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Finanzen und Haushaltsplan: WG-Apps können helfen.

WG-Tipps: So regeln Sie Haushalt und Finanzen

Spätestens nach dem Schulabschluss ziehen viele junge Menschen in eine WG. Denn während des Studiums oder der Ausbildung macht das Zusammenleben mit Gleichaltrigen nicht nur Spaß, es ist auch wesentlich günstiger, als eine eigene Wohnung. Damit das Leben in der Gemeinschaft gut funktioniert, muss jedoch mehr als nur der Putzplan beachtet werden. Wie läuft es mit geteilten Lebensmitteln, Stromkosten und den GEZ-Gebühren für die WG? Wir geben Ihnen ein paar WG-Tipps, damit Sie und Ihre Mitbewohner Finanzen und Haushalt ganz leicht regeln können.

Kommunikation im WG-Leben

Kommunikation ist das Wichtigste für ein gutes Zusammenleben in der WG. Denn egal wie perfekt organisiert der Haushalts- und Finanzplan ist, bei mangelnder Kommunikation kann die Umsetzung schwierig werden. Der Mitbewohner lädt ständig Freunde zum Kochen ein und spült dann das Geschirr tagelang nicht ab? Wenn Sie etwas stört, sollten Sie es direkt und unaufgeregt ansprechen. Ansonsten staut sich leicht schlechte Stimmung an. Auch wenn Konfliktsituationen nicht das Angenehmste sind: Meist lassen sich die angesprochenen Probleme in einem ruhigen Ton und unter vier Augen sehr schnell aus der Welt schaffen.

Miete, Internet, GEZ – so organisieren Sie wiederkehrende Kosten

Im Zusammenleben fallen monatlich einige Kosten an, die gerecht verteilt werden wollen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Miete
  • Telefon/Internet
  • GEZ

Um die Aufteilung und Begleichung der Kosten zu organisieren, gibt es zwei Möglichkeiten.

# 1: Ein WG-Mitbewohner als Schaltzentrale

Findet sich ein Hauptverantwortlicher, der sein Girokonto für Miete, GEZ und Internetkosten bereitstellt? Dann können die anderen ihre Anteile darauf überweisen. Zu diesem Zweck kann jeder Mitbewohner einen Dauerauftrag einrichten, sodass die fälligen Beträge zuverlässig und regelmäßig auf das Konto des Hauptverantwortlichen wandern. Seinen Mitbewohnern wegen Geld hinterherlaufen zu müssen, wirkt sich nämlich negativ auf den Haussegen aus. Viele Vermieter mögen dieses Modell, da sie sich immer an einen Hauptansprechpartner wenden können. Und um sich für die Organisation zu bedanken, könnte die gesamte WG dem Hauptverantwortlichen ein schönes Essen kochen.

# 2: Ein gemeinsames WG-Konto eröffnen

Eine zweite Möglichkeit stellt das WG-Konto dar. Hierfür muss keiner hauptverantwortlich sein Girokonto bereitstellen, sondern alle Mitbewohner richten ein Gemeinschaftskonto ein. Von diesem werden dann Miete und Co. abgebucht. Für das WG-Konto gibt es zwei Varianten:

  • Das Oder-Konto: Bei diesem Konto können alle Inhaber ohne Einverständnis der anderen auf das Konto zugreifen.
  • Das Und-Konto: Bei dieser Variante müssen alle Partner einverstanden sein, wenn einer darauf zugreifen will.
     

Eine gemeinsame Haushaltskasse

Wenn nicht drei Packungen Mehl und vier Flaschen Olivenöl im Schrank stehen sollen, ist eine gemeinsame Haushaltskasse im Alltag sinnvoll. Hierfür reicht schon ein alter Schuhkarton auf dem Küchenregal, in dem monatlich von jedem fünf Euro landen. Möglich ist aber auch hier ein Gemeinschaftskonto. Gemeinsame Ausgaben wie Reparaturkosten für den Kühlschrank oder Snacks und Getränke für die WG-Party können aus der Haushaltskasse beglichen werden. So bekommt niemand das Gefühl, zu viel oder zu wenig zu zahlen.

Diese WG-Apps helfen bei der Alltags-Organisation

Oft genug ist die Milch oder das Klopapier alle und niemand denkt daran, einkaufen zu gehen. Aber es gibt nichts, was eine App nicht regeln könnte. Auch das WG-Leben kann durch die digitalen Helfer erleichtert werden, indem ein für alle Mal Fragen beantwortet werden wie: Wer putzt die Küche? Was müssen wir noch fürs Abendessen besorgen?

  • Die App „Bring!“ ist auf Einkaufslisten spezialisiert und zeigt sowohl einen Überblick über die letzten Einkäufe als auch die neuen Wunschlisten. Die Listen lassen sich in Kategorien wie „Party“, „Zuhause“ oder „Wochenendausflug“ einteilen, alles schön visualisiert und in Lebensmittelgruppen geordnet. Zudem kann man Rezeptvorschläge anfordern, für die die jeweiligen Einkaufslisten gleich mitgeliefert werden.
  • Apps wie „Flatastic“ und „Haus-Segen“ geben einen Überblick über die Einkaufsliste, den Putzplan und die Ausgaben. So ist auf einen Blick klar, wer mit Badputzen dran ist, was dringend eingekauft werden müsste und wer am Ende des Monats noch Geld von den anderen bekommt. So wird nichts mehr vergessen und das lästige Nachfragen fällt weg. Die Haushalts-App „Hubble“ funktioniert ähnlich, ist allerdings nur mit iOS-Geräten kompatibel.

Fazit

Die wichtigsten WG-Tipps: Für ein angenehmes und entspanntes Zusammenleben sollten Probleme direkt angesprochen sowie Haushalts- und Finanzthemen gut organisiert werden. Dabei können Apps und ein gemeinschaftliches WG-Konto sehr hilfreich sein. So steht einem entspannten WG-Leben nichts mehr im Weg!

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