Anmelden
DE
Pauline Jagsch Berliner Nachwuchssportlerin des Jahres 2021

Trainieren für Olympia - Chance für junge Talente

Die Berliner Sparkasse fördert junge Sporttalente mit der Wahl zum Nachwuchssportler / zur Nachwuchssportlerin des Monats.

Jeden Monat werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit Unterstützung der Berliner Sparkasse die Nachwuchssportlerin bzw. der Nachwuchssportler des Monats präsentiert. Gewählt werden die jungen Sporttalente von den Leserinnen und Lesern von Berlin-Sports.de. Die Wahl zum/zur Nachwuchssportler/in des Monats ist für die Olympiateilnehmer von morgen eine zusätzliche Motivation, neben Schule und Ausbildung ihre sportliche Karriere zu verfolgen.

Berlins Nachwuchssport-Talente des Monats im Jahr 2022

Nachwuchssportlerin Anouk Krause-Jentsch

September 2022

Anouk geht ihren eigenen Weg 

Mit 60,73 Sekunden lief Anouk Krause-Jentsch beim 400-Meter-Hürdenlauf der Deutschen Leichtathletik Meisterschaften in Ulm persönliche Bestzeit, holte sich die Goldmedaille und wurde nun zur Berliner Nachwuchssportlerin des Monats September gekürt. Als nächstes will die Deutsche U18-Meisterin die 400 Meter Hürden unter einer Minute laufen und an internationalen Meisterschaften teilnehmen. Dafür trainiert die 17-Jährige neben Abitur und Führerscheinstunden fünfmal in der Woche. Vor allem an der Technik möchte Anouk noch feilen. „Beim Sprung muss ich mich noch verbessern.“ Wenn das gelingt, stehen neuen Erfolgen nur noch ein paar läppische Hürden im Weg.

Nachwuchssportler Finn-Jonah Neuwirth

August 2022

Finn-Jonah möchte gern ein Vorbild sein

Die Begeisterung ist unüberhörbar, wenn Finn-Jonah Neuwirth über seinen Sport spricht. Schon im Kindergarten konnte er vom nassen Element nicht genug bekommen. Bereits mit sechs Jahren bestritt der heute 14-Jährige seine ersten Wettkämpfe. In diesem Sommer wurde Finn-Jonah viermal deutscher Jahrgangsmeister. Und deshalb auch Berlins Nachwuchssportler des Monats August. Wie die meisten jungen Sportler träumt auch Finn-Jonah davon, einmal an Olympischen Spielen teilzunehmen. Und dafür trainiert er hart, momentan neunmal die Woche zwei Stunden. Bei seinem Verein, der SG Berliner Wasserratten, fühlt er sich wohl. Dort will er auch bleiben und jüngeren Kindern ein Vorbild sein.

Nachwuchssportler Levi Märkt

Juli 2022

Levi zeigt den perfekten Wurf

Das Abitur ist geschafft und damit eine Belastung weniger für den 18-jährigen Levi Märkt. Er ist Judoka, und als einer der besten seines Alters nicht nur Berlins Nachwuchssportler des Monats Juli, sondern auch ehrgeizig, was seinen Sport angeht. Auf 15 Stunden pro Woche kommt das Trainingspensum, das der gebürtige Hamburger zu absolvieren hat, zweimal eineinhalb Stunden am Tag. Die Erfolge können sich sehen lassen: Die Bronzemedaille beim Junior European Cup in Malaga entscheidet über die Teilnahme an der Junioren-WM in Ecuador. Levi Märkt ist bereit und zeigt den Koshi-guruma, einen Wurf, der – wenn perfekt angewendet – den Gegner komplett auf den Rücken legt und den Kampf automatisch beendet. 

Nachwuchssportlerin Seden Bugur

Juni 2022

Seden kämpft für ihren Sport 

Treten wie beim Taekwondo, Schlagen wie beim Boxen, Fegen wie beim Judo – Karate ist ein komplexer Sport und fasziniert die 19-jährige Seden Bugur seit ihrer frühesten Kindheit. Vater Veysel Bugur war zweimal Weltmeister, heute trainiert er Seden. Der dritte Platz bei der Premier League in Portugal ist das beste Resultat ihrer noch jungen Karriere – und der Grund für die Wahl zur Berliner Nachwuchssportlerin des Monats Juni. Seden träumt von einer Teilnahme bei den Olympischen Spielen. Dafür trainiert die Kämpferin des SC Banzai sechs Mal in der Woche. Zwar ist Karate bei den nächsten Spielen 2024 in Paris wieder nicht dabei, aber aufgeben will die stets positiv denkende Studentin der Wirtschaftskommunikation nicht. 

Nachwuchssportlerin Lara Gawenda

Mai 2022

Lara liebt den Rausch der Geschwindigkeit 

Eigentlich wollte sie schon aufhören mit dem Schwimmen. Zu groß waren die Selbstzweifel, nicht gut genug zu sein. Dann hat Lara sich die Monoflosse an die Füße gezogen und schwimmt nun beim Finswimming der Konkurrenz davon. Beim Weltcup in Eger schwamm sie kürzlich über 50 und 100 Meter auf die Ränge zwei und drei. Und wurde jetzt zu Berlins Nachwuchssportlerin des Monats Mai gewählt. „Ich war von Anfang an gecatched von der Schnelligkeit dieser Sportart“, schwärmt die 16-Jährige, die beim Klub TC fez Berlin trainiert. Über mehrere Strecken ist Lara Deutschlands schnellste Flossenschwimmerin. Von Aufhören kann längst keine Rede mehr sein. 

Nachwuchssportler Friedrich Rumpf

April 2022

Friedrich und die Kunst der Konzentration

Friedrich Rumpf hat ein ehrgeiziges Lebensmotto: „Alles, was ich mir vorstellen kann, kann ich auch erreichen“. Bei der deutschen Meisterschaft über 400 Meter lief der 18-jährige Berliner persönliche Bestzeit unterm Hallendach und wurde Vizemeister der U20. Dafür wurde er zum Nachwuchssportler des Monats April gewählt. Das nächste Ziel sind die U20 Weltmeisterschaften im August in Kolumbien. Und dann ist da noch der Traum von Olympia. Trainieren fällt dem Leichtathleten vom VfL Fortuna Marzahn nicht schwer. „Friedrich ist ein Wettkampftyp. Im entscheidenden Moment konzentriert er sich auf den Punkt“, sagt sein Trainer Stefan Klug“. Dazu passen auch die Hobbies des Abiturienten - Darts und Schach.

Nachwuchssportler Leonas Wetzel

März 2022

Leonas gewinnt bei „Klein gegen Groß“

Seit zwei Monaten ist Leonas Wetzel ein TV-Star. Mit 80 zu 79 Handstand-Schultertaps schlug er in der ARD-Show „Klein gegen Groß“ den österreichischen Fitness-Youtuber Sascha Huber. Turnen ist die große Leidenschaft des Achtjährigen, sie wurde ihm quasi „in die Wiege gelegt“, denn auch seine Eltern sind beide Handstand-Akrobaten. Leonas besucht die Sportschule im Leistungszentrum Hohenschönhausen und hat ein großes Vorbild: Olympiaturner Lukas Dauser, der in Tokio die Silbermedaille am Barren holte. Damit will Leonas sich später nicht zufriedengeben. Gold muss es schon sein. Die Wahl zum Nachwuchssportler des Monats März ist eine gute Motivation, auf dieses Ziel hinzuarbeiten.

Nachwuchssportlerin Pauline Pfeiff

Februar 2022

Pauline wagt den großen Sprung

Wer rastet, der rostet. Deshalb nutzt Pauline auch die Ferien und jede andere Minute, um an den Feinheiten ihrer Sprünge zu arbeiten. Mit ihren 19 Jahren gehört Pauline jetzt zu den Erwachsenen und hier ist die Konkurrenz viel härter als bei den Junioren. Bei ihrer letzten Junioren-Teilnahme, der Weltmeisterschaft in Kiel, gewann die Berliner Wasserspringerin Silber vom Turm und wurde dafür zur Nachwuchssportlerin des Monats Februar gewählt, genau drei Jahre nach ihrer ersten Auszeichnung, damals für die Bronzemedaille bei der Jugend-EM. Um auch weiterhin bei internationalen Meisterschafen starten zu können, muss Pauline hart trainieren und auch neue Sprünge lernen. Ihr großes Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris. 

Nachwuchssportlerin Klara Beierling

Januar 2022

Klara geht ihren eigenen Weg

Trotz ihres jungen Alters hat Klara Sophie Beierling bereits sehr genaue Vorstellungen von ihrem späteren Berufsleben. Sie will Meeresbiologie studieren und die „ganze Welt erkunden“. Zumindest was den Aufenthalt im Wasser betrifft, ist sie dafür bestens gerüstet. Die 14-jährige Berlinerin ist vierfache deutsche Jahrgangsmeisterin über 50 und 100 Meter Freistil und Rücken. Und das trotz Fußverletzung und einer Blinddarm-OP vor den Wettkämpfen im November. Das spricht für ihr Talent und ihren Kampfgeist. Den Ausgleich zum Sport holt sich Klara mit Lesen, Zeichnen und Musik. Ihr nächstes sportliches Ziel ist das Europäische Olympische Jugendfestival im Sommer in der Schweiz.

Das sind Berlins Nachwuchssportlerinnen des Jahres 2021

Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Sparkasse Dr. Johannes Evers überreicht den Pokal an die Nachwuchssportlerin des Jahres 2021, Pauline Jagsch

Dr. Johannes Evers, Vorstandvorsitzender Berliner Sparkasse, Preisträgerin Pauline Jagsch

Pauline Jagsch ist Berlins Nachwuchssportlerin des Jahres 2021. Die 18-jährige Kanutin vom Sportclub Berlin-Grünau gewinnt den wichtigsten Nachwuchspreis des Berliner Sports vor Hermine Fuckel (12 Jahre, Sportakrobatik) und Johanna Schikora (19 Jahre, Finswimming). Aufgrund der Pandemie wird das Trio gemeinsam mit den Berliner Eliteschülerinnen und -schülern des Sports 2021 und den Gewinnerinnen und Gewinnern des Berliner Schulsportpreises 2021 nicht im Rahmen einer Gala ausgezeichnet, sondern mit einem kurzweiligen Film geehrt. 

Nachwuchssportlerin des Monats Pauline Jagsch August 2021

Pauline Jagsch - Kanu

Auf dem Wasser hat sie sich schon immer wohl gefühlt. In Müggelheim aufgewachsen, gehörte Kanu fahren bereits zum Vorschulprogramm. Lange Zeit war der Sport für Pauline eine reine Freizeitbeschäftigung, bis sie als 15-Jährige 2018 zum Berliner Verbandstraining eingeladen wurde. Sie wechselte zum SC Berlin-Grünau und die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. 2019 trat sie zum zweiten Mal bei den deutschen Nachwuchs-Meisterschaften an. Sechs Wettbewerbe – sechs Medaillen. Die 18-Jährige träumt „langfristig“ von Olympia. Zur Nachwuchssportlerin des Jahres gewählt wurde sie von den Berlinerinnen und Berlinern sowie einer Jury für ihre jüngsten Erfolge im Kajak: Silber im K1 über 500 Meter und Bronze im K2 über 500 Meter bei der Junioren-Europameisterschaft 2021. 

nachwuchssportlerin des Monats Hermine Fuckel Mai 2021

Hermine Fuckel - Sportakrobatik

Die 12-jährige Hermine Fuckel aus Mahlsdorf ist Deutsche Juniorenmeisterin in der Sportakrobatik. Sie gewann den Titel gemeinsam mit ihrem Partner Emil Weiß. Zuvor hatte sie im Einzel auf dem Handpodest  bereits bei einem internationalen Online-Wettkampf mit 181 Starter*innen aus 16 Nationen in der Altersklasse U12 überzeugt und den Wettbewerb als zweitbeste Deutsche abgeschlossen. Hermine turnt seit ihrem fünften Lebensjahr. Mittlerweile trainiert sie vier Mal in der Woche, inklusive Tanztraining am Sonnabend.

Nachwuchssportlerin des Monats Johanna Schikora September 2021

Johanna Schikora - Finswimming

Die Corona-Pandemie hat Berlins Nachwuchsschwimmerin Johanna Schikora mental stark beeinflusst. Doch mit der Weltmeisterschaft im Finswimming ist alles vorbei. Gleich zweimal Gold über 800 und 1500 Meter holte die 19-Jährige und wurde für ihren Doppelsieg als Berlins Nachwuchssportlerin des Jahres ausgezeichnet. Johanna entdeckte diese Sportart für sich mit 11 Jahren. Obwohl Finswimming (noch) zu den nichtolympischen Randsportarten gehört, trainiert sie als Leistungssportlerin bei der Bundeswehr. Ihr nächstes Ziel: Die World Games 2022 in den USA, wo Johanna auch über die kürzere Distanz über 400 Meter glänzen will.  

Die vom Landessportbund Berlin und vom Olympiastützpunkt Berlin sowie der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie initiierte Wahl der Talente des Berliner Spitzensports wird ermöglicht durch die Berliner Sparkasse und ist mit insgesamt 1.500 Euro dotiert.  

Für die Berliner Sparkasse ist es eine Herzensaufgabe, den sportlichen Nachwuchs in der Hauptstadt zu würdigen, der insbesondere unter den schwierigen Pandemie-Bedingungen Großartiges leistet. „Sport hält gesund, Sport hält fit – und Sport verbindet. Pauline Jagsch ist eine ganz besondere Nachwuchssportlerin, die verdient diesen Preis gewonnen hat“, sagt Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse.

Pauline Jagsch hat gleich doppelt Grund zum Jubeln. Die talentierte Kanutin ist zudem zur Eliteschülerin des Sports 2021 der Flatow-Oberschule gekürt worden. Bei diesem Preis, der vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Sparkassen-Finanzgruppe gefördert wird, werden neben den sportlichen auch die schulischen Leistungen berücksichtigt. Für das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin (SLZB) wurde Para-Schwimmerin Mira Jeanne Maack und für die Sportschule im Olympiapark die Handballerin Leonie Baßiner ausgezeichnet.

Der Berliner Schulsportpreis 2021 geht an die Mary-Poppins-Grundschule. Die Schule aus Kladow überzeugte mit ihrem außerordentlichen Engagement beim Schulsport-Wettkampfprogramm und mit „der Nutzung von digitalen Instrumenten in der Umsetzung und Darstellung der Wettkämpfe“.

 Cookie Branding

Wir, als Ihre Sparkasse, verwenden Cookies, die unbedingt erforderlich sind, um Ihnen unsere Website zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie Ihre Zustimmung erteilen, verwenden wir zusätzliche Cookies, um zum Zwecke der Statistik (z.B. Reichweitenmessung) und des Marketings (wie z.B. Anzeige personalisierter Inhalte) Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website zu verarbeiten. Hierzu erhalten wir teilweise von Google weitere Daten. Weiterhin ordnen wir Besucher über Cookies bestimmten Zielgruppen zu und übermitteln diese für Werbekampagnen an Google. Detaillierte Informationen zu diesen Cookies finden Sie in unserer Erklärung zum Datenschutz. Ihre Zustimmung ist freiwillig und für die Nutzung der Website nicht notwendig. Durch Klick auf „Einstellungen anpassen“, können Sie im Einzelnen bestimmen, welche zusätzlichen Cookies wir auf der Grundlage Ihrer Zustimmung verwenden dürfen. Sie können auch allen zusätzlichen Cookies gleichzeitig zustimmen, indem Sie auf “Zustimmen“ klicken. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit über den Link „Cookie-Einstellungen anpassen“ unten auf jeder Seite widerrufen oder Ihre Cookie-Einstellungen dort ändern. Klicken Sie auf „Ablehnen“, werden keine zusätzlichen Cookies gesetzt.

i