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Roman Herzog

Zu Ehren Roman Herzogs 

(* 05.04.1934; † 10.01.2017)

Die Stiftung Brandenburger Tor – Die Kulturstiftung der Berliner Sparkasse im Max Liebermann Haus hatte das Glück und die Ehre, den früheren Bundespräsidenten Roman Herzog von 1999 bis 2015 als Vorsitzenden des Kuratoriums an ihrer Seite zu wissen.

In seiner Funktion als Verfassungsrichter in den 90er Jahren gestaltete er aktiv den Einigungsvertrag zwischen der damaligen DDR und der BRD mit und forderte als siebter Bundespräsident die Bürger unermüdlich zu Reformen, zur Mitgestaltung und Eigeninitiative auf. Seine Berliner Rede von 1997 mit dem zentralen Satz: „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“, machte ihn berühmt.
 

Roman Herzogs Arbeit in der Stiftung Brandenburger Tor hat maßgeblich dazu beigetragen, diese als verlässlichen und erfolgreichen Partner für bürgerliches Engagement im kulturellen Leben der Stadt Berlin zu etablieren. Aus diesem Grund möchte die Berliner Sparkasse mit dem neuen Roman Herzog Preis dieses Andenken ehren und Menschen, die mit ihrem sozialen Engagement für einen spürbaren Ruck in Berlin sorgen und bundesweit als beispielhaftes Vorbild herangezogen werden können, würdigen. Denn: „In Berlin wird Zukunft gestaltet. Nirgendwo sonst in unserem Land entsteht so viel Neues. Hier spürt man: Wir können etwas gestalten, ja sogar etwas verändern. Einen neuen Aufbruch schaffen, wie ihn nicht nur Berlin, sondern unser ganzes Land braucht. Ich wünsche mir, dass von dieser Berlin-Erfahrung Impulse auf ganz Deutschland ausgehen.“ (Roman Herzog, Berliner Rede 1997).

Preis & Verleihung

Der Preis 

Der Preis würdigt Berliner Projekte oder Initiativen, die durch ihre besondere Innovationskraft gesellschaftliches Engagement und Unternehmertum verbinden und so zur Weiterentwicklung der Gesellschaft und deren Zusammenhalt beitragen. Die Projekte sollen das Potential haben, aufgrund ihres Vorbildcharakters in die gesamte Bundesrepublik auszustrahlen.

Preisträger des letzten Jahres war S27 Kunst und Bildung. Sie entwickelt experimentelle Projekte, die die Initiativkraft von jungen Menschen stärken. Auch die Heinz und Heide Dürr Stiftung sowie Aufbruch Neukölln e.V. wurden 2017 für ihr Engagement in Berlin ausgezeichnet.

So werden auch in diesem Jahr unter allen Einsendungen drei Finalisten ermittelt, aus denen das Kuratorium der Stiftung Brandenburger Tor den Preisträger des Roman Herzog Preises wählt. Dieser erhält ein vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband zur Verfügung gestelltes Preisgeld von 20.000 Euro, die beiden weiteren Finalisten werden mit jeweils 5.000 Euro von der Berliner Sparkasse geehrt.

Die drei Finalisten werden Ende Oktober 2018 benachrichtigt und im Anschluss hier veröffentlicht.

 

Die Preisverleihung

Am 23. November 2018 werden die Preisträger bei einem feierlichen Festakt im Max Liebermann Haus, Pariser Platz 7 in 10117 Berlin, geehrt.

Bewerben

Bewerbung

Bewerben können sich alle natürlichen Personen ab 18 Jahren, jeder Verein, jede Stiftung sowie jedes Unternehmen, die mit ihrem herausragenden Engagement der Weiterentwicklung der Gesellschaft Berlins und deren Zusammenhalt dienen. Dabei gibt es keine Einschränkung, welchem gesellschaftlichen Bereich die Projekte angehören, solange sie Potenzial haben, wegen ihres innovativen Vorbildcharakters auch an anderen Orten in Deutschland übernommen werden zu können. Entsprechende Vorschläge durch Dritte sind auch möglich.

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2018.

Ab dem 01. Mai 2018 können Sie sich hier bewerben. 

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