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Ein Kind sitzt gemeinsam mit einem Hund auf dem Sofa und lächelt gutgelaunt in die Kamera.

Inmitten e. V.: Gemeinsam mit Tieren für ein besseres Leben 

Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück der Erde, sagt ein Sprichwort. Und auch wenn es bei Inmitten e. V. eher um Esel geht, haben auch hier Tiere einen großen Anteil daran, vor allem Kinder sehr glücklich zu machen. Die Berliner Sparkasse unterstützt den Verein für tiergestützte Intervention als Spendenpartnerin.  

Tiergestützte Therapie: Im Einsatz für Kinder  

"Wir haben unseren Verein Inmitten 2019 gegründet", erzählt Regine Lorenz, die gemeinsam mit ihrem Mann den Verein leitet. Inmitten steht als Abkürzung für "Inklusion mit Tieren".  Schon vor rund 12 Jahren entdeckte Regine Lorenz ihre Liebe zur Arbeit mit Tieren und absolvierte eine Ausbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention. Von da an nahm das Schicksal seinen Lauf. „Als Leiterin des Allianz Stiftungsforums kam durch den Schauspieler Matthias Brandt, der Gast bei der Veranstaltungsreihe „Pariser Platz der Kulturen“ war, der Kontakt mit dem Kinderhospiz Berliner Herz, getragen vom humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, zustande“, erinnert sich Lorenz zurück. Auf einem Hof in der Nähe von Potsdam fand sie erstmalig einen Ort, um ihre tiergestützte Arbeit für Kinder aus dem Hospiz anzubieten.  

 

Tiergestützte Intervention auf einem Hof in Diedersdorf  

Heute – nach einigen Umzügen – hat der Verein seinen Platz in Diedersdorf in Brandenburg gefunden. Wir nennen ihn „Ein Hof für alle Felle", sagt Regine Lorenz mit einem leichten Lächeln in der Stimme. Denn was wäre der Verein ohne seine tierischen Mitarbeiter. "Unsere Tiere stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit." Tiere, davon ist Regine Lorenz überzeugt, haben ganz besondere Antennen für die Kommunikation mit kranken Kindern. "Tiere nutzen, anders als wir Menschen, die analoge Kommunikation. Genau wie Menschen mit Behinderungen oder Senioren." Deswegen entstünde häufig zwischen Mensch und Tier eine ganz eigene Sprache, eine Art der Kommunikation, die Außenstehende nicht nachvollziehen könnten. 

 

Berliner Sparkasse unterstützt den Verein beim Neustart in Diedersdorf  

Zuerst nur als Privatkundin legte Regine Lorenz mit der Gründung auch das Vereinskonto bei der Berliner Sparkasse an. "Unser Kundenberater sagte uns, wenn wir mal Unterstützung für Inmitten benötigen, sollten wir uns gerne an die Sparkasse wenden", berichtet Lorenz. Als dann vor einigen Monaten der Umzug auf den neuen Hof anstand, beantragte der Verein Finanzmittel bei der Berliner Sparkasse. "Die Beantragung und Vermittlung klappte unkompliziert und schnell, so konnten wir einige Ausgaben, die wir durch Umzug und den Neubau von Stallungen hatten, decken." Der Verein finanziert sich ausschließlich über Spenden und freut sich daher sehr über die Finanzspritze der Berliner Sparkasse.  

Ein kleines Mädchen streichelt einen Esel am Kopf.

Esel, Hund und Schweinchen: die besten Mitarbeiter bei der tiergestützten Therapie  

Zwei Esel, ein Hund, Kaninchen und zwei Minischweine sind die vierbeinigen Begleiter der Kinder. In regelmäßigen Abständen kommen Kinder und ihre Eltern vom ambulanten Kinderhospiz Berliner Herz auf den Hof, außerdem Kinder vom Sonnenhof, einem Berliner Kinderhospiz der Björn-Schulz-Stiftung. "Wir wollen nicht nur den Kindern eine schöne Zeit mit den Tieren bereiten, sondern auch für die Eltern einen Ort schaffen, an dem sie sich mit anderen betroffenen Familien austauschen können", so die gelernte Tiertherapeutin. 

Es sei für sie immer wieder eine große Freude zu sehen, wie die Kinder in Gegenwart der Tiere ihre Krankheit vergessen könnten oder trotz körperlicher oder geistiger Einschränkung die Berührungen von weichem Kaninchenfell genießen oder die Nase des Hundes an ihrer Hand zulassen. Dass ein Kind völlig abgekapselt in seiner Welt auf dem Hof ankommt und am Ende mit dem Esel schmust - "Solche Augenblicke machen unsere Arbeit so besonders", sagt Lorenz. 

 

Tierische Begleiter bei Trauer und Verlust 

Seit 2021 bietet Inmitten e. V. zusammen mit dem Hospiz "Berliner Herz" neben der tiergestützten Intervention für kleine Patienten auch eine Trauergruppe für Kinder an, die Geschwister oder Angehörige durch eine Krankheit verloren haben. "Kinder haben ihren ganz eigenen Weg, mit Trauer umzugehen, können sie manchmal nicht zeigen oder wollen sie den Eltern, die ein Kind verloren haben, nicht zumuten", erklärt die Tiertherapeutin. "Bei unseren Vierbeinern können sie ungehemmt sein. Sie können ihnen ihre Gefühle anvertrauen, sie können aber auch einfach die Zeit mit ihnen genießen, ihre negativen Gefühle für eine Zeitlang vergessen und sie merken vor allem, dass sie mit dieser Erfahrung eines elementaren Verlusts nicht allein sind, sondern andere Kinder Ähnliches erlebt haben." 

 

Weitere Zusammenarbeit mit der Berliner Sparkasse  

Der Verein richtet sich momentan noch ein wenig auf dem neuen Hof ein. Gerne soll der tierische Mitarbeiterstab wieder etwas aufgestockt werden. Von dem alten Hof konnten beispielsweise die Ziegen nicht mit umziehen. "Wir wollen in Zukunft auch gerne mit der Stiftung Berliner Sparkasse zusammenarbeiten", schmiedet Regine Lorenz bereits die nächsten Pläne für ihre tiergestützten Interventions-Angebote. So könnte sie sich vorstellen, das Projekt der Trauerarbeit mit Geldern der Stiftung weiter auszubauen.  www.inmitten-ev.de >>

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