Aktualisiert am 17.06.2026
Du hast am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig? Dabei wolltest du eigentlich etwas für den nächsten Urlaub beiseitelegen? Dann solltest du etwas an deiner Sparmethode ändern. Das 3-Konten-Modell hat sich bewährt: Es gibt dir maximale Kontrolle über deine Finanzen und macht Geldsparen zum Automatismus. Hast du das Modell einmal eingerichtet, behältst du leichter den Überblick über deine Finanzen, teilst dein Gehalt clever auf und erreichst deine Sparziele einfacher. Wie das 3-Konten-Modell genau funktioniert, erfährst du in diesem Beitrag.
Das 3-Konten-Modell ist die einfachste Sparmethode, um Schluss mit dem Chaos auf dem Girokonto zu machen. Es löst das größte Problem junger Menschen beim Thema Geld: das klassische Sparen am Monatsende, bei dem meistens eh nichts übrigbleibt. Stattdessen setzt das 3-Konten-Modell auf das Prinzip „Pay yourself first“. Sobald dein Gehalt da ist, wandern feste Beträge per Dauerauftrag auf deine Spaß- und Sparkonten. Dadurch wird Sparen und Anlegen zu einem festen Bestandteil deiner monatlichen Finanzplanung. So kommst du deinem Sparziel näher und kannst den Rest für deinen Lifestyle ausgeben.
In der Praxis beruht das 3-Konten-Modell auf der Idee, sämtliche Einnahmen und Ausgaben nicht mit nur einem einzigen, sondern mit drei verschiedenen Konten zu verwalten. Das klingt zunächst vielleicht kompliziert. Du kannst es aber mithilfe von Daueraufträgen sehr einfach umsetzen, da vieles automatisch abläuft. Jedes der drei Konten dient dabei einem bestimmten Zweck.
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Auf das Alltagskonto, in der Regel dein klassisches Girokonto, fließen deine gesamten Einnahmen wie Gehalt oder BAföG.
Darüber hinaus bezahlst du über dieses Konto alle regelmäßigen Rechnungen. Dazu gehören:
Sparen für später ist wichtig, aber das Leben findet jetzt statt. Das Spaßkonto ist für die Dinge, die dir Freude bringen wie Shoppen, Festivals, Restaurantbesuche oder Hobbys. Der Hack dabei: Überweise dir auch für diesen Bereich am Anfang des Monats einen fixen Betrag. So schützt du dich vor bösen Überraschungen auf dem Hauptkonto. Statt dich mühsam einzuschränken, setze dir ein klares Spaßbudget. So gibst das Geld automatisch bewusster und ohne schlechtes Gewissen aus.
Das dritte Konto ist deine finanzielle Superkraft und explizit zum Sparen und Investieren eingeplant. Auch hier gilt: Am Monatsanfang überweist du per Dauerauftrag einen festen Betrag vom Alltagskonto auf direkt hierher. Da dieses Konto verschiedene Ziele vereint, solltest du es am besten als Sparbereich verstehen und strategisch aufteilen:
Um dir das 3-Konten-Modell einzurichten, gehst du am besten so vor:
Tipp: Wer nicht nur ein Haushaltsbuch führen, sondern sein Budget zudem auch langfristig planen möchte, findet im Web-Budgetplaner der Sparkasse das passende Tool dafür.
Grundsätzlich kannst du deine Einnahmen beim 3-Konten-Modell komplett individuell auf die verschiedenen Konten aufteilen. In der Praxis haben sich jedoch zwei Verteilungsvarianten als Orientierung bewährt: „50–30–20“ und „70–20–10“.
Je nach Lebensstil, Mietkosten und Lohnhöhe verteilst du dein Geld so:
Für welche Option du dich auch entscheidest: Schon allein dadurch, dass du dir feste Regeln setzt, nutzt du dein Budget effektiver und sparst automatisch Geld.
Damit das 3-Konten-Modell im Alltag wirklich funktioniert und dir den Kopf freihält, solltest du diese vier typischen Fehler vermeiden:
Fazit: Mit dem 3-Konten-Modell sparst du einfach und effektiv |
Sobald das 3-Konten-Modell einmal läuft, gehört das finanzielle Chaos der Vergangenheit an. Du profitierst ab Tag eins von drei unschlagbaren Vorteilen:
Kurz gesagt: Das 3-Konten-Modell nimmt dir den Stress aus dem Thema Geld. Es sorgt dafür, dass dein Budget perfekt aufgeteilt ist und du deine Sparziele erreichst. |
Das 3-Konten-Modell ist eine einfache Methode, mit der du dien Geld automatisch organisierst und somit den Überblick behältst. Sobald Einkommen wie Gehalt oder BAföG eingeht, teilst du es auf drei Bereiche auf. Ein Konto ist für deine fixen Alltagskosten, eines für deine persönlichen Sparziele und eines ist dein easy Spaß- und Freizeitbudget.
Dazu verteilst du dein Geld am Anfang des Monats auf ein Konto für den Alltag, ein Konto zum Sparen und ein Konto für Freizeitausgaben.
Die Umsetzung funktioniert komplett digital und automatisiert. Sobald dein Gehalt auf deinem Hauptkonto eingeht, buchen feste Daueraufträge die passenden Sparbeträge auf andere Konten um. Dein Alltagskonto zahlt die Fixkosten, dein Spaßkonto nutzt du zum Shoppen und Feiern und dein Sparkonto bzw. Sparplan füllt sich von ganz alleine.
Das hängt ganz von deinen Einnahmen ab. Als perfektes Ziel dient die 50-30-20-Regel: 50 % deines Geldes fließen auf dein Alltagskonto (Fixkosten), 30 % wandern auf dein Spaßkonto und 20 % nutzt du zum Sparen und Investieren. Wenn dein Einkommen knapp ist, solltest du die Verteilung realistisch anpassen, auch wenn du eine Gehaltserhöhung bekommst.
Ja, absolut! Gerade bei einem geringen Einkommen schützt dich das 3-Konten-Modell vor dem typischen „Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig“-Problem. Es geht im ersten Schritt nicht darum, ein großes Vermögen anzuhäufen, auch wenn wir das alle wollen. Wenn du Spaßgeld von Miete trennst, weißt du sofort, was du wirklich ausgeben kannst ohne in die Bredouille zu kommen.
Null Gebühr bei maximaler Leistung. Das Junge Konto ist für Schüler, Azubis und Studenten vom 18. bis zum 25. Lebensjahr kostenfrei.
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