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Zitadelle Spandau, Boote an der Havel, Blick auf die Altstadt Spandau, Spandauer Seebrücke, Schild am Mauerradweg, Siemensstadt

Unterwegs in Spandau: Zitadelle Spandau - die Havel in Kladow - Blick auf die Altstadt Spandau - Spandauer Seebrücke - am Mauerradweg - Siemensstadt

Spandau: Ein Ort mit Geschichte, schon lange vor Berlin

Der Bezirk Berlin Spandau fasziniert jeden der genauer hinsieht. Einer von vielen Gründen: dieser Stadtteil ist historisch bereits sehr viel älter, als das frühe Berlin. Gelegen am Abzweig von Havel und Spree ist Spandau ein zentraler Bezugspunkt in der Geschichte der gesamten Region. Zudem ist der Bezirk bekannt für das Industrieviertel Siemensstadt.  

Eine Siedlung am Scheidepunkt von Spree und Havel

Um den Ursprung vom Bezirk Spandau zu ergründen, muss man weit in der Zeit zurückreisen. Im siebten Jahrhundert gab es in der Havel-Region kaum feste Ortschaften, das Gebiet war in slawischer Hand. Weder Berlin, noch das Heilige römische Reich Deutscher Nation waren bisher gegründet worden. Doch bereits zu dieser Zeit gab es eine frühe Siedlung am Scheidepunkt von Spree und Havel, genau an dem Ort, der heute Spandau heißt.

Schon wenig später, ab dem 10. Jahrhundert, ist hier eine Burganlage nachgewiesen. Ein Vogt Eberhard von Spandau gibt der Festung seinen Namen. Es folgt das Stadtrecht im 13. Jahrhundert. In der Preußenzeit entsteht die Zitadelle Spandau, als moderner Verteidigungsbau. 1897 siedelte die Firma Siemens & Halske wichtige Industrieanlagen im Nordosten Spandaus an. Später wuchs daraus ein eigener Ortsteil: die Siemensstadt. Heute ist der Bezirk Spandau ein zentraler Wirtschaftsstandort Berlins und besitzt zugleich beeindruckende Wald- und Wasserflächen, die zur Naherholung dienen. 

Berlin Map Bezirk Spandau

Sehenswürdigkeiten in Spandau 

Wenn man von Osten her in den Bezirk kommt, ist die Siemensstadt der erste Bezugspunkt in Spandau. Seit über einhundert Jahren hat hier das berühmte deutsche Unternehmen, das heute global agiert und über 300.000 Mitarbeiter hat, einen Hauptsitz. Die charakteristischen Backsteingebäude entlang des Nonnendamms entstanden zwischen 1910 und 1914. Seither wurden die Anlagen stetig ausgebaut. Im Oktober 2018 unterzeichnete die Gruppe eine Vereinbarung mit der Stadt Berlin, über die Gründung eines neuen Innovations- und Zukunftscampus. Hier werden neue Technologiefelder erforscht und bearbeitet. 

Etwas weiter westlich, im Havelgebiet, befindet sich der älteste Teil Spandaus, rund um die Zitadelle und die Altstadt Spandau. Das Rathaus wurde - ähnlich wie Siemensstadt - kurz vor dem ersten Weltkrieg erbaut. Die Architekten waren Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth. Der Bau steht heute in der Carl-Schurz-Straße 2–6. Die Spandauer Altstadt beherbergt viele architektonische Kleinode aus dem späteren Mittelalter, unter anderem die St.-Nikolai-Kirche sowie das gotische Haus aus dem 15. Jahrhundert, das wohl jeder Spandauer kennt.

Zitadelle Spandau

Zitadelle Spandau

Die weiter nördlich gelegene Zitadelle Spandau gilt als eine der bedeutendsten und besterhaltenden Renaissance-Festungen der Welt. Zugleich Erlebnisort, Museum und Kulturzentrum, ist sie herrlich atmosphärisch und in jedem Fall einen Besuch wert. Den Besucher erwartet eine symmetrische und vollständig von Wasser umgebene Anlage mit vier Bastionen, die von oben die charakteristische Form von Pfeilspitzen haben. Die im Keller befindlichen Ausgrabungen gehen zurück bis zum Jahr 700. Es gibt Ausstellungen, Künstlerateliers, Open-Air-Konzerte und vieles mehr. An den Wochenenden werden Führungen angeboten.   

Weiter erstreckt sich der Bezirk Spandau entlang der Havel. Hier gibt es eine Menge Ferien-Flair mit Segelclubs, Restaurants, Aussichtspunkten und Freizeitangeboten. Das lauschige Kladow am Westufer, mit seinen Villenhäusern und Wassersportanlagen, ist unter anderem per Fähre von der Loretta am Wannsee aus zu erreichen. Die Strecke wird vom City Tarif der Berliner Verkehrsbetriebe abgedeckt. 

Die Berliner Sparkasse in Spandau

Was wäre Spandau ohne die Berliner Sparkasse. Berlins älteste Bank unterhält eine ihrer größten Filialen in der Spandauer Altstadt und fünf weitere an zentralen Orten im Bezirk. Hier finden Privat- und Firmenkunden für ihre finanziellen Angelegenheiten ein offenes Ohr. Zusätzlich hält „Justav“, die mobile Filiale der Berliner Sparkasse jeden Montag bei Kaufland im Grünhofer Weg und in der Wilhelmstraße. Alle Haltestellen und Beratungszeiten finden Interessierte unter berliner-sparkasse.de/imkiez.

Die Berliner Sparkasse versteht sich aber auch als Teil der Gemeinschaft im Spandauer Kiez und Netzwerkpartner für Spandauer Unternehmen. Lesen Sie hier ein spannendes Portrait über die Florida-Eismanufaktur GmbH, seit fast 40 Jahren eine feste Institution in Spandau und weit über die Grenzen Berlins bekannt. 

Kiezengagement und gegenseitige Unterstützung ist für viele Spandauer Ehrensache, so auch für die Berliner Sparkasse. Viele Mitarbeitende engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen und initiieren Förderprojekte mit Partnern im Bezirk. Einige Beispiele stellen wir hier vor. 

Berliner Sparkasse – Einfach dein Kiez

Die unmittelbare Nähe zur Havel, seine Wälder und Seen und nicht zuletzt die einladende Altstadt machen Spandau zu einem idealen Naherholungsgebiet. Und da es in Spandau so viel Sehenswertes zu entdecken gibt, haben wir den Youtuber Robert Hofmann bei seinem Spaziergang durch Spandau begleitet. Manche Leute behaupten zwar, Spandau gehöre nicht zu Berlin, aber spätestens nach unserem Besuch hier steht eines für uns fest: Ohne Spandau würde unserer Hauptstadt etwas fehlen!

Kiezvideo Spandau
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