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Trainieren für Olympia

Trainieren für Olympia

Mit dem Nachwuchssportler-Preis motiviert die Berliner Sparkasse junge Sporttalente, auf ihrem Weg nach Olympia am Ball zu bleiben.

Chance für junge Talente

Die Berliner Sparkasse fördert die Wahl zum Nachwuchssportler des Monats.

Jeden Monat werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit Unterstützung der Berliner Sparkasse der Nachwuchssportler des Monats präsentiert. Gewählt werden die jungen Sporttalente von den Leserinnen und Lesern von Berlin-Sports.de. Die Wahl zum Nachwuchssportler des Monats ist für die Olympiateilnehmer von morgen eine zusätzliche Motivation, neben Schule und Ausbildung ihre sportliche Karriere zu verfolgen.

Nachwuchssportlerin Mia Lietke Rhythmische Sportgymnastik

Mia wusste schon als Sechsjährige, was sie will  Für die Meisterschaften der Großen ist Mia Lietke noch zu jung. Aber den Titel „Nachwuchssportler/in des Monats“ konnte sich die 13-jährige Schülerin aus Wannsee sichern. Mit sechs Jahren sah Mia bei einer Sportveranstaltung in ihrer Heimatstadt Ulm Magdalene Brzeska, Deutschlands prominenteste Sportgymnastin. Sofort war Mia klar, das will sie auch machen und sie begann bei Brzeska zu trainieren. Seit fünf Jahren lebt und trainiert Mia in Berlin und lässt keinen Wettkampf aus. Zurzeit finden diese ausschließlich online statt, aber das liegt Mia. Normalerweise ist sie vor einer Kür sehr aufgeregt, online läuft alles entspannter. Die Qualifikation für die deutschen Junioren-Meisterschaften absolvierte sie mit persönlicher Bestleistung. Jetzt hofft sie auf Medaillen.

Nachwuchssportlerin des Monats Hermine Fuckel

Hermine sucht einen kräftigen Sportpartner

Die 11-jährige Hermine Fuckel ist Berlins Nachwuchssportlerin des Monats Mai. Normalerweise turnt die Sportakrobatin vom TuS Hellersdorf im Duo aus Ober- und Unterpartnerin. Bis vor kurzem hatte sie auch eine feste Partnerin, mit der sie 2019 Berliner Meisterin wurde. Nun wurde Hermine aber zu schwer. Deshalb sucht sie einen Oberpartner, der kräftig genug ist, Hermine für Saltos weit in die Luft zu befördern. Bis sie den gefunden hat, turnt sie im Einzel auf dem Handpodest. Hier ist Hermine zweitbeste Deutsche. Ihr Ziel ist, die ostdeutschen Meisterschaften als Einzelsportlerin zu gewinnen. Der höchste Wettbewerb in dieser Disziplin findet im Oktober statt.  Hermine turnt seit ihrem fünften Lebensjahr. Mittlerweile trainiert sie vier Mal in der Woche, inklusive Tanztraining am Sonnabend. 

Nachwuchssportler Gavin Claypool

Ein Football-Fan, der selbst lieber über Hürden sprintet

Gavin Claypool (16) ist ein großes Talent im Hürdensprint und Berlins Nachwuchssportler des Monats April. Der gebürtige  Engländer ist elfmaliger Deutscher Meister und trainiert beim SV Preußen Berlin. Anfang Februar konnte er die Bestzeit seiner Altersklasse über 60 Meter Hürden auf 7,80 Sekunden verbessern.  Vor dem Rekord war sein größter Erfolg der deutsche Meistertitel 2019 in der Altersklasse U16 über 80 Meter Hürden. Sein Ziel ist klar: „Die Olympischen Spiele 2024 wären schön“, sagt Gavin Claypool selbstbewusst, „2028 würde aber auch passen.“ Paris oder Los Angeles – Hauptsache einmal dabei sein beim bedeutendsten Sportereignis der Welt.

Nachwuchssportler Max Jagodzinski

Max träumt von einem Start bei den Paralympics

Den Titel zum Nachwuchssportler des Monats Februar erhält der  Rennrollstuhlfahrer Max Jagodzinski. Im vergangenen Jahr belegte er bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Erfurt den zweiten Platz über 200m. Außerdem konnte er in 2020 sowohl das ISTAF Indoor als auch das ISTAF im Berliner Olympiastadion für sich entscheiden. Sein großes Ziel ist irgendwann die Teilnahme an den Paralympics. Erstmal darf sich Max über 200 Euro Preisgeld freuen und bald auch über einen neuen Rennrollstuhl, der eigens für ihn angefertigt wird. Die Berliner Sparkasse beteiligte sich daran mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro.

Neun Nachwuchssportler des Jahres, drei Eliteschüler des Sports und ein verrücktes Video

In der Corona-Pandemie ist auch beim wichtigsten Nachwuchs-Preis im Berliner Sport vieles anders. Erstmals sind angesichts der sehr unterschiedlichen Trainings- und Wettkampfbedingungen alle Nachwuchssportler*innen des Monats gemeinsam zu Berlins Nachwuchssportler*innen des Jahres 2020 gekürt worden.

Die vom Landessportbund Berlin, Olympiastützpunkt Berlin, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Berliner Sparkasse initiierte Wahl ehrt junge Sporttalente für ihre herausragenden Leistungen. Die Corona-Pandemie hat auch den Trainingsalltag und die Wettkampfplanung Berlins bester Nachwuchssportler*innen völlig durcheinandergebracht. "Für sie ist in diesem Jahr ohne Wettkampfbetrieb Anerkennung und Förderung besonders wichtig, damit sie ihre sportlichen Ziele nicht aus den Augen verlieren", so Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse. Es ist wichtig, sie bestmöglich zu unterstützen, zu motivieren und ihre Leistungen in dieser schwierigen Zeit zu würdigen. Gefeiert wurde dieses Jahr auch nicht im Wintergarten Varieté Berlin, sondern mit einem – nicht ganz ernst gemeinten – Video-Clip. Mit dabei sind neben den neun Nachwuchssportler*innen des Jahres auch die Berliner Eliteschüler*innen des Sports 2020 und der Gewinner des Berliner Schulsportpreises. Hier geht’s zum Film bei berlin-sport.de >> 

Berliner Nachwuchssportler des Jahres 2020

Das sind Berlins Nachwuchssportler*innen des Jahres 2020:

  • Mira Jeanne Maack (Schwimmen)
  • Johanna Schikora (Finswimming)
  • Lena Leege (Leichtathletik)
  • Tom Waldsteiner (Wasserspringen)
  • Moritz Wolff (Rudern)
  • Fabienne Jährig (Radsport)
  • Nils Matache (Turnen)
  • Lea Enderlein & Malte Brandt (Eistanz).

Arthur Wolfgang Mai (Eiskunstlauf), Simon Pfretzschner (Beachvolleyball) und Paul Röder (Rudern) sind Berlins Eliteschüler des Sports 2020. Der Berliner Schulsportpreis geht an die Moabiter Grundschule.

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