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Ein Artist bei einer Vorstellung.

So lebt und arbeitet ein Artist

Es muss nicht immer der klassische Nine-to-five-Job sein. Junge Menschen in Berlin können sich auch für eine völlig andere Arbeits- und Lebensweise entscheiden. Und wir stellen sie vor – von kreativen Selbstständigen bis zu hin zu waschechten Lebenskünstlern. In dieser Episode präsentieren wir etwas ganz Besonderes: Sophia. Sie verdient ihr Geld als Artistin und gibt uns spannende Einblicke in ihr Leben. Also: Kopfhörer auf und Manege frei für Sophia!

Im Portrait: Die Artistin Sophia

Louisa Sophia Drgala, genannt Sophia, ist 23 Jahre alt und kommt aus Berlin-Steglitz. Während andere junge Menschen in der Hauptstadt noch studieren oder bereits im Büro sitzen, arbeitet sie hauptberuflich als Artistin. Die 23-Jährige tritt in Zirkussen, Varietés, auf Festivals und bei vielen anderen Veranstaltungen auf. Tatsächlich wusste Sophia bereits sehr früh, dass es beruflich einmal in Richtung Artistik gehen soll – schon mit zwei Jahren! Als Kind liebte sie Leistungssport und Geräteturnen. Zur fünften Klasse wechselte sie dann auf eine Artisten-Schule, die sie 2018 erfolgreich abschloss. Sophia hat ihren Job als Artistin also richtig gelernt. Ihre Spezialität sind Shows am chinesischen Mast. Das ist eine hohe freistehende Stange, an der Sophia ähnlich wie beim Pole-Dance atemberaubende artistische Einlagen darbietet – allerdings in bis zu sechs Metern Höhe. Ganz oben schafft sie sogar einen Handstand, wofür sie vom Publikum oft tosenden Beifall bekommt – wow!

„Für mich ist es der wunderschönste Beruf, den du machen kannst. Du bist sportlich aktiv, siehst sehr viel von der Welt und lernst unglaublich viele Leute kennen.“

Beim Zirkus arbeiten – für viele ein Traumberuf
Sophia liebt ihren Beruf als Artistin und sieht ihn für sich selbst als sehr erfüllend an. Disziplin spielt dabei eine große Rolle, sagt sie. Das sei wichtig, um motiviert zu bleiben, Trainingsziele zu erreichen und um sich weiterzuentwickeln. So durfte Sophia bereits neben Zirkussen auf zahlreichen Festivals arbeiten und sogar auf Kreuzfahrtschiffen auftreten. Sie bildet sich zudem konstant weiter und hat beispielsweise erst kürzlich eine Weiterbildung zur Fitnesstrainerin absolviert.
Für sie als Sportlerin spielt gesunde Ernährung eine wichtige Rolle. Allerdings findet sie es okay, hin und wieder eine Ausnahme zu machen. Mal ein Eis am Abend oder sogar ein Bierchen gönnt sie sich trotz des harten Trainingsalltags gerne. Ihre Lebenseinstellung: Mach, was dir Spaß macht und höre auf deinen Körper. Er wird sich schon bei dir melden, wenn du mit den Dingen übertreibst.

Selbständig sein als Artist – ein Balanceakt?
Ob Ausgaben für Versicherungen, Miete oder Auto – auch ein Artist muss seine Finanzen im Blick behalten. Das gelingt Sophia, die ja selbstständig arbeitet, sehr gut. Du musst wissen: Als Artistin bekommt sie kein festes Gehalt wie bei einem Bürojob, das regelmäßig auf einem Konto landet. Stattdessen erhält sie Gage für ihre Shows. Ihr Berufsalltag ist dabei geprägt von vielen Stunden Training. Das eigentliche Geld verdient sie jedoch erst bei den Showterminen.

„Du gehst permanent ins Training und arbeitest eigentlich so gefühlt 24 Stunden lang. Dafür wirst du aber erst bezahlt, wenn du einen Auftritt hast.“

Leben kann Sophia als Artistin recht gut. Dass Zirkusakrobaten arme Leute sind, sei ein Vorurteil, sagt sie. Tatsächlich sind die Menschen baff, wenn Sophia verrät, was sie beispielsweise für einen Auftritt an einem Gala-Abend bekommt. Ein Wermutstropfen gibt es trotzdem: Sie muss ihre Freizeitaktivitäten stets um die aktuellen Showtermine herum planen. Wenn es viele sind, hat sie entsprechend wenig Zeit, um sich auszuruhen.

Artist werden als junger Mensch
Sophia weiß, der Beruf des Artisten bzw. das Leben als selbstständige Künstlerin ist nicht für jeden etwas. Sie empfiehlt Interessenten daher, sich zu fragen, ob sie sich der Profession wirklich voll hingeben würden. Zu lange überlegen sollten junge Menschen aber nicht. „Einfach mal ausprobieren“, lautet Sophias Tipp. Man könne sich jederzeit wieder einem anderen Job widmen, wenn das Bedürfnis nach mehr Sicherheit besteht.
Auf die Frage, welche Berufe sie als Artistin besonders außergewöhnlich findet, antwortet Sophia: Anwalt. Das viele Fachwissen und die ständige geistige Arbeit würden sie faszinieren. Zudem wüsste sie gar nicht, wie man sich in so einem Job ernähren und wie man leben würde. Das finden wir vom KopfGeld Podcast bemerkenswert: Dass gerade junge Menschen mit so atemberaubenden Berufsbildern wie Artistik, eher als trocken geltende Tätigkeiten, wie die eines Juristen, spannend finden. Auf alle Fälle wünschen wir Sophia alles Gute für die Zukunft! Es war uns eine große Freude, in das Leben einer Artistin zu blicken. 

Tipp für junge Menschen: Die Finanzen im Blick behalten
Der Start ins Berufsleben ist eine spannende Zeit für junge Menschen in Berlin. Du musst dich für eine berufliche Richtung entscheiden und plötzlich auf eigenen Beinen stehen. Die Berliner Sparkasse steht dir dabei in Finanzfragen zur Seite.

Nützliche Links

KopfGeld: Der Podcast der Berliner Sparkasse

Bei KopfGeld bist du richtig, wenn du dich für alles interessierst, was Geld und Finanzen angeht. In unseren  Podcastfolgen schauen wir auf die jungen Leute. Wir fragen, welche Bedürfnisse bestehen und welche Erfahrungen sie schon gemacht haben. Wir interessieren uns für das, was dich interessiert: dein erster Arbeitstag, dein Auslandssemester oder eben gute Vorsätze, die du im neuen Jahr einhalten willst. Wir sind der Meinung, Geld fängt im Kopf an: Kopfhörer aufgesetzt und reingehört!

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