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Immobilienpreise in Großstädten – Käufer in Berlin müssen vergleichsweise tief in die Tasche greifen.

Immobilienpreise in Großstädten:
Wo neben Berlin die anderen Hotspots liegen

Mehr als 350.000 Euro für eine Bestands-Eigentumswohnung mit drei Zimmern? Auf dem Immobilienmarkt der Hauptstadt sind solche Kaufpreise keine Seltenheit mehr, sondern in vielen Kiezen und Lagen der neue Standard. Ähnliche Entwicklungen infolge des anhaltenden Immobilienbooms lassen sich auch in anderen Ballungsgebieten von der Nord- und Ostsee bis zu den Alpen feststellen. Je nach Standort gehen die Kosten für Wohneigentum aber erheblich auseinander. Wo sind die eigenen vier Wände noch erschwinglich? Ist der Wohnungskauf in Berlin im Vergleich teuer oder doch eher günstig? Wie hoch sind die Immobilienpreise in anderen Großstädten und wo liegen die Hotspots in Deutschland?

LBS-Immobilienpreisspiegel macht Preise in mehr als 1.000 Städten vergleichbar

Die passenden Antworten auf diese Fragen liefert der LBS-Immobilienpreisspiegel 2021. Der jährlich erscheinende Preisspiegel basiert auf einer Umfrage unter den Immobilienvermittlern von LBS und Sparkassen und liefert einen umfassenden Überblick über die Marktlage und Immobilienpreise in mehr als 1.000 deutschen Städten. Neben typischen Preisen für Eigentumswohnungen und Eigenheime können Interessierte auch die Kosten für den Erwerb von Bauland recherchieren und vergleichen.

Wie der aktuelle Immobilienpreisspiegel  für Berlin zeigt, wird eine 80 Quadratmeter große Bestandswohnung in mittlerer bis guter Wohnlage für durchschnittlich 352.000 Euro angeboten. Das entspricht einem mittleren Quadratmeterpreis von 4.400 Euro. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Potsdam. Dort liegen die derzeitigen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen im Bestand bei 3.800 Euro. Etwas günstiger ist es wiederum in Schönefeld und Falkensee mit Quadratmeterpreisen für gebrauchte Eigentumswohnungen von 2.800 Euro bzw. 3.000 Euro.
 

A-Städte: Teure Pflaster für Immobilienkäufer

Wo rangiert der Berliner Immobilienmarkt im Vergleich mit den sechs anderen Top-Standorten in Deutschland? Zu diesen sogenannten A-Städten, deren Immobilienmärkte national und international eine hohe Relevanz haben und deren Umsätze einen erheblichen Teil des Gesamtmarktes ausmachen, zählen neben der Hauptstadt Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main und Düsseldorf.

Wenig erstaunlich ist, dass die sieben A-Städte bei den Preisen für Eigentumswohnungen bundesweit zu den teuersten Pflastern zählen. Etwas mehr mag dagegen erstaunen, dass sich Berlin lediglich auf dem fünften Platz einreiht:

Immobilienpreise für Eigentumswohnungen im Bestand in den Top-7-Standorten*  

  1. München -> 8.150 €/qm, mittlerer Kaufpreis: 652.000 €
  2. Hamburg -> 5.700 €/qm, mittlerer Kaufpreis: 456.000 €
  3. Frankfurt am Main -> 5.600 €/qm, mittlerer Kaufpreis: 448.000 €
  4. Stuttgart -> 4.500 €/qm, mittlerer Kaufpreis: 360.000 €
  5. Berlin -> 4.400 €/qm, mittlerer Kaufpreis: 352.000 €
  6. Köln -> 3.925 €/qm, mittlerer Kaufpreis: 314.000 €
  7. Düsseldorf -> 3.900 €/qm, mittlerer Kaufpreis: 312.000 €

 *durchschnittlicher Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen im Bestand, 80 Quadratmeter Wohnfläche, mittlere bis gute Lage

Wie die Übersicht auf Basis des LBS-Immobilienpreisspiegels 2021 zeigt, werden die höchsten Preise für Eigentumswohnungen im Bestand in München aufgerufen. Für den Erwerb von Wohneigentum müssen Immobilienkäufer in der bayerischen Landeshauptstadt fast doppelt so tief in die Tasche greifen wie in Berlin. Wer in den begehrten Innenstadtlagen nach einer passenden Immobilie sucht, muss hier sogar mit fünfstelligen Quadratmeterpreisen für Eigentumswohnungen rechnen. Vergleichsweise hochpreisig geht es auch in Hamburg und Frankfurt am Main zu, wo Verkäufer für Bestandswohnungen rund 30 Prozent mehr als in der Hauptstadt verlangen.

Vergleich der Immobilienpreise in deutschen Großstädten – Berlin im Spitzenfeld

Etwas anders präsentiert sich das Gesamtbild, wenn die Immobilienpreise der 81 Großstädte mit über 100.000 Einwohnern in Deutschland gegenübergestellt werden. Mit 5.000 Euro bzw. 4.500 Euro je Quadratmeter für gebrauchte Eigentumswohnungen reihen sich laut Immobilienpreisspiegel lediglich Freiburg und Heidelberg zwischen den sieben A-Städten ein.
 

Teurer Süden und Südwesten

Während sich weitere Großstädte wie Ingolstadt (4.400 €/qm), Wiesbaden (4.200 €/qm), Nürnberg (4.000 €/qm), Regensburg (4.000 €/qm) und Augsburg (3.900 €/qm) in etwa im Bereich des Berliner Immobilienmarktes bewegen, liegt rund die Hälfte der deutschen Großstädte bei Bestandswohnungen in einer Preisspanne von 2.000 bis 3.500 Euro für den Quadratmeter. Zu den preiswerteren Städten im Süden und Südwesten der Republik zählen etwa Saarbrücken (1.750 €/qm), Kaiserslautern (1.800 €/qm), Mannheim (2.500 €/qm), Ludwigshafen am Rhein (2.550 €/qm) und Reutlingen (2.700 €/qm). 
 

Viel Erschwingliches im Westen, viel Durchschnitt im Norden

Viele günstige Gelegenheiten für Immobilienkäufer bieten die Großstädte im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Von Gelsenkirchen und Herne über Oberhausen und Wuppertal bis zu Dortmund und Bottrop – mit einem Preisniveau von maximal 2.000 Euro je Quadratmeter im LBS-Immobilienpreisspiegel gibt es im Vergleich zu Köln, Düsseldorf, Münster und Bonn rund doppelt so viel Wohnraum für das gleiche Geld. Etwas teurer wird es wieder Richtung Norden. Hier liegen Großstädte wie Hannover, Oldenburg, Bremen, Kiel oder Lübeck in einer Spanne von 2.750 bis 3.000 Euro je Quadratmeter für gebrauchte Eigentumswohnungen recht dicht beieinander. Am günstigsten im Vergleich schneidet der Immobilienmarkt von Salzgitter ab. Eine 80-Quadratmeter Eigentumswohnung im Bestand kostet hier lediglich 72.000 Euro – fast 90 Prozent weniger als in München.
 

Große Spannbreite bei Immobilienpreisen in ostdeutschen Großstädten

Ähnlich weit wie in Nordrhein-Westfalen geht auch die Preisschere in den neuen Bundesländern auseinander. Spitzenreiter bei den Preisen für gebrauchte Eigentumswohnungen ist hier Potsdam mit 3.800 Euro je Quadratmeter, gefolgt von Rostock (2.700 €/qm), Jena (2.600 €/qm) und Erfurt (2.200 €/qm). Mit deutlich günstigeren Kaufpreisen können Interessenten dagegen in Magdeburg (1.200 €/qm) und Chemnitz (1.250 €/qm) rechnen. Auch in Leipzig (1.700 €/qm) und Dresden (1.950 €/qm) tut sich (noch) eine erhebliche Lücke zum Berliner Immobilienmarkt auf.

Fazit: „Berlin“ ist nicht gleich „Berlin“

Wer auf der Suche nach verhältnismäßig günstigem Wohneigentum ist, der muss nicht gleich quer durch die ganze Republik ziehen. Wollen Sie eine Eigentumswohnung in Berlin kaufen, lohnt sich ein genauer Blick auf den lokalen Wohnungsmarkt. So unterschiedlich das Flair in den einzelnen Bezirken, Ortsteilen und Kiezen ist, so unterschiedlich sind auch die Immobilienpreise in der Hauptstadt. So weist etwa der LBS-Immobilienpreisspiegel eine Preisspanne von 2.800 Euro je Quadratmeter in Marzahn-Hellersdorf bis 6.200 Euro je Quadratmeter in Mitte auf. Auch innerhalb einzelner Ortslagen oder Wohngebiete besteht häufig ein großes Preisgefälle – eine verhältnismäßig günstige Eigentumswohnung könnte also direkt bei Ihnen um die Ecke auf Ihren neuen Besitzer warten.

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