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Trainieren für Olympia

Trainieren für Olympia

Mit dem Nachwuchssportler-Preis motiviert die Berliner Sparkasse junge Sporttalente, auf ihrem Weg nach Olympia am Ball zu bleiben.

Chance für junge Talente

Die Berliner Sparkasse fördert die Wahl zum Nachwuchssportler des Monats.

Jeden zweiten Dienstag im Monat werden mit unserer Unterstützung in der Berliner  Morgenpost die Olympiateilnehmer von morgen gekürt. Junge Sportler, die das Zeug zum Olympioniken haben, werden per Internet-Abstimmung gewählt und erhalten so eine zusätzliche Motivation, neben Schule und Ausbildung ihre sportliche Karriere zu verfolgen.

April 2018: Kian-Yu Oei

„Ohne Ziel gibt es keinen Erfolg. Denn nur wer sein Ziel kennt, erreicht es auch.“

Der 15-Jährige Kian-Yu Oei, Schüler des Schul- und Leistungssportzentrums (SLZB) in Hohenschönhausen, spielt Badminton auf höchstem Niveau. Mittlerweile startet er fast nur noch bei internationalen Wettkämpfen. „Dort sind die Gegner einfach stärker. Das ist jedes Mal eine Herausforderung, aber sie hilft mir, mich weiterzuentwickeln“, sagt er.

Die Leidenschaft für das Spiel wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Seine Großeltern mütterlicherseits stammen ursprünglich aus China und wanderten später nach Indonesien aus – beides Länder, die enorm badmintonbegeistert sind. Sein Vater ist Deutscher, doch auch er spielt Badminton, ebenso wie seine beiden älteren Brüder. „Ich bin sozusagen schon mit dem Schläger geboren“, sagt Kian.

Im nächsten Jahr will er damit bei den Europameisterschaften eine Medaille gewinnen. Und dann ist da noch der Traum von Olympia.

März 2018: Sophie Dornbach

Zum Eiskunstlauf kam Sophie Dornbach mit zweieinhalb Jahren. Das ist selbst in dieser Sportart, in der viele sehr zeitig beginnen, außerordentlich früh. Ihr Vater und ihre ältere Schwester waren ebenfalls Eiskunstläufer gewesen. Bald zeigte sich, dass sie Talent hat.

Am meisten gefallen ihr die Sprünge. „Da ist dieser kurze Moment, in dem man sich fast schwerelos fühlt”, sagt sie. „Wenn man einen schweren Sprung gestanden hat, ist das ein tolles Gefühl.”

All die Jahre war sie Nachrückerin für die deutschen Meisterschaften gewesen. In dieser Saison schaffte der Schützling von Trainerin Silke Heritz erstmals die Qualifikation und gewann bei den Titelkämpfen in Chemnitz prompt die Silbermedaille. Ihr Motto lautet: „Wenn du keine Lust hast, immer wieder von vorn anzufangen, gib niemals auf.“

Februar 2018: Timo Jahn

Jeden Tag außer Sonntag vier Stunden lang nichts anderes macht als im Becken hin- und herzuschwimmen, das ist der Alltag von Timo Jahn. Ausdauer, Fleiß und Disziplin sind im Schwimmen der Schlüssel zu einer schnellen Zeit. Am wohlsten fühlt er sich auf den kurzen Strecken. Am liebsten mag er die 50 Meter und 100 Meter Freistil, beide „schön kurz und knackig“.

2017 wurde Jahn auf der Kurzbahn deutscher Juniorenmeister über 50 Meter Freistil. Mit der 4x50-Meter-Freistil-Mixedstaffel der Wasserfreunde Spandau gewann er auch bei den Erwachsenen den Titel. Es war der bislang größte Erfolg für den 17-Jährigen und brachte ihm die Auszeichnung zu Berlins Nachwuchssportler des Monats Februar ein.  

Januar 2018: Lara Lessmann

Im vergangenen November hat der Radsport-Weltverband zum ersten Mal ein gemeinsames Event für die Trendsportarten MTB-Eliminator, Trial und BMX-Freestyle ausgerichtet – die Urban-Cycling-WM in Chengdu. Lara gewann auf Anhieb die Silbermedaille im BMX-Freestyle, nur zwei Punkte fehlten ihr zu Gold. „Das war ein bisschen ärgerlich”, sagt sie. Dafür landete sie jetzt bei der Wahl zu Berlins Nachwuchssportler des Monats Januar ganz vorn.

Beim BMX-Freestyle müssen die Fahrer einen Parcours mit Rampen, Sprüngen und anderen Hindernissen bewältigen, wobei sie auf ihren Rädern spektakuläre Tricks zeigen. Laras schwerste Übung ist ein sogenannter Crankflip Barspin – dabei lässt sie gleichzeitig Lenker und Pedale los und dreht beides jeweils um 360 Grad.

Dezember 2017: Marlene Endrolath

Marlene Endrolath ist eine bemerkenswerte junge Frau. Vier Mal siegte sie über 100 Meter bei den European Para Youth Games in Genua und zusätzlich über 200 Meter Lagen. 
Vor vier Jahren sind bei ihr erstmals Symptome der Netzhauterkrankung Retinitis Pigmentosa aufgetreten. Inzwischen hat sie auf beiden Augen selbst mit Brille nur noch eine Sehkraft von zehn Prozent. Geschwommen ist Marlene auch schon vor ihrer Krankheit, jedoch trainierte sie damals nur zwei, drei Mal pro Woche. Mittlerweile sind es zehn Einheiten. Ihr Traum ist eine Teilnahme an den Paralympics 2020 in Tokyo. Dafür ist sie aus Göppingen in das Schul- und Leistungssportzentrum (SLZB) in Hohenschönhausen umgezogen.

November 2017: Moritz Adam

Nach den deutschen Jugendmeisterschaften musste Moritz Adam umdekorieren. In seinem Zimmer stellt der Kanute vom Sportclub Berlin-Grünau immer die neuesten Medaillen zur Schau, die er gerade gewonnen hat. Bei den Titelkämpfen in München gab es davon jedoch gleich ein halbes Dutzend auf einmal, für die er nun an der Wand einen passenden Platz finden musste.
"Am schwierigsten war der Titel im C2 über 1000 Meter", erzählt er. Paul Scholz und er waren bislang hauptsächlich im Einer unterwegs gewesen. Moritz hatte im kleinsten Boot auch 2015 und 2016 schon je zweimal DM-Gold geholt. Doch zusammen hatten sie wenig Erfahrung. "Wir harmonieren noch nicht so gut wie andere und hatten Sorge, dass sich das gerade auf der längeren Strecke negativ auswirkt", sagt er. Den Titel holten sie am Ende trotzdem. "Eigentlich bin ich eher ein Sprinter", sagt er. Seine Zukunft sieht er dennoch über die längere Distanz.

Oktober 2017: Nico Naujock

Bei der EM ist Nico Naujock am Ende ziemlich Baden gegangen. Dass ihn seine Teamkollegen nach der Regatta in Gdynia ins eiskalte Wasser der Danziger Bucht schmissen, hatte allerdings einen triftigen Grund: Traditionell feiern die Segler auf diese Weise ein besonders gutes Ergebnis – und das hatte der 16-Jährige bei den Europameisterschaften ohne Frage abgeliefert.
Der EM-Titel war der Höhepunkt eines Sommers, in dem Nico Naujock in seiner Altersklasse außerdem noch Deutscher Meister wurde und bei der WM auf dem Ijsselmeer Bronze gewann. Beeindruckend war die Konstanz, mit der der junge Segler vom Wassersport-Verein 1921 an den Start ging: In zwölf Regatten erreichte er elf Mal einen Platz unter den besten Drei. “Das hat mir die nötige Sicherheit gegeben, mich auch beim Saisonhöhepunkt auf meine Fähigkeiten zu verlassen”, sagt er.

September 2017: Johanna Schikora

Sie ist Berlins flotteste Meerjungfrau

Keine ist im Wasser so schnell wie Flossenschwimmerin Johanna Schikora. Den Vergleich mit Arielle mag die Kaulsdorferin trotzdem nicht – auch weil Mermaiding eine eigene Sportart ist. Sie stellt klar: "Ich schwimme nicht auf Schönheit. Ich schwimme auf Zeit." Flossenschwimmen, auch Finswimming genannt, ist die rasanteste Art, sich im Wasser ohne technische Hilfsmittel fortzubewegen. Mit bis zu zwölf Kilometern pro Stunde sind die Sportler unterwegs. Vom Internationalen Olympischen Komitee ist Finswimming zwar als olympische Sportart anerkannt, bislang jedoch nicht in das olympische Programm aufgenommen worden.

Welchem Schwimmstil Flossenschwimmen nahe kommt, wie schwer so eine Flosse ist und welche Tricks es beim Anziehen gibt, ist hier nachzulesen:

August 2017: Rudolf Molleker

Das 16 Jahre alte Tennis-Talent verblüffte zuletzt bei den Männern am Rothenbaum. Seinem Traum von der Nummer eins ordnet er alles unter. Im vergangenen Jahr hat er die mittlere Reife gemacht. Sein Abitur will er irgendwann nachholen, vorerst setzt er auf den Sport. "Plan A ist für mich Tennisprofi zu werden. Über Plan B habe ich mir noch keine Gedanken gemacht."

Seine Wahl zum Nachwuchssportler des Monats August – zum zweiten Mal nach Juli 2015 – verdankt er allerdings zwei Erfolgen im Nachwuchsbereich. Er gewann beim internationalen Turnier in Offenbach und bei den Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften in Berlin im Steffi-Graf-Stadion seines Vereins LTTC Rot-Weiß. Als erster Berliner seit 2003 (und als vierter überhaupt) holte er den Titel. Damit kletterte er erstmals in die Top Ten der Junioren-Weltrangliste.

Juli 2017: Moritz Wolff

Der 17-Jährige, der bereits im August 2016 Nachwuchssportler des Monats war,  ist Vizeweltmeister auf dem Ergometer und Weltrekordhalter in seiner Altersklasse über 2000 Meter und 6000 Meter im Trockenrudern. Die Rudermaschine beherrscht er ebenso wie das Boot. Als Nachwuchssportler des Monats Juli wurde er aber wegen eines Erfolgs auf dem Wasser ausgezeichnet: Bei der EM der Junioren in Krefeld holte Wolff kürzlich die Goldmedaille im Einer – gegen zumeist ältere Konkurrenz. Anfang August reist der Berliner zur WM nach Litauen.

Das Ziel dort ist klar: "Natürlich will ich jetzt auch Weltmeister werden."

Juni 2017: Jan Kauffmann

"Das hat mir gefallen, da hatte ich vom ersten Tag an Spaß", erinnert sich der beim SCC trainierende Teenager an eine Einladung zum Fünfkampf. Diese Sportart ist eine mit hoher Herausforderung, eine, die komplexe Fähigkeiten, intakten Körper und Geist verlangt. Pierre de Coubertin hat den Mix aus Fechten, Schwimmen, Reiten, Schießen und Laufen erfunden, der sich bis heute im Programm der Olympischen Spiele gehalten hat. Jan Kauffmann hat sich ein zu seinem Tagesablauf passendes Motto gewählt. Es heißt: "Immer weitermachen!"

Wie ein typischer Tag des 16.-Jährigen aussieht, unter:

Mai 2017: Maximilian Kröber

Erst vor zwei Jahren hat Maximilian Kröber mit Tischtennisspielen angefangen. Doch schon 2016 holte er beim Jugend-Ländercup des Deutschen Behindertensportverbands zweimal Gold, und er ist deutscher Jugendmeister in seiner Wettkampfklasse 11 für Sportler mit intellektueller Beeinträchtigung. Maximilian Kröber ist Autist, was seine Geschichte umso bemerkenswerter macht.

Wo er trainiert und welche Ziele er hat:

April 2017: Lou Massenberg

Bereits zum dritten Mal wurde der Wasserspringer Lou Massenberg zum Nachwuchssportler des Monats gewählt. Das gab es noch nie, ist jedoch hart erarbeitet. Er hat mit seinen 16 Jahren bereits 37 deutsche Meistertitel im Nachwuchsbereich gewonnen und im Dezember holte er bei der Junioren-WM in Kasan in Russland zusammen mit Patrick Kreisel im Synchronwettbewerb vom Drei-Meter-Brett Gold.

Was ihn auszeichnet und welche Ziele er verfolgt, findet man hier:

März 2017: Florian Paschke

Im vergangenen Jahr wurde Florian Paschke Berliner Jugendmeister und Zweiter beim Deutschland-Pokal. Er trainiert täglich 3-4 Stunden auf dem auf dem Eis, in der Leichtathletikhalle und im Ballettraum. Seine Trainerin nennt ihn "einen der talentiertesten Eiskunstläufer, die wir in Berlin derzeit haben." Selbst Dreifachsprünge steht Florian sicher.

Welchen Sprung er am besten findet, ist hier zu lesen:

Februar 2017: Charlotte von Leupoldt

Groß gewachsen, aber nur 48 Kilo leicht und oft einfach umwerfend, das ist die 15-jährige Charlotte von Leupoldt. Ihre Gegnerinnen auf der Judomatte lehrt sie oft das Fürchten mit ihrem schon ausgereiftem technischen Repertoire – mit Würfen, Festhalten oder Würgen. Judo hat ihr immer Spaß gemacht. Sie hat es probiert, blieb dabei, hat aus sich selbst Lust und Willen zum Wettkampf entwickelt.

Wie sie zum Judo gekommen ist und unter welchem Motto sie lebt findet man hier:

Januar 2017: Antonia Ackermann

1,62 Meter, 58 Kilogramm. Antonia Ackermann entspricht so gar nicht dem Klischeebild der Sportart, der sich die 14-Jährige verschrieben hat: Gewichtheben. Seit viereinhalb Jahren stemmt sie nun schon erfolgreich Gewichte, doch der Weg dorthin war eher zufällig.

Damals besuchte ein Talentspäher die Schule, der für den benachbarten Verein SV Empor Begabte für die Athletik-Abteilung sichtete. In deren Halle trainierten auch die Lastenstemmer. Antonia Ackermann probierte sich dort ebenfalls aus, fand Gefallen daran und blieb dabei. Kürzlich ist sie Deutsche Meisterin der Schüler im Mehrkampf in Frankfurt/Oder geworden; zudem ist sie ostdeutsche Meisterin und Vizemeisterin in ihrer Altersklasse. Ihre Bestleistungen liegen bei 65 Kilo im Reißen und 75 Kilo im Stoßen.

Woran sie neben ihrem Sport auch noch Freude hat, unter:

Dezember 2016: Nora Peuser

Rudere hart, oder geh' nach Hause! Das gibt Nora Peuser als ihr Motto an. Die ehemalige Fußballerin ist eines der Berliner Toptalente im Einer. Anfang Oktober 2016 siegte sie beim Baltic Cup in Hamburg gegen Konkurrenz aus elf baltischen Ländern im 2000-Meter-Einer mit fünf Bootslängen und 15 Sekunden Vorsprung. Jetzt möchte sie sich nach überstandener Nervenentzündung im Rücken für die U 19-WM 2017 qualifizieren.

November 2016: Mateo Cuk

"Respekt ist wichtig, aber Angst, die darf keinen Platz haben. Das ist das schlimmste Wort, das es in einer Kampfsportart gibt." – sagt Mateo Cuk, der beste Judoka seiner Alters- und Gewichtsklasse in Berlin. Sein Ziel für die nähere Zukunft ist die Qualifikation für die Europa-Jugendspiele und sich für die EM oder WM ins Gespräch bringen. In der Ferne liegt Olympia. "Ganz klar, da geht nichts darüber", sagt Mateo, für den seine Sportart eine Charakterschule ist.

Oktober 2016: Julia Büsselberg

Seglerin Julia Büsselberg war bereits im Oktober 2015 Berlins Nachwuchssportlerin des Monats, wenig später wurde sie Beste des Jahres. Im Oktober-Ranking 2016 ist sie wieder Erste. Geschafft hat sie das durch ihre sportliche Konstanz auf hohem Niveau. 2016 gewann sie im Laser 4.7. das Young Easter Meeting in Malcesine (Italien), wie im Vorjahr die Young European Sailing (YES) in Kiel, dazu zwei Europacups und erstmals die Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften in Travemünde.

Was die 16-jährige nach dem Abitur 2018 plant, unter:

September 2016: Jacob Schopf

"Richtig schön durchpaddeln, bis zum Schluss durchhalten und noch mal ordentlich anziehen", so geht das, wenn man im Kanusport ganz nach vorne will. Klingt einfach, fordert aber eine Menge Training, Kraft und Ausdauer. Bis zu 100 Stunden pro Woche verbringt unser Nachwuchssportler Jacob Schopf (17) auf dem Wasser, genervt ist er davon aber fast nie. Seit seinen Anfängen bei der Küken-Regatta hat er sportlich schon einiges erreicht.

Wo er noch hinwill und welche Ziele außerhalb des Sports dieses Jahr noch vor ihm liegen, unter:  

August 2016: Moritz Wolff

Eigentlich träumte er von einer Fußballkarriere. Aber weil das Fußballteam der Sportschule „schon voll” war, versuchte er es mit Rudern. Offensichtlich ist er so etwas wie ein Naturtalent. Gleich in seinem ersten Wettkampfrennen beim Landesentscheid 2014 gab es im Doppelzweier den ersten Sieg für den Ruderer des Richtershorner Rudervereins. Gerade jüngst hat er seiner Bilanz wieder zwei Siege hinzugefügt, bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Einer und Doppelzweier (mit Alexander Finger/BRC) gewonnen. Bei seinen Ruderkameraden gilt er als „Kraftmaschine”, Fotos von Moritz auf Facebook versehen sie mit dem Kommentar „Du Tier!”.

Was er an der Medienberichterstattung zu Sportthemen ändern würde, unter:

Juli 2016: Christina Wassen

Bei der Junioren-EM in Rijeka (Kroatien) gewann die 17 Jahre alte Wasserspringerin vom Berliner TSC Doppel-Gold vom Turm und mit dem Team, Bronze vom Dreimeterbrett. Leider wurde sie der EM Ende Mai in London "nur" sechste und ist damit zum zweiten Mal knapp an einem großen Championat vorbeigerutscht. "Das war ärgerlich, aber nach hinten schauen bringt nichts", sagt sie: "Ich falle ganz bestimmt in kein Loch, ich habe immer gesagt, mein Ziel sind die Olympischen Spiele – egal ob 2016, 2020 oder 2024."

Wo alles angefangen hat und worüber sie mit ihrer Schwester streitet, unter:

Juni 2016: Jan Kauffmann

"Das hat mir gefallen, da hatte ich vom ersten Tag an Spaß", erinnert sich der beim SCC trainierende Teenager an eine Einladung zum Fünfkampf. Diese Sportart ist eine mit hoher Herausforderung, eine, die komplexe Fähigkeiten, intakten Körper und Geist verlangt. Pierre de Coubertin hat den Mix aus Fechten, Schwimmen, Reiten, Schießen und Laufen erfunden, der sich bis heute im Programm der Olympischen Spiele gehalten hat. Jan Kauffmann hat sich ein zu seinem Tagesablauf passendes Motto gewählt. Es heißt: "Immer weitermachen!"

Wie ein typischer Tag des 16-Jährigen aussieht, unter:

Mai 2016: Daniel Zorn

Ab und zu muss er klarstellen, dass sein Nachname kein Programm ist: "Ich bin kein Typ für Streit", bestätigt Daniel Zorn, 17-jähriger Judoka und Nachwuchssportler des Monats Mai. Schon mit drei Jahren hat er Bekanntschaft mit der Judo-Matte gemacht, fiel aber zunächst vor allem durch intensive Quasselei auf. Inzwischen konzentriert er sich auf das Wesentliche: Gewinnen, und das möglichst immer.

Welche Erfolge er bisher feiern konnte, und was sonst noch auf seiner To-Do-Liste steht, unter:  

April 2016: Lea Sophie Scholz

Auch die Nachwuchssportlerin des Monats April kommt vom Eis, aber diesmal geht es um Schnelligkeit. Die bald 17-jährige Eisschnellläuferin Lea Sophie Scholz aus Lichtenberg hat in ihrer Heimatstadt und deutschlandweit schon etliche Titel geholt. Auch international gab es erste Erfolge: Beim Mixed Teamsprint der Youth Olympic Games in Lillehammer trennten sie nur acht Hundertstel von einem Medaillenrang. Anlagen und Potenzial lassen auf mehr hoffen – davon ist ihr Trainer überzeugt.

Wie ihre Karriere auf Kufen begonnen hat, unter:  

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