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Der Zinssatz auf Girokonto, Sparbuch und Co. ist niedriger denn je. Zusätzlich lässt die Inflation das Ersparte schrumpfen. Sparer müssen sich daher nach einer alternativen Geldanlage umsehen, die höhere Zinsen abwirft.

Niedrige Zinsen – haben Tagesgeld, Sparbuch und Co. ausgedient?

Seit Jahren sind das Sparbuch und auch das Girokonto die beliebtesten Sparformen der Deutschen.
Aber: Die Situation für Sparer hat sich infolge der Finanz-und Eurokrise verändert. Wer gerade volljährig ist, für den sind Zinsen aufs Ersparte schon fast so schwer vorstellbar wie eine Welt ohne Internet.  In der aktuellen Niedrigzinsphase wächst das Vermögen auf dem Sparkonto oder Tagesgeldkonto nicht mehr. Woran das liegt, was die Inflation damit zu tun hat und warum Sie sich jetzt aktiv um Ihr Erspartes kümmern sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Lohnt sich ein Sparbuch heute noch?

Schon unsere Großeltern legten jede Mark, die sie nicht direkt benötigten, gewissenhaft auf dem Sparbuch an. Das Sparbuch ist die bekannteste Art eines Sparkontos und gilt als sichere Anlage. Ob für die Autoreparatur, die Tierarztrechnung oder den neuen Laptop – ein Sparkonto ist auch heute noch eine sinnvolle Option, um einen „Notgroschen“ zurückzulegen.

Das Manko: Konnten Sparer in früheren Zeiten gewissermaßen dabei zusehen, wie sich ihr Geld auf dem Sparbuch mit Zinssätzen von bis zu 5 % von selbst vermehrte, liegen die Zinssätze für Spar- und Girokonten heute nahe null. Zusätzlich wirkt die Inflation negativ auf das Sparguthaben und zwar mit einer aktuellen Rate von 4,1% (Statistisches Bundesamt, Stand November 2021). Im Ergebnis verliert das Ersparte an Wert.

 

Warum verliert das Geld auf dem Sparbuch an Wert?

Bedeuten niedrige Zinsen nicht immer noch einen – wenn auch nur kleinen – Gewinn? Leider nein. Genau genommen erwirtschaften die Sparer mit den Minizinssätzen nicht nur keinen Gewinn, sondern verlieren über die Zeit bares Geld. Dies ist zum einen auf die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und zum anderen auf die aktuelle Inflationsrate zurückzuführen.

Damit Ihr gespartes Geld nächstes Jahr noch genauso viel wert ist wie dieses Jahr, Sie sich also die gleiche Menge an Waren damit kaufen können, muss der Zinssatz auf Ihrem Girokonto oder Sparbuch demnach mindestens bei 4,1 % liegen. Wenn Sie Ihr Erspartes vermehren und sich ein Vermögen aufbauen wollen, müssten die Zinsen die Inflationsrate sogar deutlich übersteigen – davon ist der aktuelle Zinssatz für Sparbuch, Girokonto und Co. jedoch weit entfernt.
 

Wie sollte man jetzt am besten sein Geld anlegen?

Lohnt sich Sparen angesichts des niedrigen Zinsniveaus überhaupt noch? Ja – denn Sparen an sich ist nach wie vor unerlässlich! Für finanzielle Rücklagen z.B. für ein kaputtes Auto oder für eine Überbrückung zwischen zwei Jobs ist regelmäßiges Sparen wichtig.  Außerdem stellt es einen wichtigen Pfeiler Ihrer Altersvorsorge dar. Sie müssen sich allerdings wohl oder übel von dem Gedanken verabschieden, dass Ihr Sparkonto ganz automatisch die Arbeit für Sie übernimmt. Vielmehr sollten Sie einen Großteil Ihres Ersparten von Sparbuch, Tagesgeld oder Girokonto auf Geldanlagen mit höheren Renditechancen umbuchen.
Sinnvoll ist hierfür das regelmäßige und langfristige Sparen in Wertpapiere. Grundsätzlich gilt bei allen Wertpapieren: Sie bergen große Chancen; kapitalmarktbedingte Wertschwankungen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Deshalb heißt es: langfristig denken und Geduld haben.

Was bedeutet Inflation?

Einfach erklärt bedeutet der Begriff „Inflation” eine dauerhafte Steigerung des allgemeinen Preisniveaus von Waren und Dienstleistungen. Die Konsequenz daraus ist: für 100 Euro können Sie sich zukünftig weniger kaufen als heute. Das Geld verliert stetig an Kaufkraft.

Da die aktuelle Verzinsung auf klassischen Sparkonten unter der durchschnittlichen jährlichen Inflationsrate liegt, verliert das Ersparte an Wert – aktuell verliert es 4,1% pro Jahr an Kaufkraft.

Damit Ihr gespartes Geld nächstes Jahr noch genauso viel wert ist wie dieses Jahr, Sie sich also die gleiche Menge an Waren damit kaufen können, muss der Zinssatz auf Ihrem Girokonto oder Sparbuch demnach mindestens bei 4,1 % liegen. Wenn Sie Ihr Erspartes vermehren und sich ein Vermögen aufbauen wollen, müssten die Zinsen die Inflationsrate sogar deutlich übersteigen – davon ist der aktuelle Zinssatz für Sparbuch, Girokonto und Co. jedoch weit entfernt.
 

Wie sollte man jetzt am besten sein Geld anlegen?

Lohnt sich Sparen angesichts des niedrigen Zinsniveaus überhaupt noch? Ja – denn Sparen an sich ist nach wie vor unerlässlich! Für finanzielle Rücklagen z.B. für ein kaputtes Auto oder für eine Überbrückung zwischen zwei Jobs ist regelmäßiges Sparen wichtig.  Außerdem stellt es einen wichtigen Pfeiler Ihrer Altersvorsorge dar. Sie müssen sich allerdings wohl oder übel von dem Gedanken verabschieden, dass Ihr Sparkonto ganz automatisch die Arbeit für Sie übernimmt. Vielmehr sollten Sie einen Großteil Ihres Ersparten von Sparbuch, Tagesgeld oder Girokonto auf Geldanlagen mit höheren Renditechancen umbuchen.
Sinnvoll ist hierfür das regelmäßige und langfristige Sparen in Wertpapiere. Grundsätzlich gilt bei allen Wertpapieren: Sie bergen große Chancen; kapitalmarktbedingte Wertschwankungen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Deshalb heißt es: langfristig denken und Geduld haben.

Berliner Sparkasse – Inflation

Fazit

Während das Sparbuch früher eine der wichtigsten Anlageformen war, ist es heute als Geldanlage wegen Niedrigzins und Inflationsrate nicht mehr geeignet. Für den Vermögensaufbau müssen Sparer daher jetzt auf Anlagemöglichkeiten mit höherer Rendite umsteigen. Hier ist die Auswahl groß und abhängig von Ihren individuellen Zielen. Wenn Sie dabei in nachhaltige Wertpapiere, wie zum Beispiel nachhaltig ausgerichtete Unternehmen investieren, gestalten Sie gleichzeitig eine ökologisch, sozial und ethisch orientierte Zukunft mit. Mehr dazu in unserem Ratgeber Geldanlage >>

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