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Kinder mit Erdkugel, Nachhaltigkeit bei der Geldanlage

Inflation – das müssen Anleger jetzt beachten

100 Euro sind 100 Euro – an dieser Aussage lässt sich zunächst nicht rütteln. Welche Waren oder Dienstleistungen Sie mit diesen 100 Euro kaufen können, ändert sich mit der Zeit allerdings. Der Grund dafür heißt Inflation. Denn der Wert Ihres Geldes nimmt Jahr für Jahr in Höhe der Inflationsrate ab. Von der Milch im Supermarkt bis zum Benzin an der Tankstelle – alles wird teurer.

Steigt die Inflationsrate, trifft das auch Ihren Geldbeutel. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Inflation bedeutet, dass der Wert Ihres Geldes abnimmt (Geldentwertung).
  • Das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) ist eine jährliche Inflationsrate von 2 Prozent.
  • Die Inflationsrate lag im Oktober 2022 nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamts bei 10,4 Prozent. Sie schlägt sich in deutlich erhöhten Preisen für Waren und Dienstleistungen nieder.
  • Um Ihr Geld vor der Inflation zu schützen, sollten Sie es in eine Geldanlage mit Renditechancen investieren.

Im Jahr 2020 lag die Teuerungsrate mit 0,5 Prozent noch auf dem niedrigsten Stand seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009. Bedingt war dies vor allem durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. So trug beispielsweise die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer zu der niedrigen Inflation bei. Eine Inflationsrate von unter zwei Prozent sorgt jedoch für niedrige bis gar keine Zinsen für Sparer. 

Die aktuell hohe Inflationsrate halten Expertinnen und Experten mehrheitlich für temporär. Längerfristig erwarten sie eine Rate, die wieder deutlich näher an der EZB-Vorgabe von zwei Prozent liegt. 

Da unbekannt ist, wie sich diese und weitere Faktoren künftig entwickeln, lässt sich nicht vorhersagen, wie lange die Inflationsrate auf diesem oder einem höheren Niveau verbleiben wird. Experten halten die hohe Inflation mehrheitlich für temporär. Längerfristig erwarten Sie eine Inflationsrate, die wieder deutlich näher an der EZB-Vorgabe von zwei Prozent liegt.

2. Eine stabile Preisentwicklung sorgt für Planungssicherheit

Verbraucherinnen und Verbraucher sowie auch Unternehmen wünschen sich stabile Preise. Ob für Lebensmittel, Heizöl oder Baumaterialien – wer die Preise kennt, kann finanziell gut planen. Gerade bei Bauvorhaben oder anderen finanziellen Großprojekten können plötzlich steigende Preise zu bösen Überraschungen führen. Die angestrebte Inflationsrate von rund zwei Prozent steht für ein gemäßigtes, aber kontinuierliches Wachstum. So werden Verbraucher und Unternehmen dazu ermutigt, Anschaffungen und Investitionen zeitnah zu tätigen, statt sie aufzuschieben. Gleichzeitig steht eine vergleichsweise moderate Teuerungsrate für eine stabile, sprich vorhersagbare Preisentwicklung.
 

3. Inflation vernichtet Kaufkraft

Für den täglichen Einkauf oder bei der Hausbauplanung sind stabile Preise wünschenswert. Wenn es jedoch um Geldanlagen geht, wird die Stabilität zum Problem. Denn diese sollen im Wert steigen und nicht stagnieren oder gar sinken. Auch wenn zwei Prozent weniger Kaufkraft in einem Jahr nicht unbedingt viel ausmacht – über einen Zeitraum von 10 oder 20 Jahren fällt der Unterschied durch die Inflation schon deutlicher aus.

Anschaulich wird das in einer Beispielrechnung. Diese zeigt, wie sich die Kaufkraft von 100 Euro bei einer jährlichen Inflationsrate von zwei beziehungsweise drei Prozent entwickelt.

Das Rechenbeispiel zeigt: Real haben 100 Euro bei einer jährlichen Inflationsrate von zwei Prozent in 11 Jahren knapp ein Fünftel an Kaufkraft verloren. Wenn auch schleichend, sorgt die Inflation dafür, dass 100 Euro deutlich weniger wert sind. Wenn die Teuerungsrate bei drei Prozent liegt, ist der Kaufkraftverlust durch die Inflation dementsprechend noch deutlicher. 

4. Wer auf Festgeld oder Tagesgeld setzt, tappt in die Realzinsfalle

Eine zusätzliche Schwierigkeit für Sparerinnen und Sparer ist die sogenannte Realzinsfalle. Diese ist besonders bei hoher Inflation ein Problem. Denn Anlegerinnen und Anleger bekommen auf viele Anlageprodukte aktuell noch sehr niedrige Zinsen.  

Selbst wenn Ihr Geld auf dem Konto möglicherweise wieder Zinsen abwirft, wird der Zinsgewinn doch zumeist durch die hohe Inflation wieder aufgefressen. Dann spricht man von einem negativen Realzins. Die Realzinsfalle ist Gift für Ihre Finanzen: Wenn Sie aktuell auf Tages- oder Festgeldkonten setzen, verlieren Sie durch den negativen Realzins Geld.
 

5. Es ist möglich, der Inflation entgegenzuwirken

Geld auf einem Sparbuch, Tages- oder Festgeldkonto zu parken, ist vor dem Hintergrund von hoher Inflationsrate und aktuellem Niedrigzinsumfeld keine sinnvolle Option. Investieren Sie Ihr Geld stattdessen mit der Chance auf eine höhere Rendite. Welche Geldanlage genau zu Ihnen passt, hängt von Ihrer finanziellen Situation, Ihren Lebensumständen und Ihren Sparzielen ab.

Mit Fonds gegen Inflation und Realzinsfalle

Eine gute Möglichkeit, der Inflation entgegenzuwirken, ist beispielsweise die Anlage in breit gestreute Aktienfonds. Diese verteilen das Vermögen je nach Anlagekonzept auf viele verschiedene Unternehmen weltweit und sind aufgrund der Renditechancen über einen langen Zeitraum häufig nicht nur in der Lage, den inflationären Wertverlust des Geldes auszugleichen, sondern im Idealfall auch noch eine positive Rendite zu erwirtschaften. 

Wichtig zu wissen: Sie sollten immer über einen langen Zeitraum investieren. Aktienfonds unterliegen konjunkturell bedingten Schwankungen, die sich historisch betrachtet über einen längeren Anlagezeitraum von 10 oder 20 Jahren besser ausgleichen lassen können. Außerdem können Sie so auch vom Zinseszinseffekt profitieren. 

In Zeiten hoher Inflation ist der Immobilienkauf eine weitere Möglichkeit zur Geldanlage. Die Immobilie können Sie als Kapitalanlage verwenden und vermieten. Zwar sind die Immobilienpreise vielerorts bereits recht hoch. Mithilfe einer guten Beratung können Sie dennoch nach ein paar Jahren auf eine Rendite kommen, die höher liegt als die Teuerungsrate – dank der zusätzlichen Mieteinnahmen und einer Wertsteigerung der Immobilie. Oder Sie können die Immobilie selbst bewohnen und so gleichzeitig in Ihre Altersvorsorge investieren.

Übrigens: Wenn Sie die Immobilie über einen Kredit finanzieren, kann sich eine höhere Inflationsrate positiv auswirken. Der Grund: Ist Geld weniger wert, sinkt auch die reale Schuldenlast.

Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen Anregungen geben, wie Sie trotz hoher Inflationsrate Ihr Geld anlegen können. Welche Geldanlage zu Ihnen passt, hängt immer von Ihrer finanziellen Situation, Ihren Lebensumständen und Ihren Sparzielen ab. Die Finanzexperten der Berliner Sparkasse helfen Ihnen dabei, die für Sie passende Lösung zu finden.

Nachhaltigkeit bei der Geldanlage

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Auch bei der Geldanlage suchen immer mehr Kunden nach Möglich­keiten, wie sich neben klassischen Anlage­kriterien auch nachhaltige Aspekte berücksichtigen lassen.  

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Chancen und Risiken

Ihre Chancen und Risiken

Wesentliche Chancen

  • Nutzen Sie die Renditechancen an den internationalen Kapitalmärkten.
  • Wählen Sie ein Fondsangebot entsprechend Ihrer Chance-Risiko-Neigung. Dazu stehen auch Fonds der Deka zur Auswahl, die nachhaltige und ethische Kriterien in der Anlagepolitik berücksichtigen.
  • Genießen Sie eine breite Risikostreuung durch die Bündelung aussichtsreicher Einzelwerte unterschiedlicher Anlageklassen, Währungen, Länder und Regionen.
  • Passen Sie Ihre Einzahlungen bei Bedarf jederzeit flexibel an.

Wesentliche Risiken

  • Die konkreten Risiken hängen von der Auswahl des Produktes ab.
  • Kapitalmarkt­bedingte Schwankungen können nicht ausgeschlossen werden und zu Verlusten führen.
  • Währungsschwankungen an den Devisen­märkten können die Fonds­performance belasten.
  • Je nach Produkt­auswahl kann die Anlage­politik von individuellen Nachhaltigkeits- und Ethik­vorstellungen abweichen.

Diese Aufzählung ist nicht vollständig. Es handelt sich um die wesentlichen Chancen und Risiken. Ausführlichere Informationen finden Sie im Verkaufs­prospekt.

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