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Ein Junge sitzt auf dem Boden und dreht sich niedergeschlagen von der Kamera weg.

Contigo e. V. - Schule ohne Mobbing in Berlin 

Der Verein Contigo engagiert sich an Berliner Schulen gegen Mobbing und setzt dabei auf die Zusammenarbeit von Pädagogen, Schülern und Eltern. Die Berliner Sparkasse unterstützt den Verein beim Aufbau einer neuen Webseite.  

Contigo: „Mit Dir" – Einsatz gegen Mobbing an Schulen  

Gemeinsam für eine Schule ohne Mobbing: Das hat sich der Verein Contigo e. V. aus Berlin-Reinickendorf auf die Fahne geschrieben. Übersetzt man den Vereinsnamen wird es noch konkreter: „Mit Dir“ Denn Contigo e. V. will nicht nur Pädagoginnen und Pädagogen für das Thema sensibilisieren und sie im Umgang damit ausbilden, sondern auch Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern mit einbeziehen. „Unser Ziel ist es, alle Beteiligten im Umgang mit Mobbing an Schulen entsprechend auszubilden und zu sensibilisieren“, erklärt Walter Taglieber, 1. Vorsitzender des Vereins. Dazu hat der 2013 gegründete Verein eine Reihe von Angeboten ins Leben gerufen, die auf Wunsch von Schulen abgerufen werden können.

 

Zusammen mit Lehrkräften und Schülern gegen Mobbing

Ein wichtiges Anliegen ist dem Verein, dass nicht nur punktuell etwas gegen Mobbing getan wird, sondern dass alle an einem Strang ziehen. „Wir setzen auf unseren systemischen Ansatz“, beschreibt es Taglieber, früher selbst Lehrer, ausgebildeter Psychodramaleiter und Mediator, heute pensioniert und ehrenamtlich für Contigo e. V. im Einsatz. „Wir setzen gezielt auf Schüler und auch Pädagogen, an die sich andere Schülerinnen und Schüler, die von Mobbing betroffen sind, vertrauensvoll wenden können, ohne als Petze dazustehen“, sagt Taglieber und holt dann weiter aus: „Für die Personen, die als Mobber identifiziert werden, hat der Verein zwei Interventionsverfahren parat: Den No-Blame-Approach und die FarstaContigo-Methode.

Beim No-Blame-Approach wird eine Unterstützungsgruppe für die betroffene Person eingerichtet, die dann positiven Einfluss auf das Klassenklima ausübt.“ Bei der FarstaContigo-Methode hingegen werde der Angreifer oder die Angreiferin an Hand eines festgelegten Gesprächsablaufs mit seinen Taten konfrontiert und müsse eine Verhaltensänderung anbieten. In beiden Methoden werde auf Schuldzuweisung und Bestrafung verzichtet. 

Ein Schulmädchen hat die Arme vor dem Gesicht verschränkt, im Hintergrund lacht eine Gruppe Kinder über es.

Mobbing an Schulen: kein neues Phänomen aber wenig Aufklärung und Schulungen  

Bevor 2013 der Verein gegründet wurde, war Walter Taglieber ehrenamtlich in einem Chat aktiv in dem sich betroffene Schülerinnen und Schüler melden konnten. „Wir haben damals festgestellt, dass das Thema viele betrifft, die Lehrkräfte aber gleichzeitig kaum wissen, wie sie mit diesem umgehen sollen – wie sie Schülerinnen und Schüler ansprechen oder Lösungen anbieten. So entstand die Idee von Workshops, Vorträgen oder Weiterbildungen von Pädagogen zu Anti-Mobbing-Coaches.“ 

Insgesamt 17 Schulen in Berlin, drei in Brandenburg und eine in Niedersachsen konnten so schon begleitet und unterstützt werden. Alle Schulen dürfen sich danach mit einer Plakette schmücken und sich offiziell als „Contigo-Schule ohne Mobbing“ bezeichnen. So strahlt das Engagement der Schule gegen Mobbing auch nach außen.

 

Berliner Sparkasse unterstützt Contigo e.V. beim Aufbau einer neuen Webseite  

Die Zusammenarbeit von Contigo e. V. und der Berliner Sparkasse ist noch jung. „2021 haben wir unsere Homepage erneuert und dafür haben wir Geldgeber gesucht“, berichtet Taglieber. Er fragte bei Freunden, Bekannten und Unterstützern des Vereins an und landete so schließlich bei der Berliner Sparkasse. „Dort haben wir recht schnell unser Anliegen platzieren können und haben finanzielle Unterstützung für die Webseite bekommen“, freut sich der Pensionär, der lange Zeit auch am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin und Brandenburg (LISUM) aktiv war. Weitere Großspender waren der WEISSE RING und die Hausverwaltung Ostrowski aus Reinickendorf. „Wir sind über die Unterstützung der Berliner Sparkasse sehr dankbar. So konnten wir die zusätzlichen Ausgaben für die Webseite stemmen.“ 

Arbeit gegen Mobbing geht weiter – und soll noch ausgebaut werden  

Vorsitzender Taglieber kann sich auch vorstellen in Zukunft weiter mit der Berliner Sparkasse zusammenzuarbeiten. „Wir planen verschiedene Lehrfilme zu drehen“, blickt er in die Zukunft. Der Verein arbeitet auf Spendenbasis, nutzt Mitgliedsbeiträge und die Bezahlung von Schulen, die das Angebot wahrnehmen. Wie viele Lebensbereiche wurde auch die Vereinsarbeit durch Corona ausgebremst. Schulen waren geschlossen, Veranstaltungen und Workshops konnten nicht stattfinden. „Für 2020 war eine Weiterbildung von insgesamt 100 Pädagogen und sechs Schulen durch den Berliner Senat beauftragt. Leider musste wegen der Pandemie das Projekt für die Schulen ausfallen“, bedauert Taglieber. Insgesamt waren 35.000 Euro dafür vorgesehen. Jetzt hofft der Verein, dass in diesem Jahr wieder neue Lehrergruppen in den Interventionsmethoden „No-Blame-Approach“ und „FarstaContigo“ ausgebildet werden können.  www.contigo-schule-ohne-mobbing.de >>

Eine Lehrerin tröstet ein weinendes Mädchen.

Die Berliner Sparkasse engagiert sich in verschiedenen Bildungsbereichen. Sie unterstützt lebendiges und erlebnisorientiertes Lernen im Alltag und sorgt für finanzielle Allgemeinbildung.

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