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Welche Gründerhochschulen verhalfen 2020 besonders erfolgreich ihren Studenten zum Start-up?

Die 10 besten Gründerhochschulen Deutschlands 

Raus aus der Uni und dann das eigene Unternehmen gründen? Für so manchen ambitionierten Studierenden ist das der Fahrplan für den beruflichen Werdegang. Doch welche deutschen Hochschulen sind besonders erfolgreich darin, den Weg ihrer Studierenden zum eigenen Start-up zu ebnen? Das (und noch viel mehr) untersucht der „Bundesverband Deutsche Startups“. Er veröffentlicht alljährlich umfangreiche Studien zur Start-up-Kultur im frei zugänglichen „Deutschen Startup Monitor“. In die aktuelle Erhebung 2020 flossen unter anderem die Daten von knapp 2.000 Start-ups sowie rund 4.750 Gründerinnen und Gründern ein. In welchen Städten sich laut DSM 2020 die zehn besten Gründerhochschulen Deutschlands befinden, fassen wir für Sie im Folgenden zusammen.  

Platz 10: Freie Universität Berlin

Als die Start-up-Metropole schlechthin fördert die Bundeshauptstadt studentische Gründungen mit dem „Berliner Startup-Stipendium“ und einem großen Angebot für die Gründerberatung. Und so waren allein 1,5 Prozent der im Rahmen des „Deutschen Startup Monitors“ befragten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Studierende der FU Berlin – ihres Zeichens eine der größten Hochschulen Deutschlands. Die Fördereinrichtung Profund Innovation stellt den Studierenden ein breites Beratungs- und Unterstützungsangebot zur Verfügung – und die sogenannte „Startup Villa“ im Ortsteil Dahlem.  

Freie Universitaet Berlin

Die Berliner Sparkasse kooperiert seit 2013 mit der FU Berlin, insbesondere, wenn es um Gründungen aus dem Hochschulumfeld geht.

Platz 9: Technische Universität Darmstadt

Die TU Darmstadt genießt einen Ruf als Pionierinstitution auf dem Feld der Elektrotechnik, Informatik sowie KI und ist zudem Partner des „Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE“. Ihren Platz in den Top Ten der besten Gründerhochschulen eroberte sie unter anderem mithilfe ihres 2013 gestarteten „HIGHEST Innovations- und Gründungszentrums“. 1,5 Prozent der ermittelten Neugründungen verwirklichten im Jahr 2020 Studierende der TU Darmstadt. 

 

Platz 8: Technische Universität Berlin  

Die TU in Berlin-Charlottenburg ist eine der ältesten sowie eine der 20 größten Technischen Hochschulen Deutschlands. Dass 2020 insgesamt 1,8 Prozent der erfassten Start-ups in Deutschland aus der TU hervorgingen, verdankt sie auch ihrem „Centre for Entrepreneurship“, das auf seiner Website eine große Auswahl geförderter Start-ups vorstellt.  

Tipp: Die Berliner Sparkasse steht Ihnen bei der Gründung Ihres Start-ups mit einem spezialisierten Branchenteam zur Seite, welches Sie kompetent berät und gemeinsam mit Ihnen bedarfsgerechte Lösungskonzepte entwickelt.

Platz 7: WHU – Otto Beisheim School of Management

Die WHU stellt in diesem Ranking ein kleines Kuriosum dar, denn an der vergleichsweise kleinen privaten Universität in Vallendar bei Koblenz sind nicht etwa Zehntausende Studentinnen und Studenten eingeschrieben, sondern rund 1.300. Dennoch schaffte es die WHU in die Top Ten der besten Gründerhochschulen: Die Elite-Einrichtung zur Ausbildung von Führungskräftenachwuchs für die Wirtschaft unterstützte und begleitete 1,8 Prozent der Studienteilnehmer bei ihrem Start in die Selbstständigkeit. 

 

Platz 6: Universität Bremen  

Erst in den frühen 1970er-Jahren nahm die Uni Bremen ihren Betrieb auf und wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes bereits für ihr Zukunftskonzept zur universitären Spitzenforschung als „ambitioniert und agil“ ausgezeichnet. Außerdem hält die Freie Hansestadt ein Lehrangebot für nachhaltige Entwicklung sowie ein „Centre for Entrepreneurship“ bereit. Aus diesem exzellenten Lehrangebot heraus entstanden laut dem aktuellen „Deutschen Startup Monitor“ 2,2 Prozent aller befragten Studenten-Start-ups. 

Eine vielseitige Vernetzung von Lehre und Wirtschaft an Gründerhochschulen schafft ideale Voraussetzungen dafür, dass Studenten eigene Start-ups gründen können.

Platz 5: Universität Mannheim

Die UMA zählt zu den jüngeren Universitäten Deutschlands und wurde ursprünglich als städtische Handelshochschule gegründet. Seit jeher ist sie stark auf die Wirtschaftswissenschaften ausgerichtet. Sie gilt europaweit als eine der 20 besten Hochschulen für BWL, VWL und Sozialwissenschaften. Das angesiedelte „Mannheim Center for Entrepreneurship and Innovation“ trug seinen Teil dazu bei, dass insgesamt 2,2 Prozent der Start-up-Führungskräfte ihre Reise in Mannheim begannen. 

Platz 4: Ludwig-Maximilians-Universität München

Die altehrwürdige Universität München zeigt sich äußerst innovativ und fortschrittsbewusst, was die Förderung von Start-up-Gründungen angeht. Das „LMU Innovation & Entrepreneurship Center“ bietet ein Netzwerk für den interdisziplinären und internationalen Dialog, zudem unterstützt der „LMU EC Accelerator“ Start-ups in ihrer frühen Gründungsphase. Das Engagement macht sich bemerkbar: 2,2 Prozent der DSM-Gründerinnen und -Gründer schritten durch die Tore der LMU ins Unternehmertum.

 

Platz 3: RWTH Aachen Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen ist ein Dauergast im Top-Ranking der besten Gründerhochschulen des „Deutschen Startup Monitors“. 2,5 Prozent der erfassten Start-up-Gründungen entfallen im aktuellen Studienzeitraum auf sie – eine Steigerung von satten 0,8 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Ermöglicht wird das unter anderem durch das eigene Gründerzentrum, welches Studierende bei technologieorientierten Gründungen mobilisiert, qualifiziert und berät.  

 

Platz 2: Karlsruher Institut für Technologie Mit einem über die letzten drei Jahre recht konstant gebliebenen Anteil von etwa zweieinhalb Prozent in der Bestenliste des „Startup Monitors“ unterstreicht das KIT seine herausragende Ausbildung vor allem in den Informatik- und Technikstudiengängen. Die „KIT Gründerschmiede“ und das „Center for Interdisciplinary Entrepreneurship“ stehen ambitionierten Pioniergeistern mit Beratung und einem bestens verknüpften Netzwerk bei. Obendrein sind alle Gründungswilligen eingeladen, in der „PionierGarage“ des KIT vorbeizuschauen.  

 

Platz 1: Technische Universität München  

Was für eine Statistik: Seit 2017 steht die TUM unangefochten auf Platz eins im DSM-Ranking der erfolgreichsten Gründerhochschulen. Der Abstand zu den anderen Einrichtungen ist in diesem Jahr mit 2,8 Prozent nicht so groß wie zuvor, doch die Konstanz in Sachen Gründerspirit der Immatrikulierten beeindruckt. Einer der Hauptgründe für den dauerhaft hohen Start-up-Output ist das „Center for Digital Technology and Management“, welches Studierende im Technologie-Management ausbildet und dabei unterstützt, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. 

Fazit:

Pinnt man die Top Ten der Gründerhochschulen auf eine Deutschlandkarte, so fällt auf: Bis auf die Start-up-Hochburg Berlin findet sich unter ihnen keine ostdeutsche Stadt, wohingegen Technische Hochschulen im Südwesten sowie Süden – allen voran München – außerordentlich stark vertreten sind. Aus diesem Raum heraus gründen besonders viele Studentinnen und Studenten Start-ups. Sollen sich alle gründungswilligen jungen Menschen nun also in der bayrischen Landeshauptstadt immatrikulieren, um die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre unternehmerische Zukunft zu schaffen?  Keineswegs. Die zehn besten Gründerhochschulen machen zusammen nur etwa 20 Prozent aller Unis aus, welche die Gründerinnen und Gründer in dieser Erhebung als ihre Alma Mater benannten. Das zeigt, dass Start-up-Führungskräfte ihre Abschlüsse an sehr vielen – auch kleineren oder nicht technisch-ökonomisch spezialisierten – Hochschulen in ganz Deutschland erworben haben. Wer eine Vision hat und davon träumt, auf absehbare Zeit sein eigenes Unternehmen zu gründen, sollte also genauer hinschauen, welche Bildungseinrichtungen ihre Studierenden durch praxisnahe Ausbildungen, Förderprogramme, Coaching für Führungskräfte oder vitale Schnittstellen zwischen Lehre und Wirtschaft unterstützen.  

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