Tigervierlinge im Tierpark Berlin

Foto: Christoph Schieder 

Tierpatenschaften der Berliner Sparkasse für mehr Artenschutz

Die Berliner Sparkasse engagiert sich mit verschiedenen Tierpatenschaften im Tierpark Berlin und im Zoo Berlin für den Erhalt der Artenvielfalt. 

Girlpower im Doppelpack: Luise und Lotte

Die beiden Sumatra-Tiger Luise und Lotte kamen am 1. September 2022 im Tierpark Berlin zur Welt. Ihre Geburt war ein besonderes Ereignis. Die beiden sind ein Hoffnungsschimmer für die gesamte Population der vom Aussterben bedrohten Sumatra-Tiger. Laut aktuellen Schätzungen sind weltweit aktuell nur noch 400-600 dieser majestätischen Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu finden. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass die Erhaltungszucht und der Schutz dieser Tiere aufrechterhalten werden. Mit der Patenschaft für Lotte und Luise unterstützt die Berliner Sparkasse das Artenschutzprogramm von Zoo und Tierpark für eine der am stärksten bedrohten Tierarten der Welt. 

Seit Oktober 2023 leben die beiden Zwillingsmädchen im „Reich der Jäger“ im Berliner Zoo - einer modern und naturnah gestalteten Anlage, die den Bedürfnissen von Großkatzen gerecht wird.

Tierpark Berlin: Erhaltungszucht für vom Aussterben bedrohte Tigerarten

Die 2022 geborenen Tiger-Zwillinge Luise und Lotte sind der jüngste Tiger-Nachwuchs in der Patenfamilie der Berliner Sparkasse. Bereits 2015 übernahm die Berliner Sparkasse die Patenschaft für die im Tierpark Berlin geborenen Tigervierlinge Artjom, Amura, Amba und Alexa. Sie gehören zu den vom Aussterben bedrohten Amurtigern, von denen noch rund 450 Tiere in freier Wildbahn im Süden Russlands leben. 2018 kamen Kiara, Seri, Oscar und Willi dazu. Sie gehören zur Gruppe der Sumatra-Tiger, die hauptsächlich auf Sumatra, der größten der über 17.000 indonesischen Inseln leben und ebenfalls vom Aussterben bedroht sind. Nachdem die jungen Tiger sich zunächst normal entwickelten, wurde Ende 2019 jedoch eine Kniefehlstellung bei allen vier Tigern festgestellt, welche zu Problemen im Bewegungsablauf führte. Seitdem standen die vier jungen Sumatra-Tiger unter tierärztlicher Beobachtung. Leider verschlechterte sich der Zustand aller vier Tiger so massiv, dass sie eingeschläfert werden mussten. 

Tierpatenschaften für stark vom Aussterben bedrohte Arten 

Die Berliner Sparkasse unterstützt Zoo und Tierpark Berlin bei ihrem erfolgreichen Engagement in der Erhaltungszucht. In Zusammenarbeit mit zoologischen Einrichtungen weltweit sollen mit der Erhaltungszucht stabile Reservepopulationen für bedrohte Tierarten geschaffen werden.

Neben den Patenschaften für die Tigermädchen Luise und Lotte unterstützte die Berliner Sparkasse viele Jahre den Berliner Zoo mit einer Patenschaft für das Spitzmaulnaskorn Maburi und deren Tochter Maisha, die 2018 geboren wurde. Nashörner sind durch Wilderei stark vom Aussterben bedroht. Nach Einschätzungen des Berliner Zoos leben noch 5.000 Tiere in freier Wildbahn in Afrika.

Wilderer bedrohen die Aufrechterhaltung der Artenvielfalt 

Besonders in China und Vietnam machen Wilderer Jagd auf Nashörner. Das Milliardengeschäft mit den Hörnern beruht auf dem Irrglauben, dass Hornpulver ein gesundheitsförderndes Mittel sein würde. Besonders gefährlich – die Wilderer werden durch verbesserte Technik immer erfolgreicher. Mehr als 95 Prozent des Bestandes gelten inzwischen als ausgerottet. 

Patenschaft im Tierpark und Zoo als Rettungsstrategie 

Zum Schutz der Artenvielfalt entstehen vielerorts Wildparks, die durch Zäune vor Wilderern geschützt werden. Außerdem wird Aufklärungsarbeit in China und Vietnam geleistet. Zur Rettungsstrategie gehört zudem die geschützte Zucht in Zoos und Tierparks. In Zusammenarbeit mit zoologischen Einrichtungen weltweit sollen mit der Erhaltungszucht stabile Reservepopulationen für bedrohte Tierarten geschaffen werden. Dieses Ziel unterstützt die Berliner Sparkasse mit ihren Patenschaften. 

Es ist nicht leicht, Tiere in Gefangenschaft zu züchten, da sie sich häufig nicht in Gehegen paaren wollen. Bei manchen Tierarten, wie Pandabären, versuchen dies Zoos mit großen Mühen. Bei Nashörnern gehört die Züchtung in Zoos zur Rettungsstrategie als wichtige Säule dazu. Der Zoo Berlin ist dabei besonders erfolgreich und gilt nach eigenen Angaben sogar als einer der erfolgreichsten Halter und Züchter von Östlichen Spitzmaulnashörnern in Europa.

Bereits 18 Spitzmaulnashörner wurden in Berlin geboren. Maburi und ihre Tochter Maisha leben seit April 2023 im Zoo Hannover. Hier hat auch Alexa, das Tigermädchen aus der ersten Vierlings-Patenschaft der Berliner Sparkasse ein neues Zuhause gefunden und sorgte dort bereits 2019 für dreifachen Nachwuchs und damit für den Erhalt ihrer Art. 

Neues Mitglied in der Patenfamilie: Gorilla-Männchen Sango

Sango ist ein junger Silberrücken der Gorilla-Familie im Zoo Berlin. Er wurde 2004 im Zoo Romagne in Frankreich geboren. In den Berliner Zoo kam er 2019, um hier eine Familie zu gründen. Er ist der Vater der jungen Gorilla-Dame Tilla, die 2021 geboren wurde und führt die Großfamilie um die Gorilladamen Bibi, Mpenzi und Djambala an. Zu dieser Familie gehört auch noch die Gorilla Seniorin Fatou, die als weltweit ältester Gorilla in menschlicher Obhut gilt und seit 1959 im Zoo Berlin lebt.

„Eine Villa für Tilla“

Die Gorilla-Familie, darunter Tilla und ihre Mutter Bibi, benötigt ein größeres und naturnäheres Zuhause, um ihren natürlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Unter dem Motto "Die kleine Tilla braucht 'ne Villa" ruft der Zoo zu Spenden auf, um das Projekt zu realisieren, da es mit erheblichen Kosten verbunden ist. Bis 2029 soll auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern ein großes Gorillahaus entstehen, das mit Lianen, Baumnestern und beheizten Liegeflächen im Außenbereich ausgestattet werden soll. Der Bau erfordert jedoch eine erfolgreiche Finanzierung und kostet etwa 30 Millionen Euro, wofür Spenden gesammelt werden. 

Engagement für die Artenvielfalt - gemeinsam für den Artenschutz 

Die Berliner Sparkasse engagiert sich in vielen Projekten für den Erhalt der Artenvielfalt und eine intakte Umwelt in Berlin.

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