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Team Digital Wolff Plötz & Co

Digital.Wolff, Plötz & Co GmbH: kreative und praktische Digitalisierungs-Ideen  für den Alltag

Digitalisierungs-Ideen verwirklichen – das ist das Credo der Gründer und Geschäftsführer Dr. Martin C. Wolff und Henryk Plötz von der Berliner Digital.Wolff, Plötz & Co GmbH. Im Dezember 2017 riefen die beiden 38-Jährigen ihre Digital-Firma ins Leben. Vom digitalen Klingelbeutel über eine Verwaltungssoftware für Vereine bis hin zu Sicherheitssystemen: Mit ihren technischen Lösungen machen sie das Agieren in der virtuellen Welt einfach und zuverlässig. Das Führungsteam ergänzen Projektmanagerin Hannah Jo Wolff und ITler Martin Stenzel. Die vier Experten samt Kollegen lieben es, die unterschiedlichsten Digitalisierungs-Ideen fit für den Alltagsgebrauch zu machen – zum Beispiel in Form von praktischen, bargeldlosen Zahlungssystemen.

Digitale Klingelbeutel und Spendensäulen für den Gottesdienst

Eine der zunächst unkonventionell anmutenden Digitalisierungs-Ideen, die das Team in die Praxis umgesetzt hat, ist der Digitale Klingelbeutel für bargeldlose Kollekten in Kirchen. Ein Beutel aus lila Samt an einem goldschimmernden Griff, der gut in der Hand liegt und sich bequem zum Sitznachbarn weitergeben lässt – auf den ersten Blick scheint es ein normales Kirchenrequisit zu sein, das Wolff dem Besucher in seinen Büroräumen in die Hand drückt. 

Aber da steckt mehr dahinter: „Drehen Sie mal hier unten“, fordert Wolff die Besucher auf, und schon fällt der Blick auf ein streichholzschachtelgroßes Display im oberen Teil des Beutels. Das Konzept hinter der einfallsreichen Digitalisierungs-Idee: Elektronische Zahlungsterminals werden in bekannte Gehäuseformen integriert. In zwei Gemeinden in der Stadtmitte wird der Digitale Klingelbeutel bereits eingesetzt. „Dies ist zurzeit eines unserer Hauptprojekte“, erläutert  Wolff. Software und Hardware für ein so spezielles bargeldloses Zahlungssystem aus einer Hand anzubieten, sei natürlich eine Herausforderung: Das Gerät müsse man schließlich gern in der Hand haben und leicht bedienen können, sagt er.

Digitaler Klingelbeutel Digital Wolff, Plötz und Co.

Vom Papp-Prototypen zum fertigen Digitalen Klingelbeutel 

Projektleiterin Hannah Jo Wolff, Expertin für das Haptic-Interface- Design, zeichnet hier verantwortlich und sorgt für das reibungslose Zusammenspiel von Gehäuse und Software. Oder wie sie es ausdrückt: „Die Informatik muss sich an den Menschen anpassen, nicht  andersherum.“ So baut sie von jedem neuen Gehäuse zunächst einen Papp-Prototypen, der anschließend mit dem 3D-Drucker test gedruckt wird, um dann in die Produktion zu gehen. Darüber hinaus liefert die Digital-Firma seit März 2020 eine zwei Meter hohe Schwester des Digitalen Klingelbeutels als elegant designte Spendensäule aus Edelstahl und bietet weitere maßgefertigte Spendenterminals an.

Gründerteam mit ganz unterschiedlichen Backgrounds

Dass Humor und Spieltrieb in einem innovativen Umfeld wichtig sind, zeigt sich auch am Arbeitsplatz einer Kollegin: Im „Böse Bauteile“-Fach liegen Werkstücke, bei deren Fertigung etwas schiefgegangen ist.Überhaupt ist die Stimmung in diesem IT-Büro ungewöhnlich kommunikativ, was vielleicht daran liegt, dass die Gründer Wolff und Plötz ganz unterschiedliche Hintergründe haben: Martin Wolff ist promovierter Philosoph mit Kampfsportausbildung, Plötz IT-Spezialist und Hacker, Hannah Wolff Tierärztin. 

 

Cyber-Security als zweites Steckenpferd des Unternehmens

So weitgestreut wie die Kompetenzen des Führungsteams sind auch die weiteren Handlungsfelder des Unternehmens: Eine Kernkompetenz der jungen Digital-Firma liegt im Bereich Cyber-Security. Auch dort geht es um die Einheit von Mensch und Technik. „Wir implementieren IT-Security-by-Design, indem wir nicht nur die Technik, sondern die Besonderheiten unserer Kunden berücksichtigen“, sagt Wolff. Besonders gut kennt sich hier der Diplom-Informatiker Henryk Plötz aus. Schließlich ist er nicht nur Unternehmer, sondern auch Hacker im Chaos Computer Club. „Ob als Privatmensch, im Job oder als selbständiger Unternehmer: Jeder, der die Chancen der  Digitalisierung nutzen möchte, sollte auch ihre Risiken kennen“, sagt er.

 

Verbesserte elektronische Zutrittskontrollen als besonderer Anwendungsbereich 

Ein Anwendungsfeld, das Plötz besonders am Herzen liegt, sind elektronische Zutrittskontrollen. Ein weiterer Geschäftsbereich der Digital.Wolff, Plötz & Co GmbH. „Immer schon wollte ich wissen: Wie funktioniert etwas?“, erzählt Plötz, der Mann mit dem lilafarbenen Kaschmirpulli und dem bunten Halstuch. Die Antwort: „Drück hier auf den Knopf, und dann läuft das Gerät halt“, habe ihm nie gereicht, erinnert sich der Hacker. Daher hat er zusammen mit Freunden bei – angeblich sicheren – Zugangskarten mit „sehr, sehr feinem“ Schleifpapier den Chip freigelegt und unter dem Mikroskop Fotos gemacht. So konnte er sie nachbauen: reverse engineering, wie er es nennt.

 

„Fast Curves“ als neue Generation von elektronischen Zutrittskontrollen

Deshalb hat er eine asymmetrische Kryptographie auf SmartCards implementiert. Anders als bei den symmetrischen Systemen bleibt hier das System auch dann sicher, wenn das Kartenlesegerät mitsamt Schlüssel geklaut und heimlich neue Schlüsselkarten nachgebaut werden. Das Produkt heißt „Fast Curves“ und ist nicht nur eine technische Verbesserung, sondern erlaubt die Nutzung von Smartphones für elektronische Schließsysteme und digitale Identitätsnachweise. Da außerdem die Ausgabe neuer Karten deutlich einfacher sei, ist Plötz zuversichtlich, „dass die Unternehmen demnächst Schlange stehen, um „Fast Curves“ zu kaufen.“

 

TOUR IT YOURSELF: Booking-Assistent als App für Musiker entwickelt

Eine weitere Digitalisierungs-Idee, die das Team erfolgreich umgesetzt hat: TOUR IT YOURSELF, eine App für Musiker. „Wir bieten einen digitalen Booking-Assistenten für Künstler und Bands“, erläutert Wolff. In einer Datenbank können 1.200 deutsche Clubs nach Ort und Genre durchsucht werden. Der Booking-Assistent hilft Bands, passende Clubs in Deutschland ausfindig zu machen und anzuschreiben – „damit mehr Zeit für die Musik bleibt”, wie Wolff sagt. 

 

BYRO: kostenfreie Verwaltungssoftware für Vereine

Mit BYRO ist eine kostenfreie und automatisierte Verwaltungssoftware für Vereine ein weiterer Bestandteil des Portfolios der jungen Digital-Firma: Mitgliederkarteien, Spendenquittungen und die Finanzwirtschaft lassen sich mit der Open-Source-Software übersichtlich managen. Dieser Bereich liegt Martin C. Wolff am Herzen, er selbst leitet fünf Vereine. Oft seien Vereine im Bestand gefährdet, weil ein Mangel an Freiwilligen bestehe, schildert Wolff seine Erfahrungen. Die Lösung: „Alles wegautomatisieren, was sich wegautomatisieren lässt!“ Auch hier zeige sich, dass an einem in der Bevölkerung verbreiteten Vorurteil – Technik sei etwas, was sich gegen die Menschen richtet – nichts dran sei. Vielmehr könne Technik das Miteinander angenehmer machen.  

Kreative Digitalisierungs-Ideen in der Praxis: Einen umfassenden Einblick in die Produktwelt der Berliner Digital.Wolff, Plötz & Co GmbH finden Sie unter: www.digitalwolff.de

Berliner Sparkasse: Ein verständnisvoller Partner für die besonderen Anforderungen

Mit der Berliner Sparkasse habe die Digital.Wolff, Plötz & Co GmbH einen verständnisvollen Partner gefunden. Ein weiterer Vorteil: Die Berliner Sparkasse ist gut erreichbar. „Auch wenn in der nächstgelegenen Filiale kein Geschäftskundenbereich ist, wird uns geholfen“, lobt Hannah Jo Wolff. Sie schätzt es, dass es bei der Berliner Sparkasse auf das Stadtgebiet verteilt noch zahlreiche „physische Interfaces“, sprich, Schalter, gebe. Ihr Kundenberater hätte auch Verständnis für die besonderen Anforderungen ihres innovativen Geschäftsfeldes, in dem sich Wandlungen rasend schnell vollziehen. „Normalerweise wollen die Banken wissen: „Wie wird es in Ihrem Unternehmen in drei oder fünf Jahren aussehen?“, sagt Wolff. „Das kann ich nicht beantworten, unsere Zeithorizonte sind anders. Und die Berliner Sparkasse hatte dafür Verständnis.“ 

 

Wie geht die junge Digital-Firma mit der Corona-Krise um? 

„Die Krise hat uns voll erwischt“, so Wolff. „Unser Geschäftsmodell war so sicher wie das Amen in der Kirche – plötzlich fehlten die Gottesdienste. Innerhalb von Tagen mussten wir alles auf reine Online-Payment-Lösungen umstellen.“  „kollekte.app“ und „kollekte.digital“ waren über Nacht gefragt – gerade vor Ostern: Da fehlen zehntausende Euros für gemeinnützige Einrichtungen. Auf einmal sei die Bereitschaft für digitale Lösungen da, die Widerstände fielen weg. 

Die hohe technische Ausrüstung ist bei dem Berliner Start-up Standard. Home-Office und innovative Arbeitswelten waren vorher schon normal. Niemand hat hier noch ein Festnetztelefon. Aber auf einmal fragen viele andere Unternehmen und Institutionen, wie genau die Zusammenarbeit funktioniert. War das bisher für die internen Ausbildungen reserviert, machte Corona die junge Digital-Firma zum Vorbild für andere: Der Behördenspiegel fragt nach Schulungen dazu, wie Geschäfts- und Entscheidungsprozesse digital abgebildet werden können. Zusätzlich gibt es Anfragen von Institutionen, die sich aufgrund der Krise radikal digitalisieren müssen. Da hilft es, dass Martin C. Wolff jetzt in Webinaren an der Humboldt-Universität zu Berlin genau zu E-Learning und Digitalisierung lehrt: „Wir können gar nicht anders, als die Krise als Chance zu begreifen. Die staatlichen Hilfen greifen nicht für Start-ups, und Details zum Start-up-Schirm der Regierung hat bisher noch niemand gesehen.“

 

Erfolgreich gründen und wachsen mit der Berliner Sparkasse

Bei der Berliner Sparkasse finden Start-ups zahlreiche Möglichkeiten für die Finanzierung, Förderung und Beratung. Dafür steht Ihnen ein speziell gebildetes Kompetenzteam für die Start-up-Branche mit erfahrenen Beraterinnen und Beratern zur Seite. 

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