Aktienkurse beobachten, Trends analysieren und eigene Investmententscheidungen treffen – darum geht es beim Planspiel Börse der Sparkassen. Auch in Berlin nutzten bei Spielrunde 2025 wieder zahlreiche junge Menschen die Chance, sich praxisnah mit Wirtschaft und Finanzmärkten auseinanderzusetzen.
Insgesamt beteiligten sich 1.461 Schülerinnen und Schüler aus über 50 Berliner Schulen. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch 66 Studierende, 80 Lehrkräfte sowie 10 Azubi-Teams. Bundesweit und in Europa erreichte das Planspiel Börse sogar einen neuen Rekord: rund 130.000 Teilnehmende sammelten europaweit erste Erfahrungen an den Kapitalmärkten – ein starkes Signal für das wachsende Interesse junger Menschen an Finanzthemen.
Das Börsenjahr 2025 war geprägt von turbulenten Aktienmärkten – unter anderem bedingt durch die US-Zoll- und Handelspolitik. Gleichzeitig wurde die Inflation in der Eurozone eingedämmt und die Zinsen sanken leicht. Während die Wachstumserwartungen in Deutschland eher verhalten blieben, sorgten global steigende Verteidigungsausgaben und die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz für Auftrieb an der Börse. Zum Jahresende führte dies zu einem Rekordzuwachs beim DAX. Genau dieses Spannungsfeld macht den besonderen Mehrwert des Planspiel Börse aus: Finanzmärkte werden erlebbar – und komplexe Zusammenhänge verständlich. Für die Teilnehmenden bedeutete das: Chancen und Risiken lagen oft dicht beieinander – genau wie an der realen Börse.
Die Berliner Teams überzeugten mit strategischem Geschick und einem guten Gespür für Marktbewegungen. In der Depotgesamtwertung sicherten sich folgende Teams die ersten Plätze:
1. Platz: Team „Kommies“ - Stefan Stefanov, Rinat Gorin und Hauraa Al Shily; Ernst-Abbe-Gymnasium
2. Platz: Team „JHJHJH“ - Jana Dering und Hannah Kottmann; Alexander-von-Humboldt-Oberschule
3. Platz: Team „Chicken Nugget“ - Magnus Lange und Hai Nguyen; Ellen-Key-Schule
Ein anschauliches Beispiel dafür, wie erfolgreiches Investieren aussehen kann, liefert das Team „JHJHJH“. Mit einem Depotwert von 58.600,72 Euro setzten Jana Dering und Hannah Kottmann von der Alexander-von-Humboldt Oberschule konsequent auf eine trendbasierte Strategie: „Wir haben geschaut, was in den letzten Monaten gut gelaufen ist – und ob der Trend weiterhin anhält.“
Eine Strategie, die ein zentrales Börsenprinzip widerspiegelt. Gleichzeitig zeigt sie, wie schnell sich Trends in dynamischen Märkten auch wieder drehen können. Umso wichtiger ist es, Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Hannah Kottmann und Jana Dering von der Alexander von Humboldt Oberschule haben erfolgreich am Planspiel Börse der Berliner Sparkasse teilgenommen. Im Team „JHJHJH“ vermehrten Sie ihr Spielkapital von 50.000 Euro auf 58.600,72 Euro. Das entspricht immerhin einer Rendite von 17,2 Prozent.
Ein zentrales Learning vieler Teilnehmenden: Erfolg an der Börse ist immer mit Risiko verbunden. Gleichzeitig wurde deutlich, wie unterschiedlich junge Menschen an das Thema Geldanlage herangehen. Während einige gezielt auf Trends setzen, legen andere mehr Wert auf Sicherheit und langfristige Strategien. Erfreulich ist auch, dass dieses Jahr bei den Berliner Teams auch 500 Mädchen und junge Frauen dabei waren. Im letzten Jahr waren es noch deutlich weniger. Hannah Kottmann beschreibt ihre Erfahrungen so: „Man muss bedenken, dass es ein Planspiel und kein echtes Geld war. Dadurch haben wir auch riskantere Entscheidungen getroffen, als wir es mit eigenem Geld wahrscheinlich tun würden.“
Ihr Fazit: „Ich würde empfehlen, genau zu schauen, was gut gelaufen ist, und nicht einfach drauflos zu investieren.“ Das Planspiel Börse weckt zudem nachhaltiges Interesse an Finanzthemen: „Ich habe tatsächlich schon mit meinem Vater darüber gesprochen, ob wir das nicht auch mal gemeinsam machen könnten.“
Nachhaltigkeit und Rendite schließen sich nicht aus
Nachhaltig investieren liegt auch beim Planspiel Börse im Trend. Das zeigt die wachsende Zahl der Teilnehmenden im Nachhaltigkeitswettbewerb, einer eigenen Wettbewerbskategorie innerhalb des Börsenspiels.
Diese Berliner Teams erzielten im Nachhaltigkeitswettbewerb bemerkenswerte Erfolge:
1. Platz: „Ole-coin“ - Konrad Prange, Lukas Vin Heydenreich Lê und Benno Knapp; Inge-Deutschkron-Gymnasium
2. Platz: „LevelUppp“ - Helen Piotrowski und Fanja Piotrowski; Droste-Hülshoff-Schule
3. Platz: „MAinvestments“ - Maurycy Orzechowski und Artur Masula; Inge-Deutschkron-Gymnasium
Das Planspiel Börse ist weit mehr als ein Wettbewerb. Es ermöglicht jungen Menschen, wirtschaftliche Prozesse hautnah zu erleben, eigene Strategien zu entwickeln und aus Erfolgen wie Fehlern zu lernen. Ob trendbasierte Investments, nachhaltige Anlagen oder vorsichtige Strategien – jede Entscheidung trägt dazu bei, ein besseres Verständnis für die Finanzwelt zu entwickeln.
Eines wird dabei besonders deutlich: Wer sich mit den Märkten beschäftigt, lernt nicht nur Zahlen zu verstehen, sondern auch Zusammenhänge – und trifft damit eine wichtige Grundlage für die eigene Zukunft.
Die nächste Spielrunde startet im Oktober 2026. Die Berliner Sparkasse freut sich darauf, wieder viele junge Menschen auf ihrem Weg in die Finanzwelt zu begleiten.
Die Berliner Sparkasse engagiert sich in verschiedenen Bildungsbereichen. Sie unterstützt lebendiges und erlebnisorientiertes Lernen im Alltag und sorgt für finanzielle Allgemeinbildung.
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