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In der KulturBrauerei finden regelmäßig Konzerte statt.

Foto: Archiv Kulturbrauerei

Unternehmen im Kiez: Die KulturBrauerei in Prenzlauer Berg

So gut wie jeder Berliner war schon einmal da, aber auch über die Grenzen der Hauptstadt hinaus ist sie als feste Instanz im Kulturbereich bekannt: die KulturBrauerei in Prenzlauer Berg. Seit vielen Jahren bereichert sie mit ihrem vielfältigen Angebot das Leben von Urberlinern, Zugezogenen und Touristen. Die KulturBrauerei ist Schauplatz für Konzerte, Festivals, Theaterstücke und Kinofilme, aber auch Ort eines gut besuchten Weihnachtsmarktes. Jährlich lockt sie bis zu 2,5 Millionen Besucher an.  

Was das Angebot so besonders und abwechslungsreich macht, sind die vielen Unternehmen, die innerhalb der KulturBrauerei zusammenarbeiten, weiß PR-Manager Johannes Martin. Seit 2012 ist er an den Veranstaltungsorten Kesselhaus und Maschinenhaus in der KulturBrauerei tätig. Er erzählt uns im persönlichen Gespräch, was das Gesamtkonzept der KulturBrauerei ausmacht, welche Veränderungen die Corona-Krise mit sich gebracht hat und welche Zukunftsvisionen der Kulturstandort hegt.  

Von der Bierbrauerei zum lebendigen Kunst- und Kulturstandort  

25.000 Quadratmeter, sechs Höfe und über 20 Gebäude: Die im Kollwitzkiez gelegene KulturBrauerei erinnert aufgrund ihrer markanten industriellen Architektur inklusive originaler Schriftzüge auf der roten Backsteinfassade noch heute an ihre ursprüngliche Funktion. 1842 entstand hier eine erste kleine Brauerei, die sich nach der Übernahme durch Jobst Schultheiss und später Adolf Roesicke zu einer florierenden Großbrauerei entwickelte.  

Durch den Kauf weiterer Grundstücke ergab sich das noch heute bestehende Areal, auf dem der Berliner Architekt Franz Schwechten ab 1887 die Gebäude der heutigen KulturBrauerei schuf. 1967 endete der Brauereibetrieb, 1970 eröffnete der Franz-Club auf dem Gelände und wurde schnell zum Publikumsmagneten für Berlins Tanzfreudige. 1974 wurde das Gebäude aufgrund seiner einmaligen Architektur unter Denkmalschutz gestellt.  

Nach dem Fall der Mauer entstanden neue Pläne für das Gelände: „Ein Zusammenschluss aus Architekten, Künstlern und Musikern hatte beschlossen, einen Teil des Geländes für die Kultur und damit im Herzen der Stadt zugänglich zu  machen“, berichtet Johannes Martin. 1991 wurde die Kulturbrauerei gGmbH gegründet und die kulturelle Belebung des Areals begann – unter anderem durch das Theater RambaZamba, in dem Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen dem breiten Publikum bis heute äußerst erfolgreich Stücke präsentieren.  

Vieles der ehemaligen Brauerei wurde beim Umbau erhalten.

Die Kulturbrauerei im Umbau 1995. Foto: Archiv Kulturbrauerei

KulturBrauerei als Verbund unterschiedlicher kultureller Angebote

Die Besonderheit des Standortes KulturBrauerei besteht vor allem in der Diversität der einzelnen Locations, welche die Besucher mit unterschiedlichsten Angeboten begeistern. „Die KulturBrauerei verbindet mittlerweile Kultur und Gewerbe – durch dieses Konzept kann sehr viel entstehen und facettenreich wachsen“, sagt Martin.  

So gilt der bereits 1999 eröffnete SODA Club noch immer als eine der wichtigsten Adressen im Berliner Nachtleben, während das elegante Palais als besondere Event-Location der KulturBrauerei besticht. Als Ort des politischen Austausches und kultureller Aufklärung innerhalb der KulturBrauerei sieht sich das PANDA. 2000 als russisches Kammertheater gegründet, ist es heute eine feste Größe der alternativen Kunst und Anlaufstelle für Kulturschaffende in Berlin und bietet Ausstellungen, Lesungen sowie Performances an. Konzerte vieler musikalischer Größen hingegen erleben Besucher im Kesselhaus.  

Die einzelnen Locations arbeiten autark und für sich, dennoch besteht ein reger Austausch miteinander: „Die Synergieeffekte, die die KulturBrauerei mit sich bringt, finde ich persönlich sehr wichtig und die Zusammenarbeit mit den anderen Häusern gestaltet sich als sehr angenehm“, so Johannes Martin. 

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die KulturBrauerei  

Wie zahlreiche Kulturstandorte Berlins hat auch die KulturBrauerei aufgrund der Corona-Pandemie mit finanziellen und personellen Einbußen zu kämpfen. „In den Jahren 2018 und 2019 hatte das Kesselhaus bis zu 42 Veranstaltungen pro Monat. Es lief also äußerst gut – bis März 2020“, erinnert sich der PR-Manager. Der Lockdown und das fehlende Publikum traf die Kultur- und Kunstszene hart und trotz der allmählichen Wiederaufnahme des Kulturbetriebes sind die Konsequenzen der letzten anderthalb Jahre noch deutlich spürbar: „Wir befinden uns noch immer im Halbmast-Modus. Viele sind in Kurzarbeit, unser Team hat sich um die Hälfte verringert“, so Martin. Mittlerweile bietet die Kulturbrauerei wieder ein buntes Programm an verschiedensten kulturellen Veranstaltungen an, die das Publikum gerne annimmt. 

Den Abend in der Kulturbrauerei genießen.

Gäste schätzen die KulturBrauerei wegen des vielfältigen Angebots. Foto: Archiv Kulturbrauerei

Wie gestaltet sich die Zukunft der KulturBrauerei?  

In diesem Jahr feiert die KulturBrauerei ihr 30-jähriges Bestehen. Viele Veranstaltungen sind und werden geplant, um die Berliner und Besucher der Stadt mit Kultur, Kunst, Musik und dem beliebten Lucia Weihnachtsmarkt eine gute Zeit zu bescheren und gemeinsam zu feiern.  

Sören Birke, Geschäftsführer Kesselhaus und Maschinenhaus in der KulturBrauerei, wünscht sich zudem folgendes Zukunftsszenario für den Kulturstandort: „Es ist gelungen, die Kulturbrauerei zum Eigentum der Stadtgesellschaft zu machen. Die Kulturbrauerei gehört den Kreativen. Eine neue Generation an Kreativen und Kulturmachern betritt den Ort mit den Themen ihrer Zeit.“

Berliner Sparkasse als zuverlässiger Finanzpartner vor Ort  

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet die KulturBrauerei mit der Berliner Sparkasse zusammen, welche das Palais, den SODA-Club sowie das Kesselhaus betreut. Sören Birke blickt zufrieden zurück: „Wir sind nach der Finanzkrise 2008 zur Sparkasse gewechselt und seitdem treue Kunden. Wir haben in der Sparkasse einen Finanzdienstleister gefunden, der uns während der Krise unterstützt hat und seitdem ein starker und verlässlicher Partner ist. Wir genießen den Service der Sparkasse — für den Mittelstand Berlins.“  

Als finanzstarker Partner steht die Berliner Sparkasse etablierten Unternehmen genauso wie neu gegründeten Start-ups verlässlich und vor Ort stets zur Seite. Unsere Beraterinnen und Berater verfügen über ausgewiesene Branchenkompetenz – sei es im Einzelhandel und der Gastronomie, dem Handwerk und der Produktion, in der Digitalwirtschaft oder in den Heilberufen. Unsere Branchenteams helfen Ihnen gerne weiter. 

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