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Trainieren für Olympia

Trainieren für Olympia

Mit dem Nachwuchssportler-Preis motiviert die Berliner Sparkasse junge Sporttalente, auf ihrem Weg nach Olympia am Ball zu bleiben.

Chance für junge Talente

Die Berliner Sparkasse fördert die Wahl zum Nachwuchssportler des Monats.

Jeden zweiten Dienstag im Monat werden mit unserer Unterstützung in der Berliner  Morgenpost die Olympiateilnehmer von morgen gekürt. Junge Sportler, die das Zeug zum Olympioniken haben, werden per Internet-Abstimmung gewählt und erhalten so eine zusätzliche Motivation, neben Schule und Ausbildung ihre sportliche Karriere zu verfolgen.

April 2017: Lou Massenberg

Bereits zum dritten Mal wurde der Wasserspringer Lou Massenberg zum Nachwuchssportler des Monats gewählt. Das gab es noch nie, ist jedoch hart erarbeitet. Er hat mit seinen 16 Jahren bereits 37 deutsche Meistertitel im Nachwuchsbereich gewonnen und im Dezember holte er bei der Junioren-WM in Kasan in Russland zusammen mit Patrick Kreisel im Synchronwettbewerb vom Drei-Meter-Brett Gold.

Was ihn auszeichnet und welche Ziele er verfolgt, findet man hier:

März 2017: Florian Paschke

Im vergangenen Jahr wurde Florian Paschke Berliner Jugendmeister und Zweiter beim Deutschland-Pokal. Er trainiert täglich 3-4 Stunden auf dem auf dem Eis, in der Leichtathletikhalle und im Ballettraum. Seine Trainerin nennt ihn "einen der talentiertesten Eiskunstläufer, die wir in Berlin derzeit haben." Selbst Dreifachsprünge steht Florian sicher.

Welchen Sprung er am besten findet, ist hier zu lesen:

Februar 2017: Charlotte von Leupoldt

Groß gewachsen, aber nur 48 Kilo leicht und oft einfach umwerfend, das ist die 15-jährige Charlotte von Leupoldt. Ihre Gegnerinnen auf der Judomatte lehrt sie oft das Fürchten mit ihrem schon ausgereiftem technischen Repertoire – mit Würfen, Festhalten oder Würgen. Judo hat ihr immer Spaß gemacht. Sie hat es probiert, blieb dabei, hat aus sich selbst Lust und Willen zum Wettkampf entwickelt.

Wie sie zum Judo gekommen ist und unter welchem Motto sie lebt findet man hier:

Januar 2017: Antonia Ackermann

1,62 Meter, 58 Kilogramm. Antonia Ackermann entspricht so gar nicht dem Klischeebild der Sportart, der sich die 14-Jährige verschrieben hat: Gewichtheben. Seit viereinhalb Jahren stemmt sie nun schon erfolgreich Gewichte, doch der Weg dorthin war eher zufällig.

Damals besuchte ein Talentspäher die Schule, der für den benachbarten Verein SV Empor Begabte für die Athletik-Abteilung sichtete. In deren Halle trainierten auch die Lastenstemmer. Antonia Ackermann probierte sich dort ebenfalls aus, fand Gefallen daran und blieb dabei. Kürzlich ist sie Deutsche Meisterin der Schüler im Mehrkampf in Frankfurt/Oder geworden; zudem ist sie ostdeutsche Meisterin und Vizemeisterin in ihrer Altersklasse. Ihre Bestleistungen liegen bei 65 Kilo im Reißen und 75 Kilo im Stoßen.

Woran sie neben ihrem Sport auch noch Freude hat, unter:

Dezember 2016: Nora Peuser

Rudere hart, oder geh' nach Hause! Das gibt Nora Peuser als ihr Motto an. Die ehemalige Fußballerin ist eines der Berliner Toptalente im Einer. Anfang Oktober 2016 siegte sie beim Baltic Cup in Hamburg gegen Konkurrenz aus elf baltischen Ländern im 2000-Meter-Einer mit fünf Bootslängen und 15 Sekunden Vorsprung. Jetzt möchte sie sich nach überstandener Nervenentzündung im Rücken für die U 19-WM 2017 qualifizieren.

November 2016: Mateo Cuk

"Respekt ist wichtig, aber Angst, die darf keinen Platz haben. Das ist das schlimmste Wort, das es in einer Kampfsportart gibt." – sagt Mateo Cuk, der beste Judoka seiner Alters- und Gewichtsklasse in Berlin. Sein Ziel für die nähere Zukunft ist die Qualifikation für die Europa-Jugendspiele und sich für die EM oder WM ins Gespräch bringen. In der Ferne liegt Olympia. "Ganz klar, da geht nichts darüber", sagt Mateo, für den seine Sportart eine Charakterschule ist.

Oktober 2016: Julia Büsselberg

Seglerin Julia Büsselberg war bereits im Oktober 2015 Berlins Nachwuchssportlerin des Monats, wenig später wurde sie Beste des Jahres. Im Oktober-Ranking 2016 ist sie wieder Erste. Geschafft hat sie das durch ihre sportliche Konstanz auf hohem Niveau. 2016 gewann sie im Laser 4.7. das Young Easter Meeting in Malcesine (Italien), wie im Vorjahr die Young European Sailing (YES) in Kiel, dazu zwei Europacups und erstmals die Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften in Travemünde.

Was die 16-jährige nach dem Abitur 2018 plant, unter:

September 2016: Jacob Schopf

"Richtig schön durchpaddeln, bis zum Schluss durchhalten und noch mal ordentlich anziehen", so geht das, wenn man im Kanusport ganz nach vorne will. Klingt einfach, fordert aber eine Menge Training, Kraft und Ausdauer. Bis zu 100 Stunden pro Woche verbringt unser Nachwuchssportler Jacob Schopf (17) auf dem Wasser, genervt ist er davon aber fast nie. Seit seinen Anfängen bei der Küken-Regatta hat er sportlich schon einiges erreicht.

Wo er noch hinwill und welche Ziele außerhalb des Sports dieses Jahr noch vor ihm liegen, unter:  

August 2016: Moritz Wolff

Eigentlich träumte er von einer Fußballkarriere. Aber weil das Fußballteam der Sportschule „schon voll” war, versuchte er es mit Rudern. Offensichtlich ist er so etwas wie ein Naturtalent. Gleich in seinem ersten Wettkampfrennen beim Landesentscheid 2014 gab es im Doppelzweier den ersten Sieg für den Ruderer des Richtershorner Rudervereins. Gerade jüngst hat er seiner Bilanz wieder zwei Siege hinzugefügt, bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Einer und Doppelzweier (mit Alexander Finger/BRC) gewonnen. Bei seinen Ruderkameraden gilt er als „Kraftmaschine”, Fotos von Moritz auf Facebook versehen sie mit dem Kommentar „Du Tier!”.

Was er an der Medienberichterstattung zu Sportthemen ändern würde, unter:

Juli 2016: Christina Wassen

Bei der Junioren-EM in Rijeka (Kroatien) gewann die 17 Jahre alte Wasserspringerin vom Berliner TSC Doppel-Gold vom Turm und mit dem Team, Bronze vom Dreimeterbrett. Leider wurde sie der EM Ende Mai in London "nur" sechste und ist damit zum zweiten Mal knapp an einem großen Championat vorbeigerutscht. "Das war ärgerlich, aber nach hinten schauen bringt nichts", sagt sie: "Ich falle ganz bestimmt in kein Loch, ich habe immer gesagt, mein Ziel sind die Olympischen Spiele – egal ob 2016, 2020 oder 2024."

Wo alles angefangen hat und worüber sie mit ihrer Schwester streitet, unter:

Juni 2016: Jan Kauffmann

"Das hat mir gefallen, da hatte ich vom ersten Tag an Spaß", erinnert sich der beim SCC trainierende Teenager an eine Einladung zum Fünfkampf. Diese Sportart ist eine mit hoher Herausforderung, eine, die komplexe Fähigkeiten, intakten Körper und Geist verlangt. Pierre de Coubertin hat den Mix aus Fechten, Schwimmen, Reiten, Schießen und Laufen erfunden, der sich bis heute im Programm der Olympischen Spiele gehalten hat. Jan Kauffmann hat sich ein zu seinem Tagesablauf passendes Motto gewählt. Es heißt: "Immer weitermachen!"

Wie ein typischer Tag des 16-Jährigen aussieht, unter:

Mai 2016: Daniel Zorn

Ab und zu muss er klarstellen, dass sein Nachname kein Programm ist: "Ich bin kein Typ für Streit", bestätigt Daniel Zorn, 17-jähriger Judoka und Nachwuchssportler des Monats Mai. Schon mit drei Jahren hat er Bekanntschaft mit der Judo-Matte gemacht, fiel aber zunächst vor allem durch intensive Quasselei auf. Inzwischen konzentriert er sich auf das Wesentliche: Gewinnen, und das möglichst immer.

Welche Erfolge er bisher feiern konnte, und was sonst noch auf seiner To-Do-Liste steht, unter:  

April 2016: Lea Sophie Scholz

Auch die Nachwuchssportlerin des Monats April kommt vom Eis, aber diesmal geht es um Schnelligkeit. Die bald 17-jährige Eisschnellläuferin Lea Sophie Scholz aus Lichtenberg hat in ihrer Heimatstadt und deutschlandweit schon etliche Titel geholt. Auch international gab es erste Erfolge: Beim Mixed Teamsprint der Youth Olympic Games in Lillehammer trennten sie nur acht Hundertstel von einem Medaillenrang. Anlagen und Potenzial lassen auf mehr hoffen – davon ist ihr Trainer überzeugt.

Wie ihre Karriere auf Kufen begonnen hat, unter:  

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