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In der aktuellen Folge von KopfGeld sprechen wir über alle Möglichkeiten zur Studienfinanzierung.

BAföG und Co.: Welche Möglichkeiten gibt es zur Studienfinanzierung?

Als Student hat man es nicht leicht. Da steht zuallererst das fleißige Lernen auf dem Plan. Auf der anderen Seite gehört es zum Studium dazu, Erfahrungen zu sammeln und Spaß zu haben. Und schließlich muss das alles auch noch irgendwie finanziert werden. Diese Aspekte in Einklang zu bringen, ist eine große Kunst. In der aktuellen Folge von KopfGeld, dem Podcast der Berliner Sparkasse, sprechen wir über alles, was du zum Thema Studienfinanzierung wissen musst. Wir erklären, welche Anträge wichtig sind und wie du dir einen guten Nebenjob suchen kannst. Also, reinhören!

Alles, was du zum Thema Studienfinanzierung wissen musst!

Wir haben uns mit drei interessanten Frauen unterhalten, um ein besonders breites Feld der Studienfinanzierung abzubilden. Da ist zum einen Helen. Sie studiert im sechsten Semester Biologie und hat vermutlichen einen absoluten Traumjob: Sie arbeitet im wunderschönen Naturkundemuseum.
Das Studierendenwerk Berlin hilft dir bei vielem, was wichtig ist. Unter anderem kannst du dort BAföG beantragen. Sprecherin Jana Judisch erklärt alles, was du wissen musst. Es lohnt sich unbedingt reinzuhören, denn sogar sie gibt zu: BAföG ist ganz schön kompliziert.
Schließlich haben wir noch Sabine Pätzel von der Berliner Sparkasse im PrivatkundenCenter in der Friedrichstraße ausgefragt, was es noch für weitere Möglichkeiten gibt, um das Studium mit einem Studienkredit zu finanzieren.

Kellnern, der Klassiker zur Studienfinanzierung

Normalerweise war es in der Gastronomiebranche immer relativ leicht, eine flexible und trotzdem lukrative Tätigkeit zu ergattern. Mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen änderte sich das alles dramatisch. Auch viele von Helens Bekannten stünden derzeit ohne Nebenjobs zur Studienfinanzierung da, berichtet sie. Das passt ins Bild: Erste Untersuchungen gehen davon aus, dass vermutlich fast die Hälfte aller Studierenden ihre Anstellungen verloren hat.

„Eine Freundin hat ihre Stelle als Kellnerin verloren. Dafür hat sie nun eine Vollzeitstelle im Robert-Koch-Institut. Sie nimmt dafür ein Urlaubssemester. Aber das ist ja auch eine Chance.“

Helen wiederum konnte ihre Arbeit im Museum behalten: „Das war im Endeffekt ein Glücksfall, dass sich mein Chef für mich eingesetzt hat.“ Solltest du weniger Glück gehabt haben, muss ein Jobverlust übrigens noch lange keinen Weltuntergang bedeuten. Helen erzählt von einer Freundin, die zwar ihre alte Stelle verloren, aber dafür eine viel bessere neue gefunden hat. Das macht Mut!

Studienfinanzierung mit BAföG

Das Studium selbst ist zumeist ja schon anspruchsvoll genug. Der Antrag fürs BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) setzt allerdings nochmal einen drauf. Das weiß auch Jana Judisch. Sie ist die Sprecherin des Studierendenwerks Berlin, das die etwa 170.000 eingeschriebenen Hochschülerinnen und Hochschüler der Bundeshauptstadt betreut. Unter anderem kannst du dort BAföG beantragen. Aber was ist denn das eigentlich? Beim BAföG handelt es sich um ein staatliches Darlehen, das zur Hälfte als Zuschuss gewährt wird. Das heißt, man muss nur die Hälfte zurückzahlen.
Der Antrag für den Zuschuss zur Studienfinanzierung muss jedes Jahr erneut gestellt werden. Damit wird geprüft, ob der oder die Studierende die finanzielle Unterstützung tatsächlich benötigt. Das Einkommen der Eltern ist dafür ein wichtiges, aber nicht das einzige Kriterium. „Man kann leider nicht sagen, wenn die Eltern so und so viel verdienen, dann gibt’s so und so viel Geld,“ erklärt Jana Judisch. Daher ist es am besten, du machst dir einen Termin beim Studierendenwerk Berlin, damit alle deine Fragen beantwortet werden können.

Der Studienkredit der KfW

Wesentlich leichter ist das Verfahren für einen Studienkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). „Es ist ein supereinfaches Verfahren“, versichert Sabine Pätzel von der Berliner Sparkasse. Der Vorteil gegenüber dem BAföG ist: Der Kredit ist vollkommen unabhängig von den eigenen Finanzen. Der Nachteil: Du musst das Geld komplett wieder zurückzahlen. Ein wichtiger Tipp von Sabine Pätzel: Probiere erst einmal aus, wie viel Geld du wirklich benötigst. Gegebenenfalls reicht dir schon eine wesentlich kleinere Summe als gedacht, um ein gutes Leben und das Studium zu finanzieren.

Ein Beratungsgespräch in deiner Berliner Sparkasse lohnt sich auf jeden Fall, um mehr über den Studienkredit der KfW zu erfahren.

Tipps: Was benötigst du für den Antrag zum Studienkredit:

  • Ausgedruckter Kredit-Antrag
  • IBAN des Girokontos
  • Personalausweis oder
  • Reisepass mit Meldebestätigung 
  • bei ausländischen Studierenden das "Formblatt für nichtdeutsche Antragsteller"
  • Immatrikulationsbescheinigung
  • Ab dem sechsten Semester: Leistungsnachweise

KopfGeld: Der Podcast der Berliner Sparkasse

Wir sind der Meinung, dass Geld im Kopf anfängt. Bei KopfGeld, dem Podcast der Berliner Sparkasse, sprechen wir daher über alles, was rund um das Thema Geld wichtig ist. Bei unseren Geldgeschichten stehen die jungen Berlinerinnen und Berliner im Vordergrund. Du bist bei uns richtig, wenn dich interessiert, wie du dein Auslandssemester am besten planst, wie du deine erste Wohnung beziehst oder welche Möglichkeiten du zur Studienfinanzierung hast. Unbedingt reinhören!

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