Fashion Week Berlin - Backstage - by Luna Schaffron
Interview mit Oleksandra Ambach von der Berliner Sparkasse über das Engagement in der Berliner Kreativszene und die Unterstützung des Programms „Studio2Retail“.
Oleksandra Ambach: Die Berliner Sparkasse ist untrennbar mit der Stadt Berlin verbunden. Gemeinsam mit den Unternehmen, der Politik, aber auch den Menschen, die hier leben, wollen wir unsere Stadt weiterentwickeln. Berlins Wirtschaftsstandort ist unter anderem von einer starken Medien- und Kreativszene geprägt, die durch ihre Vielfältigkeit besticht. Diese wollen wir weiter fördern und haben daher seit drei Jahren ein auf diese Branche spezialisiertes Team. So betreuen Medien- und Kreativschaffende auf Augenhöhe, mit Expertise und der besonderen Kenntnis ihrer Anforderungen und Bedürfnisse. Dabei gibt es natürlich auch immer wieder Anknüpfungspunkte zur Modewelt. Jetzt haben wir entschieden, das dauerhaft zu unterstützen.
Oleksandra Ambach: Unser Team für die Medien- und Kreativwirtschaft berät zu Bankprodukten, wie Konten, Finanzierungen, Leasing, Digitalisierungsberatung. Mit Blick auf den Wettbewerb ist es wichtig, dass wir uns diversifizieren, mehr bieten als andere. Über die klassische Bankdienstleistung hinaus, agieren wir deshalb auch als eine Vernetzungsplattform. Mit Hilfe unserer Veranstaltungen, unserer Kontakte in die Wirtschaft und Politik, öffnen wir die Türen für Designerinnen und Designer.
Oleksandra Ambach: Wir sind jetzt zum zweiten Mal Sponsorin eines Preises für Berliner Designerinnen und Designer, die von einer Jury ausgesucht werden, die sich in der Branche auskennt. Damit ermöglichen wir ihnen die Teilnahme an der Fashion Week. Im Rahmen des „Studio2Retail“-Wettbewerbs haben wir den Designerinnen Natascha von Hirschhausen und Sarah Effenberger einen Preis verliehen.
Die Preisträgerin, Natascha von Hirschhausen, beschreibt es so: „Fashion Weeks sind sehr wichtig fürs Storytelling. Für mich geht es um Nachhaltigkeit und zukunftsorientiertes Handeln. Da fanden wir einen „Repairday“ super. Es ist ein Statement, gerade zur Fashion Week zu sagen, dass es nicht darum geht, neue und mehr Produkte auf den Markt zu bringen. Stattdessen sollten wir wertzuschätzen, was wir haben und überlegen, wie wir es langlebiger gestalten können. Wenn wir über zukunftsorientiertes Design und über Nachhaltigkeit nachdenken, müssen wir über Saisons sprechen. Ich arbeite übersaisonal und habe keine unterschiedlichen Kollektionen. Ich habe nur eine, die sich immer weiterentwickelt. Und da ist es toll, dass die Berliner Sparkasse mich unterstützt.“
Oleksandra Ambach ist Vertriebsleiterin im Branchenteam Medien- und Kreativwirtschaft der Berliner Sparkasse.
Oleksandra Ambach: In der Kreativwelt ist es üblich, dass man gute Ideen hat und bestimmte Vorstellungen von Design. Oft ist man allerdings so sehr im kreativen Kontext gefangen, dass man gar nicht daran denkt, dass es auch die Existenz tragen sollte. Deshalb empfehle ich immer, auch darüber nachzudenken, was man in 15 bis 20 Jahren erreicht haben möchte. Was ist der langfristige Plan? Wie kann ich mit dem, was ich mache, jetzt Geld verdienen und mein Unternehmen für später gut aufstellen?
Oleksandra Ambach: Wenn das unternehmerische Knowhow fehlt, empfehle ich, sich jemanden an die Seite zu holen, der das mitbringt. Entscheidend ist ein gutes Team mit verschiedenen Stärken. Es ist sehr wichtig, Partner zu haben, die die Produktion übernehmen, die steuerliche, rechtliche und finanzielle Aspekte beherrschen. Neben den fachlichen Kenntnissen ist es zudem wichtig, sich breit zu vernetzen: Ressourcen nutzen, offen über sein Unternehmen sprechen und sich gute Mentoren suchen.
Oleksandra Ambach: Über dieses Thema könnte ich stundenlang reden. Um es kurz zu machen: Wichtig ist, sich im ersten Schritt darüber zu informieren, welche Geldquellen es überhaupt gibt. In Berlin gibt es zum Beispiel Förderungen durch Zuschussprogramme, die beantragt werden sollten. Die Bürgschaftsbank Berlin und die Investitionsbank Berlin sind hervorragende Ansprechpartner, wenn es um Förderzuschüsse geht.
Oleksandra Ambach: Als ich das erste Mal auf der Fashion Week war, dachte ich, dass sich alles nur um Mode dreht. Dabei ist es eine tolle Verzahnung von Politik, Wirtschaft, Kunst- und Musikszene. Für mich ist es das Event in Berlin, auch weil es ein Magnet für internationale Talente ist und viele Akteure auf die Kreativszene anzieht. Auch Handwerk ist ein großes Thema.
Oleksandra Ambach: Es ist eine der größten Herausforderungen, dass wir nicht mehr genügend Leute haben, die diese Berufe ausüben – Stichwort Fachkräftemangel. Das Ziel wäre, dass Handwerksberufe, die mit der Mode zusammenhängen, attraktiver gestaltet werden. Für mich ist auch Frauenförderung im Handwerk ein großes Thema. Die Fashion Week ist dafür ein Leuchtturmprojekt.
Oleksandra Ambach: Ich finde es großartig, wenn jemand nach der Ausbildung den Schritt in die Selbstständigkeit gehen möchte. Das war vor eine paar Jahren noch nicht so. Wer sich selbstständig machen möchte, braucht vor allem eine starke Persönlichkeit und Beharrlichkeit. Wenn etwas nicht klappt: trotzdem dranbleiben. Für Designerinnen und Designer ist der Weg, sich zu etablieren, oft lang. Da wird man ein paar Mal auf die Nase fallen. Aber die, die es geschafft haben, sind immer wieder aufgestanden und haben weitergemacht.
Die Kreativ- und Medienwirtschaft in Berlin besticht durch ihre Vielfältigkeit und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Berlin. Mit fundiertem Verständnis unterstützt die Berliner Sparkasse Kreative in Berlin, insbesondere durch passende Finanzlösungen, persönliche Beratung, Förderprogramme und Netzwerkarbeit.
Für die Gründungskultur Berlins
Wir sind ein verlässlicher Partner für die Berliner Wirtschaft. Wir fördern junge Talente an den Berliner Hochschulen, unterstützen Businesswettbewerbe und begleiten junge Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
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