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Mit unserem Ratgeber erhalten Sie Informationen, Tipps und Checklisten rund um den Bereich Erben & Vererben.

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Tipps & Ratgeber zum Thema Erben und Vererben

Warum und wie vorgesorgt werden sollte

Die Nachlassregelung ist Teil eines nachhaltigen Vermögensmanagements. Vor allem Unternehmen stehen bei Nachlass und Nachfolge vor Herausforderungen.

Nachlass regeln

Wie Sie Ihr Erbe gestalten können

Testament, Erbvertrag oder doch lieber eine Schenkung zu Lebzeiten? Wir geben Ihnen einen Überblick, über die Möglichkeiten zur Gestaltung.

Testament

Wie muss ein Testament aussehen?

Damit der letzte Wille auch tatsächlich umgesetzt werden kann, müssen beim Verfassen des Testaments bestimmte Formalitäten beachtet werden

Erbfolge

Erbfolge – wer erbt was?

Was passiert eigentlich, wenn Sie sterben, ohne Ihren letzten Willen hinterlassen zu haben? Dann greift die gesetzliche Erbfolge.  

Kosten beim Vererben

Vererben – diese Kosten kommen auf mich zu

Beim Vererben fallen verschiedene Kosten an. Wir geben einen Überblick.

Vererben und enterben – der Pflichtteil

Auch wenn man sich nicht mag – direkte Verwandte gehen nie ganz leer aus.

Vermögen optimieren und bewahren.

Große Vermögen sollten gut gemanagt werden, um über Generationen hinweg erhalten und optimiert zu werden.

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Budgetkompass fürs Älterwerden

Dieser umfangreiche PDF-Ratgeber von "Geld und Haushalt" unterstützt Sie dabei, die anstehenden Entscheidungen für eine gute finanzielle Absicherung im Alter zu treffen.  

Wie überträgt man eine selbstgenutzte Immobilie?  

Nießbrauch wolle genau überlegt sein, sagt der Berliner  Erbrechtsanwalt Volker H. Schulz und rät zur Vorsicht.

Vorsorge treffen

Vorsorge treffen

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Bereiten Sie sich auf den Fall vor, dass Sie Ihren Willen nicht mehr selbst ausdrücken können. Stellen Sie sicher, dass zu jeder Zeit in Ihrem Sinne gehandelt wird. Dazu stehen Ihnen im Wesentlichen drei Instrumente zur Verfügung.

Checklisten

Checklisten zum Thema Erben und Vererben

Was gibt es eigentlich zu vererben?

Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie es um Ihr Vermögen steht.  Listen Sie Geldvermögen und Sachwerte auf. Ziehen Sie Ihre Schulden ab.  So bekommen Sie eine Vorstellung davon, was es im Erbfall zu verteilen gibt.

Checkliste für Angehörige

Es ist gut, wenn Sie alles geregelt haben. Aber wo ist das Testament? Machen Sie es Ihren Erben mit einer Liste leichter, die wichtigen Unterlagen zu finden.

Konten bei der Berliner Sparkasse?
Pflichten im Erbfall

Um Ihnen die Klärung der Angelegenheiten, welche die Berliner Sparkasse betreffen, zu erleichtern, haben wir Ihnen eine Checkliste mit allen notwendigen Unterlagen zusammengestellt.

FAQ

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bei einer Erbschaft geht es oft um viel Geld. Und es geht um die Gefühle zwischen den Verwandten. Dabei kann es schon mal zu Enttäuschungen und emotionalen Spannungen kommen. Was alles passieren kann – hier wichtige Fragen und konkrete Antworten.

Wie viel kann steuerfrei vererbt oder verschenkt werden?

Für den Ehepartner oder eingetragenen Lebenspartner gilt der hohe Steuerfreibetrag von 500.000 Euro. Kinder und Stiefkinder sowie Enkel, deren Eltern verstorben sind, müssen erst ab einem Betrag von 400.000 Euro Steuern zahlen. Enkel, deren Eltern noch leben, und Urenkel können Sie mit bis zu 200.000 Euro bedenken.

Danach wird es teuer: Geschwister, Nichten und Neffen zahlen schon ab einem Betrag von 20.000 Euro Steuern. Die Vererbung einer Immobilie kann steuerfrei sein. Bedingung dafür unter anderem: Der Erbe muss zehn Jahre selbst darin wohnen. Unternehmen können steuerfrei an die Erben übergehen, wenn diese in den nächsten Jahren bestimmte Bedingungen erfüllen, die den Betrieb aufrechterhalten.

Was ist besser – vererben oder verschenken?

Vererben kann man nur einmal – schenken öfter. Durch Schenkungen können Sie alle zehn Jahre die Steuerfreibeträge nutzen, die auch beim Vererben angesetzt werden. Bedenken Sie aber: Verschenktes ist weg. Ein Testament können Sie zu Lebzeiten jederzeit ändern.

Wer erbt, wenn kein Testament vorhanden ist?

Wenn kein Testament vorhanden ist, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Die regelt je nach Verwandtschaftsgrad, wer wie viel bekommt. Der Ehe- oder eingetragene Lebenspartner steht vor allen Verwandten an erster Stelle.

Was sind Nachlassverbindlichkeiten?

Nachlassverbindlichkeit sind die Forderungen, die an die Erben im Zusammenhang mit dem Erbfall gerichtet werden. Das können noch offene Schulden des Verstorbenen sein oder die Ansprüche der Vermächtnisnehmer und der Pflichtteilsberechtigten. Aber auch die mit dem Todesfall selbst verbundenen Kosten wie Beerdigungs- und Notarkosten sind Nachlassverbindlichkeiten.

Was ist ein Berliner Testament?

Das Berliner Testament wird auch Ehegatten-Testament oder gemeinschaftliches Testament genannt. Die Ehepartner oder eingetragenen Lebenspartner machen sich gegenseitig zu Alleinerben. Die Kinder werden in diesem Fall zunächst von der Erbfolge ausgeschlossen und erben erst nach dem Tod des Längerlebenden. Das soll dem Ehepartner Sicherheit geben. Nachteil: Nach dem Tod eines Ehepartners ist das Testament grundsätzlich nicht mehr änderbar.

Kann ich ein Erbe ablehnen?

Ein Erbe kann man ausschlagen. Sinnvoll ist das zum Beispiel, wenn der Erblasser mehr Schulden hinterlässt als Vermögen. Sie müssen die Ausschlagung rechtzeitig (innerhalb von sechs Wochen nach Kenntnis des Erbfalls) erklären.

Wenn Sie das Erbe ausschlagen wollen, muss das beim Nachlassgericht zur Niederschrift erklärt werden oder Sie gehen zum Notar. Wenn Sie ein Erbe annehmen, haften Sie mit Ihrem gesamten Privatvermögen für die bestehenden Schulden. Die Annahme der Erbschaft muss nicht ausdrücklich erklärt werden. Sie kann auch durch schlüssiges Handeln (zum Beispiel Ausräumen der Wohnung des Verstorbenen) erfolgen.

Was tun bei Streit?

Bei Erbstreit kann eine Mediation helfen.

Alte Verletzungen und neue Ungerechtigkeiten – bei Erbkonflikten geht es nicht allein ums Geld, sondern vor allem um komplexe Familienbeziehungen. Die Mediatorin Lisa Hinrichsen erzählt, wie sie zwischen streitenden Parteien vermittelt.

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