Du bist mit der Schule fertig und hast dich für eine Ausbildung beworben. Den Einstellungstest hast du bestanden und wurdest zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen? Dann hast du jetzt schon einen großen Schritt gemacht hin zu deinem Wunschberuf! Deine schriftliche Bewerbung hat einen guten Eindruck hinterlassen, den du nun persönlich noch bestätigen kannst. Damit auf den letzten Metern alles rundläuft, haben wir für dich ein paar Tipps zum Vorstellungsgespräch für deine Ausbildung in Berlin oder wo auch immer es dich hinzieht.
Du fragst dich vielleicht, wieso du überhaupt ein Vorstellungsgespräch brauchst, wenn du doch schon eine überzeugende Bewerbung geschrieben und einen Einstellungstest bestanden hast? Ganz einfach: Die meisten Unternehmen können nicht allen, die sich bewerben, eine Ausbildung anbieten. Außerdem können sie es sich nicht leisten, in junge Menschen zu investieren, die nach kurzer Zeit merken, dass sie sich doch nicht im Betrieb sehen. Damit Unternehmen mit ihren Auszubildenden wirklich das perfekte Match finden, gibt es ein Vorstellungsgespräch vor der Ausbildung!
Bei diesem Gespräch wollen die Verantwortlichen dich kennenlernen und sich gleichzeitig auch bei dir vorstellen. Schließlich müssen beide Seiten miteinander viben. Ohne sich einmal persönlich getroffen zu haben, sollte niemand ein Commitment von mindestens zwei Jahren Ausbildung eingehen. Bereite dich beim Vorstellungsgespräch also nicht nur auf die Fragen des Betriebs vor. Nutze das Gespräch auch als Gelegenheit, deinen potenziellen zukünftigen Arbeitgeber auszufragen!
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Wie gut dein Vorstellungsgespräch läuft, hängt auch von deiner Vorbereitung ab. Vor allem solltest du dir schon Gedanken zu den wichtigsten Fragen machen, die du voraussichtlich beantworten musst. Ein erstes Vorstellungsgespräch dient dem Unternehmen vor allem dazu, dich wirklich kennenzulernen: Welche Person steckt hinter dem Lebenslauf, der die Verantwortlichen überzeugt hat, dich einzuladen? Deshalb werden im Gespräch typischerweise die folgenden Fragen geklärt:
Es gibt kein detailliertes Skript zum Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung. Doch der Ablauf ähnelt sich meistens. Am Anfang kommst du in jedem Fall erst einmal rein und wirst von den Mitarbeitenden begrüßt. Oft sind es Mitarbeitenden aus der Personalabteilung und jemand aus dem direkten Bereich, in dem du dich beworben hast. Falls du sehr aufgeregt bist, denk immer daran: Deine Gesprächspartner wollen dir nichts Böses, sondern dich einfach kennenlernen. Und du hast dich schon gegen andere Bewerberinnen und Bewerber durchgesetzt, wenn du zum Gespräch eingeladen wurdest! Also tief atmen und lächeln nicht vergessen.
Ein paar Tipps für dein Vorstellungsgespräch haben wir für dich. Das eigentliche Gespräch besteht nämlich meistens aus zwei Phasen:
Nach etwas Smalltalk geht es meistens erst einmal um deinen Lebenslauf. Du kannst dich in ein paar Minuten selbst präsentieren und zeigen, welche Stationen in deinem Leben dich zum Unternehmen geführt haben. Erkläre zum Beispiel, wie deine Wahlfächer, Praktika oder Hobbys dich geprägt haben. Zeige vor allem, wie sie dafür sorgen, dass du dich für deine Wunsch-Ausbildung bei dem Betrieb eignest!
Unser Tipp: Diesen Teil kannst du zu Hause gut proben. Dann startest du gleich mit einem sicheren Gefühl in dein Vorstellungsgespräch.
Nach deiner Vorstellung beginnt meist die Fragerunde. Dann stellen die Verantwortlichen des Ausbildungsbetriebs dir Rückfragen zu deinem Lebenslauf, deinen Interessen und deinen Zielen. Außerdem kannst du ihnen deine Fragen stellen. Wir haben weiter unten ein paar Fragen für dich gesammelt, die dir in so einer Situation häufig gestellt werden. Außerdem findest du eine Liste an Fragen, die Bewerberinnen und Bewerber gerne stellen. Keine Sorge: Du kannst dir deine Fragen ruhig vor dem Gespräch überlegen und aufschreiben. Wenn du deinen Fragezettel ins Bewerbungsgespräch mitbringst, zeigt das deine gute Vorbereitung. Außerdem signalisierst du, dass dir etwas an der Ausbildung liegt.
Nach der Fragerunde kriegst du meist noch die Info, wann dir die Entscheidung mitgeteilt wird. Und dann hast du dein Vorstellungsgespräch auch schon gemeistert!
Unser Tipp: Du hast nach dem Vorstellungsgespräch ein richtig gutes Gefühl und willst unbedingt diese Ausbildung bei dem Betrieb? Dann sag ihnen das auch so. Gutes Feedback hört jeder gerne. Und Unternehmen freuen sich immer über motivierte Azubis!
Einige Fragen haben sich für Unternehmen bewährt, um Bewerberinnen und Bewerber besser kennenzulernen. Deshalb solltest du dich darauf vorbereiten, bei deinem Vorstellungsgespräch ein paar der folgenden Fragen gestellt zu bekommen:
Wenn du diese Frage noch nicht bei deiner Vorstellung beantwortet hast, bekommst du sie von deinen Gegenübern gestellt. Damit möchten sie herausfinden, wieso du dich konkret für die Ausbildung bei ihrem Betrieb interessierst. Tipp: Fang deine Antwort am besten mit dem stärksten Argument an.
An dieser Stelle solltest du zeigen, dass du dich mit deinem zukünftigen Ausbildungsbetrieb als Arbeitgeber beschäftigt hast. Die wichtigsten Infos dazu findest du oft online. Manchmal gibt es zudem spezielle Infomaterialien für potenzielle Azubis.
Stelle in deiner Antwort auf diese Frage einen Bezug her zwischen Punkten aus der Stellenbeschreibung und deinem Lebenslauf. Zum Beispiel könntest du sagen, dass dir Teamarbeit wichtig ist, da du in der Schulzeit gern in Gruppen gearbeitet hast. Oder dass du besonderes Interesse an Technik oder Kreativität hast und deswegen Kurse oder Praktika belegt hast.
Falls du das noch nicht angesprochen hast, wollen deine Gesprächspartner hier mehr darüber lernen, was dich auszeichnet. Bist du vielleicht besonders optimistisch oder kreativ? Oder kannst du gut mit Stress umgehen? Wichtig: Nenne am besten Beispiele, um deine Stärken zu belegen.
Bei dieser Frage geht es darum, wie du dich in schwierigen Situationen und unter Zeitdruck verhältst. Dein Gegenüber möchte wissen, ob du in diesen Momenten ruhig bleiben kannst und wie du Probleme löst.
Du kannst in deinem Vorstellungsgespräch natürlich alles fragen, was mit deiner Ausbildung zusammenhängt. Unserer Erfahrung nach gibt es aber ein paar Fragen, die besonders wichtig sind:
Mit der Frage findest du heraus, was dein potenzieller Arbeitgeber von dir in der Ausbildung erwartet. Hier kannst du raushören, welche Eigenschaften und Fähigkeiten gewünscht sind.
In der Ausbildung lernst du einen kompletten Beruf. Deshalb ist es wichtig, dass in deinem Betrieb jemand für dich verantwortlich ist. Diese Person ist in der Regel dein erster Ansprechpartner im Unternehmen. Oft sitzt sie schon mit im Bewerbungsgespräch. Dann könnt ihr euch direkt kennenlernen.
Mit dieser Frage erfährst du, wie dein Unternehmen den Einstieg in deine Ausbildung möglichst smooth gestaltet. Gibt es mit allen Azubis einen Kennlern-Tag oder Einführungsveranstaltungen? Wo startest du zuerst und welche Aufgaben warten auf dich?
So gewinnst du einen Eindruck davon, wie dein Ausbildungsalltag aussehen würde und für welche Themen du zum Profi werden würdest.
Wie es um deine Übernahmeaussichten steht, ist für deine Zukunftsplanung wichtig. Bei manchen Unternehmen, etwa bei einer Ausbildung bei der Berliner Sparkasse, bekommst du eine Übernahmegarantie in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, wenn du gute Leistungen bringst und die Ausbildung erfolgreich abschließt.
Zu dieser Frage gehört beispielsweise, welche Fortbildungen das Unternehmen dir anbietet. Die Antwort zeigt dir, welche persönlichen Perspektiven du im Betrieb hast.
Als Bewerberin und Bewerber bekommst du durch diese Frage Klarheit darüber, wie es weitergeht und wann du nach dem Vorstellungsgespräch (hoffentlich) mit deiner Zusage zur Ausbildung rechnen kannst.
Der Fokus beim Vorstellungsgespräch für deine Ausbildung meistens darauf, was du inhaltlich drauf hast. Deshalb solltest du dich in deinem Outfit in erster Linie wohlfühlen. Doch jetzt kommt das „Aber“: Wenn du in deinem Beruf mit Kundinnen und Kunden zu tun hast, vertrittst du das Unternehmen nach außen und solltest dich souverän und seriös präsentieren. Dazu gehört auch gepflegte, professionelle Kleidung. Zeig also im Bewerbungsgespräch, dass du dafür bereit bist. Du bist unsicher, was du anziehen sollst? Dann schau doch einmal in einer Filiale des Betriebs vorbei oder wirf einen Blick auf die Website des Unternehmens.
Was tragen die Mitarbeitenden dort und wie präsentieren sie sich? Daran kannst du dich orientieren. Für Inspiration sorgt natürlich auch Instagram und Pinterest, aber das weiß du ja.
Kurz gesagt: Meistens fährst du mit dem klassischen Business-Look oder Business-Casual-Look am besten, um professionell und souverän aufzutreten.
Jetzt bleibt uns nur noch eins zu deinem Vorstellungsgespräch für die Ausbildung zu sagen: Viel Erfolg und viel Spaß!
Welcher Versicherungstyp bist du? Mach den Check und finde heraus, welche Versicherungen du wirklich brauchst.
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