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Finanzplanung einfach gemacht – mit flowpilot die  Zahlungs­fähigkeit stets im Blick behalten

Eine neu entwickelte Software für eine einfache, transparente Finanzplanung vom Start-up flowpilot soll kleine und mittelgroße Unternehmen vor Liquiditätsschwierigkeiten bewahren. Auch für Gründer ist ein professionelles Cashflow-Management wichtig.

Liquiditätsplanung und Cashflow-Management in KMUs ein häufiger Stolperstein

In Konzernen beschäftigen sich ganze Abteilungen mit der Finanzplanung. „Kleine und mittelgroße Unternehmen (KMUs) haben oft wenig Wissen in puncto Cashflow-Management und Liquiditätsplanung“, sagt Bernd Thöne, Gründer von flowpilot. In seiner Arbeit als Unternehmensberater habe der 45-Jährige immer wieder beobachtet, wie das fatale Auswirkungen hat. Viele Unternehmen mit guten Konzepten gingen kaputt, weil die Zahlungsfähigkeit vorübergehend nicht gegeben ist. „Das ist wie bei an sich gesunden Menschen. Da kann auch nicht ‚kurz mal‘ Blut fehlen. Tot wäre er dennoch“, so Thöne. Oder anders gesagt: Eine schöne Idee reicht nicht, die Zahlen müssen stimmen.

Start-up für digitales Finanzmanagement statt sicherer Festanstellung

Für die Gründung von flowpilot tat sich Bernd Thöne mit der 39-jährigen Programmiererin Sophie Schwalbe zusammen. Thöne war zunächst in einer Steuerberater-Kanzlei beschäftigt und hat danach lange Jahre in der Unternehmensberatung gearbeitet, wo er als Projektmanager oft für Teams von 80 oder mehr Mitarbeitern zuständig war. Die sichere Festanstellung gab er für flowpilot auf, welches eine innovative Finanzplanungs-Software für KMUs anbietet.

Leicht zu bedienende Finanzplanungs-Software statt sperriger Excel-Tabellen

Ein fundierter Blick in die finanzielle Zukunft ist für den Erfolg jedes Unternehmens essenziell. Für ein professionelles Finanzmanagement bedarf es allerdings einer zeitgemäßen Grundlage:

„Die meisten kleinen und mittelgroßen Unternehmer arbeiten in der Finanzplanung noch mit denselben Werkzeugen wie vor 40 Jahren.“ Bernd Thöne, Gründer und Geschäftsführer von flowpilot 

Viele Entscheider hielten an Papier-und-Stift-Methoden fest beziehungsweise benutzten Excel-Tabellen. „Excel, damit kann vielleicht noch der Betreiber eines Zeitungskiosks den Überblick behalten“, verkündet Thöne. Software-Tools für die Cashflow-Planung und das Liquiditätsmanagement seien einfacher zu bedienen und kostengünstiger als viele Unternehmer vermuteten. Dabei hätten die Unternehmer fast null Aufwand: Sie müssten lediglich ihre bestehende Buchhaltung hochladen und könnten sofort eine Analyse des Cashflows sehen, also die Verfügbarkeit von Geld. „Das gibt eine klare Sicht auf die Finanzsituation und die Zukunftsperspektiven“, sagt Thöne. Nicht nur für einen selbst sei ein solcher Überblick hilfreich: Man schaffe mit einer soliden Analyse und Finanzplanung Vertrauen, indem man Banken, Investoren und potenzielle Partner zuverlässig informiert.  

Weitere Informationen zur Cashflow-Management-Software von flowpilot finden Interessierte unter:  flowpilot.io 

Mehr Transparenz bei der Finanzplanung mithilfe anschaulicher Diagramme

Oberstes Ziel ist stets: Die Erhaltung der Zahlungsfähigkeit. Die Darstellung der Finanzlage in Diagrammen macht Probleme augenfällig. Diese können zum Beispiel darin liegen, dass Ware im Schnitt zu lange im Lager liegt und „totes“ Kapital darstellt der dass die Kunden zu lange Zahlungsfristen haben, während man selber Rechnungen zum Beispiel für Subunternehmer schnell zahlen muss. „Wenn man den Überblick behält, kann man Entscheidungen auf fundierter Grundlage treffen und nicht nach Bauchgefühl“, erläutert Thöne. Diese Entscheidungen im Rahmen einer  vorausschauenden Finanz- und Liquiditätsplanung können zum Beispiel sein: Wann soll ich neue Vertriebsmitarbeiter einstellen? Schließlich generieren diese erfahrungsgemäß einige Monate nur Kosten, bevor sie effektiv arbeiten und Umsatz hereinholen. Oder auch Überlegungen in der Art: Ein gut gefülltes Lager garantiert zwar kurze Lieferzeiten für den Kunden, verursacht aber mit Blick auf die Cashflow-Planung hohe laufende Kosten und bindet viel Kapital. 

Liquiditätsplan erstellen: Mit der Finanzplanungs-Software die Zahlungsfähigkeit im Voraus testen

Die flowpilot-Software bildet nicht nur den aktuellen Finanzstatus des Unternehmens ab, sie berechnet auch Szenarien für die Zukunft und hilft dabei, einen aussagekräftigen Liquiditätsplan zu erstellen. „Künstliche Intelligenz bietet eine wertvolle Unterstützung, um Muster im Geldfluss zu erkennen und präzise Vorhersagen für den Cashflow zu treffen“, erläutert Geschäftsführer Thöne. Zukünftige Auswirkungen unternehmerischer Entscheidungen können im Hinblick auf die weitere Finanzplanung spielerisch getestet werden.  

Vorausschauende Finanzplanung für eine Optimierung von Zahlungsflüssen

Dadurch lassen sich etwa Lieferketten, Lagerhaltung oder Bestell- und Bezahlprozesse optimieren. So können auf Basis der in der Buchhaltung ohnehin vorliegenden Daten mithilfe der Finanzplanungs-Software von flowpilot verschiedene Cashflow-Szenarien für die Zukunft entwickelt werden. „Diese Szenarien zeigen Ihnen, wie sich Ihre Zahlungsfähigkeit entwickeln wird – bis zu fünf Jahre im Voraus“, macht Thöne deutlich. Diese langzeitige Finanzplanung verschafft Unternehmen Handlungsspielräume, um zum Beispiel neue Geldquellen zu erschließen oder Ausgaben zu optimieren. „Wer seine Finanzflüsse nicht im Blick behält, dem läuft leicht am Ende die Zeit davon, um beispielsweise neue Investoren zu gewinnen oder Einsparungen durchzusetzen“, gibt Bernd Thöne zu bedenken.  

Neue Impulse für Cashflow-Management-Software im Co-Workingspace

Für flowpilot selbst waren die Prognosen in Sachen Finanzentwicklung positiv genug, sodass das Unternehmen bisher neun Privatinvestoren, sogenannte Business Angels, gewinnen konnte. Thöne rät Start-up-Unternehmern, den Austausch mit anderen Gründern zu suchen. „Als Gründer und Unternehmer ist man naturgemäß extrem drin im Thema. Da ist es gut, Menschen seine Ideen zu kommunizieren, die sich nicht auskennen. Schließlich muss man seine Gedanken auch im Kontakt mit potenziellen Geldgebern und Kunden gut herüberbringen können.“ Reichlich Gelegenheit zum Austausch und für neue Impulse zu ihrer Finanzplanungs-Software gibt es für Thöne, Schwalbe und die vier Angestellten von flowpilot an ihrem Arbeitsplatz im Co-Workingspace „Mindspace“ an der Friedrichstraße.

Tipp für Gründer: Sich nicht gleich Kosten für eigene Büroräume auflasten.

"Wir waren zunächst sechs Monate in einem Accelerator-Programm und danach ein Jahr in einem Incubator. In einem Accelerator läuft ein eher schulisches Programm ab, in dem man die Grundlagen des Unternehmertums vermittelt bekommt. Einen Incubator kann man eher mit einer Universität vergleichen.“ Bernd Thöne

flowpilot: Berliner Sparkasse als kompetenter Finanzpartner für Gründer

Für Thöne war klar: „Wenn gründen, dann in Berlin! „Gerade in unserem Bereich FinTech, also Finanztechnologie, ist Berlin die Nummer eins – nicht Frankfurt. Das sollte man vielleicht meinen, aber Banker haben einen ganz anderen Stil“, so der flowpilot-Geschäftsführer.  

Bei der Berliner Sparkasse stehen Gründern zum Glück keine typischen steifen Banker gegenüber. Daher sind Thöne und Schwalbe glücklich darüber, sie als Finanzpartner zu haben. „Die Berliner Sparkasse ist im Bereich Start-up-Finanzierung sehr aktiv, hat da extra geschulte Berater. Auch sonst macht die Sparkasse viel für die Berliner Gründerszene. Bei einem Wettbewerb von ihr haben wir für drei Monate ein kostenloses Büro im Co-Workingspace ‚The Place‘ gewonnen und ein Jahr lang kostenlose Kontenführung.“ Solche Starthilfen können ein junges Unternehmen maßgeblich auf Erfolgskurs bringen.

Erfolgreich gründen und wachsen mit der Berliner Sparkasse

Bei der Berliner Sparkasse finden Start-ups zahlreiche Möglichkeiten für die Finanzierung, Förderung und Beratung. Dafür steht Ihnen ein speziell gebildetes Kompetenzteam für die Start-up-Branche mit erfahrenen Beraterinnen und Beratern zur Seite. 

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