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Das müssen Sie beachten, wenn Sie eine Altbauwohnung kaufen.Eine Sondertilgung reduziert die Kreditkosten.

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Altbau kaufen

Hohe Decken, Holzdielen und zweiflügelige Türen: Viele Menschen träumen davon, einen charmanten Altbau zu kaufen. Damit die Sanierungskosten jedoch nicht den Kaufpreis übersteigen, sollten Sie bei der Besichtigung die Bausubstanz und einige andere Punkte genau unter die Lupe nehmen. Worauf es ankommt und warum Expertenmeinungen wichtig sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wärmedämmung im Altbau

Vor dem Wohnungs- bzw. Hauskauf ist ein aufmerksamer Rundgang Pflicht. Schon die Wände verraten viel über den späteren Wohnkomfort. Sind sie zu dünn, bieten sie wahrscheinlich keinen ausreichenden Schall- und Wärmeschutz. Gerade rund um die Heizkörpernische sollten die Wände möglichst dick sein, um Wärme speichern zu können. Die nachträgliche Isolierung ist nicht nur teuer, sondern bietet auch keine vollständige Abhilfe. Möchten Sie die Wohnung umbauen, können dünne Wände zudem zu statischen Problemen führen.

In nicht renovierten Altbauwohnungen stellen unzureichend schließende oder gedämmte Fenster und Türen eine weitere Ursache für Wärmeverluste dar. Verantwortlich sind Einfachverglasungen, undichte, verzogene Fensterrahmen und Wohnungstüren sowie poröses Holz. Zudem können Rollläden relevant sein, da rund um die Rollladenkästen Wärme entweicht und Kälte eindringt.

Hellhörige Wohnung: Auf die Schalldämmung kommt es an

Dielenböden tragen zum unvergleichlichen Charme von Altbauwohnungen bei. Neben einer ansprechenden Optik sollten die Böden jedoch auch eine ausreichende Trittschalldämmung garantieren. Oft sind die Böden und Decken in Altbauwohnungen so ausgelegt, dass sie Schwingungen kaum gedämmt weitergeben. Eine nachträgliche Dämmung lässt sich häufig nicht bewerkstelligen. Wenn sie doch möglich ist, fallen die Maßnahmen meistens kostspielig aus. Weitere typische Probleme, auf die Sie im Bereich der Böden achten sollten, sind:

  • durchgetretene Holzdielen
  • Brandstellen im Parkett
  • beschädigte Fußleisten
  • kaputte Fliesen

 

Das Treppenhaus im Altbau

Nicht nur die Altbauwohnung selbst sollte beim Rundgang auf Herz und Nieren geprüft werden, sondern auch das Gemeinschaftseigentum Treppenhaus. Denn hier kann ebenfalls ein späterer Wertverlust lauern. Wie durchgetreten sind die Holztreppen oder Steinstufen im Eingangsbereich? Auch abgewetztes Holz, Brandschäden und Mängel am Geländer sind Schwachstellen, die Sie im Hinterkopf haben und überprüfen sollten. Wie sieht es mit den Fenstern im Treppenhaus aus? Sind diese ausreichend abgedichtet? Idealerweise lassen Sie sich von einem Experten begleiten, der auch schwer sichtbare Mängel schnell erkennt.

Vorsicht vor Dachschäden

Funktionsfähige, ausreichend vorhandene Dachrinnen und Abflussrohre sind das A und O für eine gute Dachentwässerung und ein intaktes Dach. Wenn das Wasser nicht abfließen kann, kann der Dachstuhl morsch werden und verfaulen. Diese potenzielle Schwachstelle sollten Sie in jedem Fall überprüfen und zudem auf eine schadhafte Dachdeckung achten, bevor sie einen Altbau kaufen.

Achten Sie auf Schädlinge

Wie sieht es mit Schädlingen im Gebälk aus? Holzwürmer, aber auch der gefürchtete Hausschwamm können die Bausubstanz massiv beschädigen. Vor allem das sogenannte Sommerholz ist anfällig für den Befall. Dieses wurde häufig in den 1930er- und 1940er-Jahren zum Bauen verwendet, im Gegensatz zum robusteren Winterholz. Da sich die Holzsorte jedoch nicht immer feststellen lässt, sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen, der sein Augenmerk auf einen möglichen Schädlingsbefall richtet.

Kostenfaktor feuchter Keller

Bei Altbauten sollte Schäden durch Feuchtigkeit möglichst früh vorgebeugt werden. Besonders undichte Keller, aber auch Dächer, Balkone und kaputte Leitungen können Ursachen von Nässe sein. Achten Sie bei der Begehung also darauf, ob Kellerwände oder -böden feucht sind. Sollte bereits die Außenwand durchfeuchtet sein, ist von einem Kauf abzuraten. Das Trockenlegen ist nicht nur aufwendig, sondern auch teuer.

Bröckelnde Altbau-Fassade

Wenngleich abgeplatzter oder rissiger Putz an der Außenfassade nicht schön aussieht, muss er nicht unbedingt etwas mit der baulichen Substanz zu tun haben. Andererseits lässt sich für Laien oft nicht erkennen, ob an der tragenden Substanz bedrohliche Schäden vorliegen. Die Überprüfung des gewünschten Kaufobjekts durch einen Experten ist also auch von außen ratsam.

Den Rat von Experten einholen

Vor Vertragsabschluss empfiehlt es sich grundsätzlich, einen unabhängigen Experten zu engagieren. Baugutachter, Architekten und Bauingenieure können eine professionelle Einschätzung des Häuserzustands abgeben. Zudem stellen sie teilweise Energieausweise aus. Wenn tragende Teile der Wohnung umgebaut werden sollen, empfiehlt sich ein Statiker als Ratgeber. Über den Zustand von Schornstein und Kamin informiert Sie der Bezirksschornsteinfeger. Er sagt Ihnen zudem, welche Arten von Heizung an welche Kamine angeschlossen werden können.

Ihr nächster Schritt:

Sie erreichen die Experten der LBS Nord unter 030/526 885 4798 oder nutzen Sie unsere Online-Terminanfrage.

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