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Wer nachhaltig dekorieren möchte, sollte Plastik vermeiden.

Nachhaltig dekorieren in der Weihnachtszeit

Geschenkpapier, Verpackungen und Weihnachtsbäume – jedes Jahr produzieren deutsche Haushalte in der Weihnachtszeit reichlich Müll. Auch bei der Dekoration zur Vorweihnachtszeit greifen viele Menschen gerne zu Kugeln oder Tannenzweigen aus Plastik und jeder Menge Glitzer, um die Wohnung für die besinnliche Zeit zu gestalten. Das kann nicht nur teuer werden, sondern ist auch nicht wirklich umweltfreundlich. Wir zeigen Ihnen Tricks, wie Sie nachhaltig dekorieren und Ihr Zuhause mit individueller Weihnachtsdeko schmücken.


Warum auf nachhaltige Deko setzen?

Lichterketten, Sterne aus Metallfolie, künstliche Nadelzweige – all diese Dekoartikel sorgen für eine schönes und festliches Ambiente daheim, keine Frage. Das Problem: Die Produktion der hübschen Dinge belastet unsere Umwelt sehr. Zugleich sind Kunststoffe nicht vollständig abbaubar, sodass sie in Form von Mikroplastik in das Grundwasser und damit in unseren Organismus gelangen sowie von von Tieren und Pflanzen aufgenommen werden – ein guter Grund, den Kunststoffverbrauch zu reduzieren. Das heißt allerdings nicht, dass Sie ihre bisherige Dekoration wegwerfen sollten. Nutzen Sie diese so lange wie möglich, ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens. Haben Sie Lust auf neue Dekoartikel, lohnt es sich langfristig, auf nachhaltigen Weihnachtsschmuck zu setzen.

Wichtig: Gerade in einem Haushalt mit kleinen Kindern sollte auf Plastikdekoration verzichtet werden. Die hübschen, glitzernden Dinge üben eine nahezu magische Anziehungskraft auf die Jüngsten aus. Werden die kleinen Objekte beim Spielen in den Mund genommen, ist die Gefahr des Verschluckens allerdings groß.

Nachhaltig dekorieren: Einfache Tipps und Tricks

Um das Haus festlich und dennoch nachhaltig zu schmücken, gibt es viele, leicht umzusetzende Möglichkeiten. Wir zeigen Ihnen, wie sie funktionieren und worauf Sie bei der Auswahl Ihrer nachhaltigen Weihnachtsdeko achten sollten.

1. Ökologischer Weihnachtsbaum

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Kaum vorstellbar. Gerne werden die frischen Tannen beim Weihnachtsbaumverkauf günstig erstanden. Um die große Nachfrage zu decken, stammen viele Bäume jedoch aus Weihnachtsbaumkulturen. Um möglichst volle und große Exemplare zu züchten, werden dazu häufig Pestizide und Mineraldünger eingesetzt, die in den Boden gelangen und die Umwelt schädigen. 

Achten Sie beim Weihnachtsbaumkauf auf Bio-Weihnachtsbäume. Diese werden in Mischkulturen gezüchtet, sind daher weniger anfällig für Schädlinge und es wird auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet. Eine weitere tolle Alternative sind Miet-Weihnachtsbäume. Diese stammen aus Baumschulen oder Gärtnereien und werden im Topf vermietet. Nach dem Weihnachtsfest werden sie einfach wieder zurückgegeben oder vom Verleiher abgeholt. Dann gedeihen die Pflanzen weiter, bis sie im Folgejahr wieder vermietet werden.

2. Nachhaltige Beleuchtung an Baum, Fenstern und im Innenbereich

Vor allem in der dunklen, kalten Jahreszeit kreieren Lichtquellen eine warme, behagliche Atmosphäre in der Wohnung. Lichterketten gehören zu den Klassikern, die in der Weihnachtszeit nicht fehlen dürfen. Herkömmliche Modelle mit Glühlämpchen sind jedoch wahre Stromfresser, zudem sind sie eher fragil und die kleinen Glühbirnen können schnell beschädigt werden. LED-Lichterketten halten um ein Vielfaches länger und benötigen bis zu 90 Prozent weniger Strom. Im Außenbereich bieten sich Solar-Lichterketten an, welche sich am Tage über ein Solarpanel aufladen und ohne Stromzufuhr in der Dunkelheit leuchten. 

Auch bei Kerzen auf dem Adventskranz oder in Form von Teelichtern sollten Sie beim Kauf zweimal hinschauen. Diese werden oftmals aus Paraffin hergestellt, wobei es sich um ein Abfallprodukt aus der Erdölindustrie handelt. Besser sind Kerzen aus Soja-, Raps- oder Bienenwachs als nachhaltige Dekoration.

Gut zu wissen: Oftmals werden Teelichter in einer Aluminiumhülle angeboten. Verwenden Sie gerne und viele Teelichter zu Hause, kann sich schnell ein wahrer Aluminiumberg anhäufen. Achten Sie beim Kauf auf hüllenlose Kerzen und drapieren Sie diese in dekorativen Teelichthaltern.

3. Retro-Feeling mit umweltfreundlichem Christbaumschmuck

An einem nachhaltigen Baum darf der passende Schmuck nicht fehlen. Wie wäre es mit einer Reise in die Vergangenheit? Statt Glitzerkugeln und -sternen verwenden Sie klassische Strohsterne, Ornamente aus buntem Papier oder Baumschmuck aus Salzteig. All das können Sie zusammen mit den Kindern an einem gemütlichen Bastelnachmittag herstellen, um den Baum damit nachhaltig zu dekorieren. Auch essbare Baumdeko in Form von süßen Plätzchen, die zum Naschen einladen, Zimtstangen und getrocknete Orangenscheiben sind eine tolle Idee.

4. Nachhaltige Tischdekoration mit natürlichen Materialien

Kommt die Familie zum Weihnachtsessen zusammen, gehört die weihnachtlich dekorierte Tafel unbedingt dazu. Statt einer aufwendigen Glitzerdeko setzen Sie in diesem Jahr doch auf ein natürliches Setting. Bei einem Spaziergang durch den Wald finden Sie vieles, mit dem Sie Ihren Tisch stilvoll verschönern können. Fichten- oder Tannenzweige, Beeren, Moos, Nüsse und Zapfen lassen sich dekorativ drapieren und verbreiten einen herrlich frischen Duft. Außerdem sparen Sie jede Menge Geld. Möchten Sie weihnachtliche Figuren wie Rentiere, Weihnachtsmänner und Co. hinzufügen, gibt es hübsche Exemplare aus Holz, die Sie jedes Jahr wiederverwenden können.

Natürlicher DIY-Weihnachtsduft

Um das Gefühl von „Weihnachten liegt in der Luft“ in der Wohnung zu schaffen, kaufen viele Menschen Duftkerzen oder Duftöle. In der Regel sind diese mit künstlichen Duftstoffen versetzt, die sogar Allergien oder Atemprobleme auslösen können. Dabei lässt sich ein wohliger Weihnachtsduft ganz ohne chemische Mittel einfach selbst zusammenstellen. Nehmen Sie eine halbe, in Scheiben geschnittene Orange, zwei Zimtstangen, zehn Nelken und drei Sternanis-Samen. Geben Sie die Zutaten in ein verschließbares Glas, füllen es mit kochendem Wasser auf und verschließen das Glas sofort. Nachdem das ganze ungefähr drei Tage durchgezogen ist, stellen Sie das offene Glas einfach auf die Heizung, den Ofen oder ein Stövchen – schon strömt ein herrlich weihnachtlicher Duft durch das Zimmer.


Nachhaltig dekorieren: Gut für die Umwelt und den Geldbeutel

Deko, die nachhaltig ist, bietet gleich mehrere Vorteile: Sie ist umweltfreundlich und durch das Vermeiden von Plastik und Co. schützen Sie zudem die Gesundheit Ihrer Familie. Gleichzeitig sind ökologische Deko-Alternativen oftmals langfristig günstiger oder sogar kostenlos, wenn Sie die Materialien aus der Natur selbst besorgen.

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