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Schuldenfrei werden: Bei KopfGeld, dem Podcast der Berliner Sparkasse, sprechen wir über das so unangenehme Thema Schulden.

Mit diesen Tricks wirst du schuldenfrei

Über Schulden zu sprechen, ist schwer. Wir haben es dennoch getan. Ganz einfach, weil es wichtig ist. In dieser Episode von KopfGeld, dem Podcast der Berliner Sparkasse, erfährst du die häufigsten Gründe, die zu einer Verschuldung führen. Das Wichtigste vorweg: Wenn du selber betroffen sein solltest, sei dir gewiss, du bist nicht allein! Außerdem müssen Schulden nicht zwangsläufig schlecht sein. Zwei absolute Finanzprofis geben dir Tipps, wie du aus einer möglichen Schuldenfalle wieder herausfindest und wie du in deine eigene Zukunft investierst. Klingt interessant? Dann höre in unseren Podcast rein!

Konsumschulden vs. Investitionsschulden

Visar Ferizi gehört zum „Klub zur hohen Kante“, der jungen Filiale der Berliner Sparkasse in Berlin-Friedrichshain und kennt sich bestens mit Investitionen aus. Er unterscheidet zwischen guten und schlechten Schulden. Gute Schulden werden sich in einem späteren Lebensabschnitt auszahlen: Das BAföG oder auch ein Kredit fürs Eigenheim gelten als Investitionsschulden.

Investitionsschulden sind „gute Schulden“: Sie helfen dir dabei, deine eigene Zukunft zu gestalten.

Dr. Susanne Fairlie-Schade bietet als Schuldner- und Insolvenzberaterin Hilfe in einer Situation, die zwar durchaus bedrohlich und unangenehm ist, aber auch keinen Weltuntergang bedeutet. Sie kennt die häufigsten Gründe, die zu einer Verschuldung führen. Meist sind die sogenannten Konsumschulden dafür verantwortlich. Und sie weiß auch, wie man aus einer finanziell brenzligen Situation wieder herauskommt.

Gründe, warum junge Leute in die Schuldenfalle tappen

Wer kennt das nicht? Das neueste Smartphone, die Markenjeans, das Streaming-Abo – die Versuchungen sind mitunter größer als der eigene Geldbeutel. Und dann gibt es noch den Gruppenzwang. Schließlich will man ja im Freundeskreis mitreden. Gerade junge Leute überschätzen leicht ihren eigenen finanziellen Rahmen.

Nützliche Links

Heutzutage ist es gar nicht so einfach für junge Menschen, gesteht Dr. Susanne Fairlie-Schade. Geld auszugeben wird immer leichter, den Überblick zu behalten, wiederum immer schwerer. Die versteckten Kosten sind oftmals erst auf den zweiten oder dritten Blick erkenntlich. Gerade ein Abonnement ist schnell abgeschlossen. Allein beim Streaming gibt es gleich mehrere Anbieter, die miteinander konkurrieren und mit einem unterschiedlichen Angebot locken – und jeder einzelne bucht jeden Monat Geld ab. Lange Laufzeiten haben aber auch beispielsweise Fitnessstudios und aufwendige Kündigungsklauseln sorgen dafür, dass diese Kostenfaktoren gar nicht so leicht wieder loszuwerden sind.

Schulden für die eigene Zukunft

Als Finanzexperte sieht Visar Ferizi das Schulden mit anderen Augen als die meisten. Jeder denkt zwar bei dem Thema an etwas Negatives. Gesamtwirtschaftlich betrachtet handelt es sich aber um etwas Positives, sagt er. Am Ende helfen Investitionen, Erträge langfristig zu steigern. Und obwohl er dabei vordergründig an Unternehmer und Unternehmerinnen denkt, weiß er, dass das auch für Privatpersonen gilt. Ausgaben für die eigene Zukunft seien erstmal grundsätzlich sinnvoll.

Dr. Susanne Fairlie Schade: „Etwa jeder zehnte Jugendliche in Deutschland gilt als verschuldet.“

Ein Kredit für ein Auto wiederum steht in einem anderen Licht. Natürlich kann jede Person ihr Geld ausgeben, wie sie will. Aber dabei sollte man sich bewusst machen, dass das Auto schon ab dem ersten Moment nach dem Kauf an Wert verliert. Die monatlichen Raten für den Kredit müssen aber dennoch weiter zurückgezahlt werden.

Tipps vom Profi: Wie komme ich aus der Schuldenfalle heraus?

  • Eingestehen, dass du ein Problem hast
  • Dir einen genauen Überblick über die monatlichen Kosten verschaffen
  • Post öffnen. Nichts ignorieren!
  • Mit den Gläubigern Kontakt aufnehmen und versuchen, einen Vergleich oder Ratenzahlung zu vereinbaren
  • Eventuell einen zusätzlichen Job suchen, um schnell den Schuldenberg abzuarbeiten
 
 


„Ich hätte niemals gedacht, dass mir das mal passiert.“ – Das ist der häufigste Satz, den Dr. Susanne Fairlie-Schade bei ihrer Arbeit als Schuldnerberaterin für die Berliner Stadtmission gehört hat. Er macht auch deutlich: Du bist nicht allei
n!

Hör dir gerne unsere KopfGeld-Podcast-Folge an. Dort erfährst du alles, was du wissen musst, um schuldenfrei zu werden und zu bleiben.

KopfGeld: Der Podcast der Berliner Sparkasse

In unserem Podcast KopfGeld teilen junge Berliner, Finanzprofis und Insider Ideen und Fakten zum Thema Geld. Unsere Geldgeschichten kannst du entspannt anhören und dir frische Impulse für dein Leben in Berlin holen – von Wohnungssuche über Jobwahl und erstes Gehalt bis hin zu Studienfinanzierung und Nachhaltigkeit im Konsum. Geld fängt im Kopf an – also Kopfhörer aufgesetzt und viel Vergnügen!

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