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Welche Chancen gehen mit einem Studienabbruch einher? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns in der aktuellen Folge von KopfGeld, dem Podcast der Berliner Sparkasse.

Studienabbruch: Im Scheitern liegen große Chancen

Karriereplanung ist wichtig und hilfreich. Was ist aber, wenn der eigentlich ins Auge gefasste Plan sich als falsch erweist? Das Leben läuft bekanntlich nicht immer so, wie man sich das vorgestellt hat. Warum sollte das im Berufsleben anders sein? In der aktuellen Folge von KopfGeld beschäftigen wir uns mit dem Studienabbruch und wollen diesem großen Wort den Schrecken nehmen.

Jobsuche zwischen Selbstverwirklichung und Herausforderung

Steve Jobs, Mark Zuckerberg, Bill Gates – nicht selten fallen diese Namen, wenn es um berühmte Studienabbrecher geht. Schließlich haben die drei es auch ohne einen Abschluss zu einer stolzen Karriere geschafft. Aber was sind eigentlich Gründe für einen Studienabbruch? Welche finanziellen Umstände können dazu beitragen? Oder wann sollte man dringend das Studium oder auch den Job wechseln und sich einer neuen Perspektive stellen? Und die wichtigste Frage: Wie orientiert man sich neu?

In dieser KopfGeld-Folge sprechen wir mit Nadine Arnold und Sarah Beck. Nadine Arnold leitet das Nachwuchsmanagement und Sarah Beck wiederum ist für das Recruiting bei der Berliner Sparkasse verantwortlich. Beide sind Top-Profis für alle Fragen rund um Persönlichkeitsentwicklung und berufliche Verwirklichung.

Bevor es zum Studienabbruch kommt: Informier dich!

Nadine Arnold und Sarah Beck sind perfekte Beispiele dafür, wie unterschiedlich Lebensläufe sein können. Nadine Arnold absolvierte zunächst Schülerpraktika – da probierte sie sich aus. Erst beim Amtsgericht und später bei einem Arzt. Beides war nicht ganz das, was sie sich als Beruf vorstellte. Irgendwann unterhielt sie sich mit ihrer Mutter, die in einer Bank arbeitete. Dann glich sie ihre Erfahrungen aus den Schülerpraktika mit dem Anforderungsprofil einer Bank ab. Und schnell wurde ihr klar, dass sie bei der Berliner Sparkasse richtig ist.

Sarah Beck brauchte länger, den richtigen Job zu finden. Dabei war ihr schon früh klar, dass sie gerne im Personalbereich tätig werden möchte. Aber wie sie dorthin kommen würde, wusste sie nicht. So probierte sie erst einmal viele verschiedene Jobs aus. Dass die Wahl dann irgendwann auf die Berliner Sparkasse als Arbeitgeber fiel, war am Ende eine pragmatische Entscheidung. Ein duales Studium, bei dem sie Geld verdienen und gleichzeitig etwas lernen konnte, sprach sie definitiv an. Außerdem war es für sie wichtig, in Berlin zu bleiben. Und so kam sie dann zur Berliner Sparkasse – sie hat es bis heute nicht bereut.

Das falsche Studium oder den falschen Job gewählt: Und was nun?

Was ist, wenn du bemerkst, dass du eine falsche Entscheidung getroffen hast? Auf jeden Fall solltest du dir keine Vorwürfe machen. Lebensläufe sind nicht geradlinig. Die Hauptsache ist, dass am Ende das richtige Ergebnis steht. Wie du dorthin kommst, sollte doch vollkommen egal sein.

„Du bist kein schlechter Mensch, nur weil du etwas länger gebraucht hast, um herauszufinden, was du wirklich willst. Im Gegenteil: Oftmals ist es eine wesentlich mutigere Entscheidung, etwas aufzugeben und sich etwas zu suchen, das besser passt.“

Im Scheitern liegt die Chance, sich selbst zu hinterfragen: Was kann ich eigentlich wirklich gut? Und worin bin ich weniger gut? Wo sehe ich mich denn in den nächsten Jahren? Bin ich eher handwerklich begabt? Diese Fragen kannst du auch mit der Hilfe deiner Freunde oder Familie beantworten. Nutze deren Feedback und Einschätzung über dich. Grundsätzlich gilt: Hilfe zu suchen ist auch in dieser Situation eine gute Idee.

Nach dem Studienabbruch: Arbeitsamt, Krankenversicherung, Praktika

Ein wichtiger Tipp lautet auf jeden Fall, nicht still zu stehen. Nutze die Zeit nach dem Studienabbruch, um Praktika zu absolvieren oder einen Nebenjob zu suchen. Du musst dich übrigens nicht sofort arbeitslos melden, wenn du das Studium abbrichst. Auf der anderen Seite jedoch kannst du dich aber sofort melden. Der Vorteil dabei besteht darin, dass deine Krankenversicherung übernommen wird.

Suche nach dem neuen Studium, der Ausbildung oder einem neuen Job

Die Suche nach dem neuen Studienplatz oder der Ausbildung kann vielfältig sein. Angebote allgemein im Internet zu suchen, kann schnell überfordern. Besser ist es, wenn du gezielt auf Karriereseiten von Unternehmen und speziellen Ausbildungs- oder Studienportalen suchst. Viele Informationen und Ansprechpartner findest du auch direkt beim Tag der offenen Tür von Universitäten oder Fachhochschulen, ebenso wie auf Ausbildungsmessen.

Tipp: Frag dein Umfeld – Freunde, Bekannte und Familie

Das Feedback und ein guter Tipp unter Freunden ist meist gold wert. Gib deinem Umfeld Bescheid, dass du auf der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz, Studium oder Job bist. Je mehr davon wissen, um so mehr können dir helfen.

KopfGeld: Der Podcast der Berliner Sparkasse

In unserem Podcast KopfGeld teilen junge Berliner, Finanzprofis und Insider Ideen und Fakten zum Thema Geld. Unsere Geldgeschichten kannst du entspannt anhören und dir frische Impulse für dein Leben in Berlin holen – von Wohnungssuche über Jobwahl und erstes Gehalt bis hin zu Studienfinanzierung und Nachhaltigkeit im Konsum. Geld fängt im Kopf an – also Kopfhörer aufgesetzt und viel Vergnügen!

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