Aktualisiert 30.01.2026
Wenn Sie nachhaltig investieren, tragen Sie mit Ihren Rücklagen aktiv zum Erhalt unseres Planeten bei. Ihnen winken dafür attraktive Renditen und der Dank zukünftiger Generationen.
Bei der Berliner Sparkasse finden Sie Geldanlagen mit nachhaltiger Ausrichtung. Diese vereinen Wachstumschancen mit Umweltschutz, sozialer Verantwortung und guter Unternehmensführung.
Mehr Nachhaltigkeit im Alltag leben: Viele von uns versuchen inzwischen, ihren negativen Einfluss auf die Umwelt zu reduzieren oder sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Sei es durch
Viele Menschen wissen heute: Wir haben uns die Erde von unseren Kindern geliehen. Diese 150 Jahre alte Weisheit der nordamerikanischen Ureinwohner ist heute nicht nur wegen des drohenden Klimawandels aktueller denn je. Trotzdem verbrauchen wir jeden Tag viel mehr Ressourcen, als unser Planet eigentlich hergibt, und hinterlassen kommenden Generationen eine ausgelaugte Welt.
Was viele beim Thema Nachhaltigkeit nicht bedenken: Nicht nur das Geld, das wir ausgeben, sondern auch das Geld, das wir für später zurücklegen, kann etwas verändern. Wer einen Teil seiner Ersparnisse an den Börsen anlegt, muss ja nicht in Unternehmen investieren, denen der Zustand unserer Erde egal zu sein scheint. Stattdessen kann er mit nachhaltigen Investments die Welt ein Stück besser machen.
Ist Nachhaltigkeit ein kurzlebiger Trend oder zeugen Fridays for Future von einem Bewusstseinswandel? Wie wichtig ist Nachhaltigkeit bei der Geldanlage?
Ein reines Gewissen beim Geldanlegen und gute Ertragschancen schließen sich nicht aus. Die Praxis zeigt: Rendite und Nachhaltigkeit gehen oft Hand in Hand.
Investoren sind durch Active Ownership die verdeckten Antreiber hinter dem Wandel hin zur Nachhaltigkeit in vielen Unternehmen. Wie funktioniert das?
Obwohl der Begriff „Nachhaltigkeit“ bereits seit 1915 im Duden verzeichnet ist, versteht jeder etwas anderes darunter. Der Ursprung des wirtschaftlichen Nachhaltigkeits-Gedankens reicht bereits mehr als 300 Jahre zurück und hat seinen Ursprung beim sächsischen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz. In seinem 1713 erschienenen Werk „Sylvicultura oeconomica“ führte er erstmals die Idee eines nachhaltigen Umgangs mit dem Rohstoff Holz ein und legte so den Grundstein für die Entwicklung der deutschen Forstwirtschaft.
Eine Definition: „Nachhaltigkeit“ beschreibt in der Tradition von Hans Carl von Carlowitz ein Handlungsprinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als künftig wieder bereitgestellt werden kann.
Längst wird Nachhaltigkeit viel breiter begriffen als Ressourcenschonung und damit Umwelt- und Klimaschutz.
In der „Agenda 2030“, die 2015 alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen einstimmig verabschiedeten, stehen fünf Schlüsselbegriffe im Zentrum:
Nicht nur die Natur, auch die Gesellschaften sollen sich nachhaltig entwickeln. Dementsprechend betreffen die sogenannten drei Säulen der Nachhaltigkeit auch die Bereiche Soziales und die Wirtschaft.
Die drei Kernbereiche der Nachhaltigkeit werden bei der Bewertung von Unternehmen oft mit ESG abgekürzt: Environmental, Social and Governance, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Nach welchen Maßstäben und in welcher Gewichtung die ESG-Kriterien bewertet werden, bleibt dabei jedem selbst überlassen.
Gut zu wissen: In der EU verpflichtet die Sustainable Finance Disclosure Regulation (Verordnung zur Offenlegung von Nachhaltigkeit im Finanzsektor, kurz: SFDR) seit 2021 Banken und Berater dazu, Anlegern gegenüber Nachhaltigkeitsinformationen offenzulegen. So soll unter anderem die Transparenz bei nachhaltigen Investments erhöht werden.
Die DekaBank, das Wertpapierhaus aller deutschen Sparkassen, findet die besten nachhaltigen Unternehmen in einem strengen Auswahlprozess: In einem ersten Schritt werden Unternehmen zunächst nach Ausschlusskriterien wie Umweltsünden, Verstößen gegen Menschenrechte oder kontroversen Produkten (Waffen, Atomkraft etc.) gefiltert. Anschließend erfolgt die Einstufung der verbleibenden Aktien und Anleihen nach insgesamt 180 ESG-Kriterien in Sachen Ökologie, Soziales und Unternehmensführung.
Nur die besten nachhaltigen Unternehmen werden dann von den Deka-Wertpapierexperten zu ihren Wachstumschancen bewertet. So findet die DekaBank die chancenreichsten Wertpapiere von den besten nachhaltigen Unternehmen. Und deshalb arbeitet die Berliner Sparkasse erfolgreich mit dem Wertpapierhaus zusammen.
Bislang waren Geldanlagen zumeist auf das „Magische Dreieck“ ausgerichtet. Damit strukturieren Anlageexperten das Vermögen ihrer Kunden nach deren Anforderungen an Liquidität, Sicherheit und Renditechancen. Wollen Verbraucher nachhaltig Geld anlegen, kommt nun die Dimension Nachhaltigkeit explizit hinzu. So wird das Vermögen verantwortungsvoll investiert und wächst nachhaltig.
Quelle: DekaBank Deka Investment, Produktspezialisten Fonds
Viele Studien weisen darauf hin, dass Firmen, die sich einer nachhaltigen Wirtschaftsweise verschreiben, zudem höhere Renditepotenziale mit sich bringen.
Diese Unternehmen gehen sparsamer mit Ressourcen um, profitieren mitunter von der nachhaltigen Wirtschaftspolitik und können sich unter Anlegern einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen. Geldanlagen mit nachhaltiger Ausrichtung gehören zu den am stärksten wachsenden Anlagebereichen. Das Gesamtvolumen dieser Geldanlagen lag gemäß dem Report „Fokus Nachhaltigkeit“ des Bundesverbandes Investment und Asset Management e.V. (BVI) in Deutschland Mitte 2025 bei dem Rekordwert von rund 1.210 Mrd. Euro – ein Zuwachs von über 15 % im Vergleich zum Ende 2024. Den größten Anteil an dem Volumen haben die Privatanleger.
Selbst wenn es gelegentlich auch kritische Stimmen zu Investments mit nachhaltiger Ausrichtung gibt, so leisten sie doch einen sehr wichtigen Beitrag für den Erhalt unseres Planeten. Und es ist gut, bereits heute damit zu beginnen.
Fazit: Geldanlagen mit nachhaltiger Ausrichtung. Anlegen mit Weitsicht. |
Die Berliner Sparkasse bietet Renten- und Aktienfonds mit nachhaltiger Ausrichtung auch für Privatanleger. Informieren Sie sich in unseren BeratungsCentern oder umfassend online. Übrigens: Auch das Geschäftsmodell Sparkasse beruht seit mehr als 200 Jahren auf Gemeinwohlorientierung und dem Regionalprinzip. Nachhaltigkeit ist also Teil ihrer DNA. |
Geldanlagen mit nachhaltiger Ausrichtung berücksichtigen neben Rendite auch Kriterien aus den Bereichen Ökologie, Soziales und verantwortungsbewusste Unternehmensführung. Das sind die sogenannten ESG-Kriterien.
ESG steht für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Dabei handelt es sich um international anerkannte Maßstäbe zur Bewertung nachhaltiger Firmen.
Sie sollten nachhaltig investieren, weil Sie damit Rendite und Verantwortung verbinden. Ihr Geld unterstützt Unternehmen, die Umwelt, Gesellschaft und gute Unternehmensführung fördern.
Nachhaltige Investments finden Sie beispielsweise bei der Berliner Sparkasse. Die DekaBank filtert Unternehmen nach strengen Nachhaltigkeitskriterien. Die Berliner Sparkasse bietet darauf basierende Fonds und Anlagelösungen an.
Ja, viele Studien zeigen, dass nachhaltige Unternehmen besonders effizient wirtschaften und langfristig stabile Renditen bieten.
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Hier bekommen Sie Details zum Thema Nachhaltigkeit.
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