institut den Sportnachwuchs stärken und jungen Talenten bestmögliche Trainingsbedingungen bieten.
Seit 2018 ist die Berliner Sparkasse Titelsponsorin des S25 Berlin. Ursprünglich 1981 als „25km de Berlin“ ins Leben gerufen, verbindet der älteste Citylauf Deutschlands sportliche Herausforderung mit einem einzigartigen Lauferlebnis. Das besondere Highlight ist der Einlauf im Olympiastadion, bei dem die Läuferinnen und Läufer auf der originalen blauen Tartanbahn ins Ziel kommen. Der Lauf erfreut sich wachsender Beliebtheit: Jahr für Jahr steigen die Teilnehmerzahlen. So nahmen 2026 beim 45. Jubiläumslauf 14.300 Sportlerinnen und Sportler auf sechs Distanzen – von 5 Kilometern über Team- und Kinderläufe bis hin zum Halbmarathon und 25 Kilometer – teil.
Auch im Spitzensport positioniert sich Berlin hervorragend: Am Olympiastützpunkt Berlin (OSP), der Kaderschmiede der Sportmetropole, werden rund 650 Athletinnen und Athleten trainingswissenschaftlich, medizinisch, physiotherapeutisch, sportpsychologisch und sozial betreut. Die Berliner Sparkasse ist offizielle Sponsorin des OSP und unterstützt insbesondere die Förderung von Nachwuchstalenten sowie die Vereinbarkeit von Sport und beruflicher Ausbildung im Rahmen der dualen Karriere.
Im Jahr 2024 qualifizierten sich 82 Berliner Athletinnen und Athleten (71 olympisch, 11 paralympisch) für die Sommerspiele in Paris. Zwei Jahre später richtete sich der Fokus auf die Winterspiele in Mailand-Cortina (6. bis 22. Februar 2026): Hier waren 19 Berliner Sportlerinnen und Sportler vertreten (18 olympisch, 1 paralympisch). Für viele von ihnen ging damit ein Lebenstraum in Erfüllung.
Darüber hinaus engagiert sich die Berliner Sparkasse stark im Behinderten- und Inklusionssport. Sie unterstützt Berliner Paralympionikinnen und Paralympioniken und setzt sich für mehr sportliche Teilhabe ein. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Förderung inklusiver Formate wie der Special Olympics Pendelstaffel beim ISTAF Indoor und ISTAF. Gleichzeitig fördert sie zahlreiche inklusive Sportprojekte, Vereine und Initiativen direkt vor Ort in den Kiezen der Stadt.
Die Berliner Sparkasse war Gastgeberin der offiziellen Verabschiedung der Berliner Sportlerinnen und Sportler zu den Olympischen Winterspielen in Cortina Milano 2026. Foto: Tilo Wiedensohler
Doch nicht nur Mitglieder und Förderer sind für einen Verein entscheidend. Es sind vor allem die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die die Vielfalt des Berliner Sports prägen. Rund 60.000 gibt es von ihnen in Berlin. Ohne ihren Einsatz würden viele Sportvereine nicht existieren können. Um dieses Engagement zu unterstützen, übernimmt die Berliner Sparkasse beispielsweise beim Berliner SC Charlottenburg die Kosten für den Talente-Nest-Trainerschein. So werden Ehrenamtliche entlastet und zusätzliche finanzielle Hürden vermieden.
Auch viele Mitarbeitende der Berliner Sparkasse engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich – etwa bei den „Rollikids“ des Pfeffersport e.V., Berlins größtem Sportverein für Kinder- und Inklusionssport. Dort treiben Kinder ab vier Jahren Sport, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die spielerische Verbesserung des Rollstuhlfahrens, sondern vor allem der gemeinsame Spaß an Bewegung.
Zudem wird dieses Engagement zusätzlich im Ehrenamtsmonat September gestärkt. Denn hier unterstützt die Arbeitgeberin gezielt den Einsatz ihrer Mitarbeitenden in Berliner Vereinen und Initiativen mit finanziellen Spenden.
Special Olympics World Games – wir waren dabei!
176 Delegationen mit 6.500 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt: Die Special Olympics 2023 in Berlin waren die größte Sportveranstaltung in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972. Damit ein Event dieser Größenordnung erfolgreich über die Bühne geht, braucht es viele Freiwillige an den unterschiedlichsten Einsatzorten: Vom Fahrdienst über Medienarbeit bis hin zum Besucherservice. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Sparkasse trugen zum Gelingen der Special Olympics bei. Hier erzählen sie von ihren Erfahrungen und Begegnungen.
Für Breitensport und Nachwuchsförderung – die Sportförderung der Berliner Sparkasse
Die Förderung des sportlichen Nachwuchses in Berlin liegt der Berliner Sparkasse seit vielen Jahren am Herzen. Wir setzen uns für Sportvereine im Kiez ein, unterstützen die Talentsuche an Berliner Schulen und engagieren uns für die Spitzensportler von Morgen.
„Berlin ist bunt“ – so vielfältig ist unsere Stadt
In ihrer Online-Serie „Berliner Vielfalt“präsentiert die Berliner Sparkasse alle zwei Monate, wie vielfältig gesellschaftliches Engagement aussehen kann. Dazu werden verschiedene Initiativen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens vorgestellt. Die Berliner Sparkasse fördert ein verantwortungsvolles Miteinander in der Stadt und engagiert sich in vielen Vereinen und Initiativen selbst.
Seit über 60 Jahren erfreut sich die Sparkassenlotterie „PS-Sparen und Gewinnen“ großer Beliebtheit. Und das nicht ohne Grund, denn hier gibt es nur Gewinner. Von jedem Los gehen 25 Cent an gemeinnützige, karitative und soziale Projekte in Berlin. Je mehr Lose Berlinerinnen und Berliner kaufen, desto mehr Projekte können unterstützt werden. Helfen Sie mit!
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