Du hast im Job erste Erfolge gefeiert und dein Skill-Set erweitert – doch dein Gehalt entwickelt sich nicht weiter? Dann hast du jedes Recht, beim nächsten Quartalsgespräch nach mehr Geld zu fragen. Aber was ist, wenn dein Arbeitgeber das nicht zahlen kann oder möchte? Keine Sorge: Es gibt viele Alternativen zur Gehaltserhöhung wie Jobtickets, Fitnessstudio-Gutscheine und Weiterbildungen. Und die bringen dich im Endeffekt oftmals weiter als ein paar Euro mehr im Monat. Doch worauf musst du achten, wenn du das meiste aus deinem Job herausholen möchtest? Das erfährst du bei uns!
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Um entspannt durchs Leben zu kommen, brauchst du nicht immer mehr Gehalt. Mehr freie Zeit ist mindestens genauso viel wert. Und wenn du dir dank Essensgutscheinen mittags frische vietnamesische Küche anstatt deiner Stullen leisten kannst, macht dich das sicher auch happy. Tatsächlich haben Unternehmen viele Möglichkeiten, dir als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter das Leben leichter zu machen. Und der Staat macht mit: Viele Angebote sind bis zu einem bestimmten Betrag frei von Steuern und Abgaben. Das heißt für dich: Das Geld muss nicht den Umweg über die Steuer gehen, bis es bei dir ankommt – und hat für dich dadurch einen größeren Wert!
Du hast das Gefühl: Es ist Zeit, dass dein Unternehmen dir mehr bezahlt? Dann führt der Weg dahin über deine Vorgesetzten. Vielleicht steht bald dein nächstes Mitarbeitergespräch an, bei dem du das Thema ansprechen kannst? Oder hast du gerade einen großen Erfolg gefeiert in deinem Betrieb? Dann kannst du auch außerplanmäßig nach einem Gespräch fragen! Sei diplomatisch und finde einen passenden Moment, um über mehr Gehalt zu sprechen. Und mach dir vorher klar, was du genau möchtest. Wahrscheinlich fragst du in der Gehaltsverhandlung zunächst nach mehr Lohn. Zu den wichtigsten Tipps für dein Gespräch gehört aber: Sei auf alle Eventualitäten vorbereitet! Wenn dein Chef deine Gehaltserhöhung nämlich ablehnt, kommen die Alternativen ins Spiel. Du solltest dir am besten vorher schon Gedanken gemacht haben, was für dich infrage kommt und welchen Mehrwert du dir wünschst. Es gibt nämlich unterschiedliche Möglichkeiten – und die bieten dir jeweils andere Vorteile.
Du musst jeden Tag von A nach B kommen. Und dafür zahlst du meist mit deinem Gehalt. Lass doch stattdessen deinen Arbeitgeber zahlen, damit du mit Bahn oder Rad mobil bist! Dafür gibt es unterschiedliche Optionen, die du mit deinem Unternehmen verhandeln kannst.
Du fährst viel mit den Öffis? Dann lass dir das Ticket dafür bezahlen oder bezuschussen. Viele Unternehmen geben zumindest Geld dazu, wenn du dir zum Beispiel ein monatliches Deutschlandticket kaufst. Das sogenannte Jobticket kann dein Arbeitgeber dir sogar steuerfrei zusätzlich zu deinem normalen Gehalt geben. Auch eine BahnCard der Deutschen Bahn ist möglich – allerdings ist das eher üblich, wenn du auch beruflich viel mit dem Zug unterwegs bist.
Viel Bewegung und jede Menge Flexibilität auf Berlins Straßen – das verspricht ein Fahrrad. Immer mehr Arbeitnehmer holen sich deshalb über ihren Job ein Dienstfahrrad, das sie auch privat nutzen können. Dein Arbeitgeber kann dir auch das Fahrrad oder sogar ein E-Bike steuerfrei anbieten. Für E-Bikes gilt diese Regel bis mindestens zum Jahr 2030. Solange dein neues Rad emissionsfrei ist, entsteht für dich als Arbeitnehmer dadurch rechtlich gesehen kein geldwerter Vorteil.
Bildung ist dein Kapital! Gerade als junger Mensch kommt es darauf an, dass du dir in den ersten Jahren im Job möglichst viel Wissen aneignest. In dieser Zeit legst du die Basis für deine Karriere. Deshalb ist beispielsweise eine Weiterbildung statt einer Gehaltserhöhung ein guter Deal für dich.
Von einer fachlichen Weiterbildung profitiert dein Unternehmen genauso wie du selbst. Deshalb bieten viele Arbeitgeber Kurse, Schulungen oder Coachings an, mit denen du konkrete Skills ausbildest. Dieses Angebot ist für deine Firma steuerfrei, wenn die Weiterbildung etwas mit deinem Job zu tun hat.
In Berlin hast du als Arbeitnehmer Anspruch auf Bildungszeit – also zusätzlichen bezahlten Urlaub, in dem du dich weiterbildest. Wenn du in 5-Tage-Woche arbeitest und jünger als 25 Jahre bist, stehen dir zehn Tage im Jahr zu. Wenn du 25 Jahre oder älter bist, sind es immer noch zehn Tage in zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Doch was gehört alles zur Bildungszeit? Wichtig ist: Du kannst nur für anerkannte Bildungsveranstaltungen freigestellt werden. Du hast die Wahl aus Weiterbildungen im Bereich politischer Bildung, beruflicher Qualifikation und ehrenamtlicher Tätigkeiten. Dein Seminar musst du in der Regel auch selbst zahlen.
Achtung: Für diesen Anspruch auf Bildungszeit musst du in Berlin angestellt sein. Sitzt dein Unternehmen in einem anderen Bundesland, gelten oft andere Regeln.
In deiner Gehaltsverhandlung stellt sich heraus, dass dein Arbeitgeber dein Gehalt nicht erhöhen kann? Dann frag doch mal, ob er stattdessen vielleicht deine Arbeitszeit reduzieren kann – bei gleichem Gehalt natürlich.
Wenn du mit deinem aktuellen Gehalt ganz gut über die Runden kommst, ist gewonnene Zeit oft mehr wert als zusätzliches Geld. Deshalb kannst du mit deinem Unternehmen auch über mehr freie Tage verhandeln. Hole vielleicht mehr Sonderurlaub, Brückentage oder Urlaub für dich heraus. Das verschafft dir zwar nicht mehr Cash, aber dafür mehr Lebensqualität.
Mittlerweile belegen zahlreiche Studien, dass Arbeitnehmer in einer 4-Tage-Woche ähnlich produktiv, aber deutlich zufriedener und glücklicher sind als in Vollzeit. Das führt bei mehr und mehr Unternehmen zu einem Umdenken. Wie sieht es in deinem Betrieb aus? Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um statt einer Gehaltserhöhung alternativ mehr freie Zeit für Hobbys, Freunde und Familie zu bekommen.
Das Gute an Remote Work ist, dass du theoretisch von überall arbeiten kannst. Deshalb machen immer mehr Arbeitnehmer eine Workation. Hierbei wird Arbeit (auf Englisch work), mit einer Reise (auf Englisch vacation) kombiniert. Dabei fährst du beispielsweise nach Spanien an den Strand oder nach Österreich in die Berge und erledigst deinen Job von dort. Nach der Arbeit klappst du einfach deinen Laptop zu und genießt deine freie Zeit in der Ferne. Sowas musst du aber unbedingt mit deinem Arbeitgeber aushandeln – sonst vermiesen Arbeits- und Steuerrecht dir womöglich die Zeit.
Mehr Gesundheit statt mehr Geld – dieser Deal ist ein echter Gewinn. Selbst wenn du noch jung und fit bist, solltest du schon jetzt an später denken und dafür sorgen, dass das noch lange so bleibt.
Lass deine körperliche und mentale Gesundheit von deinem Arbeitgeber fördern: Bis zu 600 Euro kann dein Unternehmen im Jahr für Gesundheitskurse, Massagen, ergonomische Homeoffice-Ausstattung und Angebote für deine mentale Gesundheit ausgeben. Wichtig: Für die betriebliche Gesundheitsförderung gibt es zertifizierte Angebote, die von der Krankenkasse anerkannt sind.
Du machst gerne Fitnesskurse oder trainierst lieber an Geräten? Dann könnte dein Unternehmen dir beispielsweise Geld zur Mitgliedschaft im Fitnessstudio dazugeben oder auch eigene Fitnessangebote anbieten. Sprich mit deinen Vorgesetzten und frag deine Kolleginnen und Kollegen, ob vielleicht ein Fitnessraum in der Firma eine gute Investition in eure Gesundheit wäre.
Als Alternative zu mehr Gehalt kann dein Arbeitgeber dir auch verschiedene sogenannte geldwerte Leistungen anbieten.
Döner für 3,50 Euro? Das war einmal! Essen ist teuer. Umso besser, wenn dein Arbeitgeber dir dafür Geld bereitstellt. Bis zu 7,50 Euro pro Arbeitstag sind für dein Unternehmen steuerfrei. Das Geld bekommst du zum Beispiel über Essensgutscheine oder Prepaid-Karten.
Gutscheine mit Sachbezug sind bis zu 50 Euro im Monat steuerfrei. Dein Arbeitgeber kann dir einen Gutschein ausstellen, damit du deine Einkäufe erledigen oder einen Streaming-Dienst abonnieren kannst. Aber Achtung: Die Gutscheine müssen zweckgebunden sein und bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Ein neues Smartphone, Tablet oder ein Laptop? Wenn dein Unternehmen dir ein Smartphone oder Tablet bereitstellt, darfst du es oft auch privat nutzen. So sparst dir die Kosten für ein eigenes Gerät und musst diesen geldwerten Vorteil nicht versteuern. Das Gerät muss aber Eigentum des Unternehmens bleiben.
Falls du an einem gewinnbringenden Projekt in deinem Unternehmen mitarbeitest (oder damit in Zukunft rechnest), kannst du vielleicht einen Bonus heraushandeln. Viele Unternehmen fördern gerne engagierte und erfolgreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Es ist nie zu früh, an später zu denken. Deshalb kannst du schon jetzt mit Weitblick fürs Alter vorsorgen und dabei oftmals steuerfreie Förderung von deinem Arbeitgeber abstauben.
Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist für viele Arbeitnehmer eine wichtige Säule, um privat fürs Alter zu sparen. Ob in Form einer Direktversicherung oder durch eine Pensionskasse beziehungsweise einen Pensionsfonds – zahlreiche Unternehmen bezuschussen deine Sparpläne. Das ist zwar keine kurzfristige Gehaltserhöhung, aber dafür profitierst du davon langfristig finanziell.
Zu den Klassikern unter den Benefits, die Unternehmen ihren Arbeitnehmern anbieten, gehören vermögenswirksame Leistungen. Dabei zahlt dein Arbeitgeber monatlich beispielsweise in deinen Fondssparplan oder Bausparvertrag ein. Oft kannst du auch noch staatliche Zuschüsse bekommen. Hier gelten aber bestimmt Förderrichtlinien. Informiere dich am besten direkt bei deiner Bank.
Versorgst du deine Familie mit deinem Gehalt? Dann solltest du die folgenden Alternativen zur Gehaltserhöhung kennen.
Als Vater oder Mutter kannst du von einem steuerfreien Kita-Zuschuss durch dein Unternehmen profitieren. Darunter fallen beispielsweise Kosten für Kindertagesstätten, Krippen und Tagespflege – so lange dein Kind noch nicht im schulpflichtigen Alter ist. Dein Arbeitgeber entlastet mit solchen Benefits dein Leben und fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Kümmerst du dich um pflegebedürftige Angehörige? Dann kann dein Arbeitgeber dich unterstützen, indem er dich freistellt oder die Zusammenarbeit mit Pflegediensten unterstützt. Solche Benefits sind noch nicht weit verbreitet, aber auf dem Radar von immer mehr Menschen.
Bei Alternativen zur Gehaltserhöhung solltest du darauf achten, dass die Angebote zu deinem Leben passen. Außerdem besprichst du mit deinem Arbeitgeber am besten, inwieweit dieser steuerlich davon profitieren kann – und dadurch eher geneigt ist, dir etwas anzubieten.
Alternativ zum Gehalt kannst du über viele verschiedene Benefits für dich verhandeln, beispielsweise über zusätzliche Urlaubstage, ein Deutschlandticket für den ÖPNV, Fitnessangebote oder Essensgutscheine.
Wenn dein Arbeitgeber dir keine Gehaltserhöhung geben möchte, kannst du ihn zum Beispiel nach Internet-Gutscheinen, Bonuszahlungen, Sonderurlaub oder weniger Arbeitszeit bei gleichem Gehalt fragen.
Alternativen zur Gehaltserhöhung sind oft steuerfrei. Dadurch holst du am Ende mehr aus deinem Gehalt. Außerdem bieten sie dir einen konkreten Alltagsnutzen. So merkst du die „Gehaltserhöhung über Umwege“ sogar in vollem Umfang in deinem täglichen Leben.
Der Chef hilft beim Sparen? Richtig! Bis zu 480 Euro jährlich kann dein Arbeitgeber dich beim Sparen unterstützen.
Jung sein und schon an morgen denken? Ja, unbedingt! Clever ist, wer in schon in jungen Jahren mit der Altersvorsorge beginnt.
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