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Wer Strom sparen möchte, sollte auf seinen Energieverbrauch achten.

7 Energiespartipps: Strom sparen leicht gemacht

Die Corona-Krise hat viele Herausforderungen mit sich gebracht: Home-Office, Kontaktbeschränkungen und Lockdown haben dazu geführt, dass die Menschen sich den Großteil ihrer Zeit in den eigenen vier Wänden aufhalten. Der daraus resultierende höhere Stromverbrauch wird sich noch auf vielen Stromabrechnungen bemerkbar machen. Dabei gibt es einige Kniffe, mit denen Strom sparen leicht gelingen kann. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst.

1. Licht aus in ungenutzten Räumen

Snacks in der Küche zubereiten, mit vollen Händen durch den Flur bis auf die Wohnzimmercouch – wer dann gemütlich vor dem Fernseher sitzt, hat häufig keine Lust mehr, noch einmal aufzustehen und die Beleuchtung in Küche und Flur auszuschalten. Diese Bequemlichkeit kann jedoch dauerhaft ins Geld gehen. Gewöhnen Sie sich und anderen Familienmitgliedern an, stets das Licht in den Räumen auszuschalten, in denen Sie sich gerade nicht aufhalten.

2. Stand-by-Modus: Dauerhafte Strom-Zieher

Ob TV-Gerät, Radiowecker, Laptop oder Spielekonsole, viele Elektrogeräte verfügen über einen Stand-by-Modus. Werden die Geräte in diesen Ruhemodus versetzt, werden sie aber nicht ausgeschaltet, sondern verbrauchen weiterhin Strom. Die Stand-by-Leistung in einem Drei-Personen-Haushalt liegt durchschnittlich bei etwa zehn Watt und macht somit ungefähr acht Prozent der Stromrechnung aus, kalkulieren Experten. Wer elektrische Geräte konsequent ausschaltet, statt diese stets in den Standby-Modus zu versetzen, kann über 100 Euro im Jahr sparen. Das können Sie tun, um Strom zu sparen:

  • Achten Sie darauf, dass Sie die Elektrogeräte nach Gebrauch tatsächlich ausgeschaltet haben. Meist signalisiert ein kleines leuchtendes Lämpchen, wenn sich das Gerät noch im Stand-by-Modus befindet.
  • Verwenden Sie eine abschaltbare Steckdosenleiste, um mehrere Geräte wie PC, Drucker und Monitor mit dem Netz zu verbinden. So können Sie durch das Betätigen eines einzigen Schalters alle Geräte gleichzeitig vom Strom trennen. Der Schalter der Leiste leuchtet in der Regel und erinnert Sie durch das optische Signal daran, wenn Strom verbraucht wird.
  • Ziehen Sie Ladegeräte bei Nichtbenutzung aus der Steckdose. Der Strom fließt ansonsten oft weiter.
  • Nutzen Sie für schwer zu erreichende Stellen Funksteckdosen und schalten Sie diese einfach per Fernbedienung aus.
  • Identifizieren Sie den Stromverbrauch eines Gerätes, indem Sie zeitweise ein Strommessgerät verwenden. Geben Sie daran Ihren Strompreis ein und stecken Sie es zwischen Steckdose und das Gerät, das Sie testen wollen. Das Messgerät zeigt Ihnen die Energiekosten genau an.

3. Stromfresser durch energieeffiziente Alternativen ersetzen

Die Verbrauchswerte Ihrer Haushaltsgeräte können sich maßgeblich unterscheiden und somit auch die Stromrechnung erheblich beeinflussen. Ihr alter Kühlschrank zieht laut Messgerät 600 Kilowattstunden im Jahr? Ein modernes Modell verfügt in der Regel über eine bessere Energieeffizienzklasse (zum Beispiel A+++) und verbraucht unter Umständen nur etwa 150 Kilowattstunden im Jahr. Tauschen Sie Ihre alten Geräte gegen Elektrogeräte mit einer besseren Energieeffizienzklasse, rechnet sich das langfristig. Zudem nehmen Händler oftmals beim Kauf neuer Geräte die Altgeräte bei Lieferung ab und entsorgen diese.


4. Strom sparen beim Kochen und Backen

Vom morgendlichen Kaffee bis zum warmen Abendessen – in der Küche sind oft gleich verschiedenste Elektrogeräte im Einsatz und das mehrmals täglich. Um den Energieverbrauch so niedrig wie möglich zu halten, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Nutzen Sie für das Erhitzen von Wasser statt des Elektroherdes einen Wasserkocher. Dieser ist effizienter, vor allem wenn Sie nur kleine Mengen aufkochen möchten. Achten Sie dabei auf die richtige Füllmenge, um den Energiebedarf zu mindern und Strom zu sparen.
  • Wählen Sie den Kochtopf immer passend zur Herdplatte aus und verwenden Sie immer einen Deckel. Das kostet ein Drittel weniger Energie als ohne Deckel.
  • Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens. Dies ist nur für die wenigsten Gerichte notwendig. Stellen Sie den Kuchen oder den Auflauf in den Ofen und schalten Sie diesen dann erst ein. Die Garzeiten sind zwar etwas länger, die eingesetzte Energie wird jedoch effizienter genutzt.
  • Schalten Sie Backofen oder Herdplatten bei Gebrauch früher aus, um die Restwärme zum Fertigbacken oder -kochen zu verwenden.

5. Richtig waschen schont den Geldbeutel

Bei vielen Familien kommt die Waschmaschine mehrmals in der Woche zum Einsatz. Deshalb lohnt es sich, ein Gerät mit einer guten Energieeffizienz sowie einige Tricks beim Waschen zu nutzen:

  • Verzichten Sie auf das Vorwaschprogramm: Selten ist die gesamte Wäsche so schmutzig, dass sie vorgewaschen werden muss. Sind einzelne Kleidungsstücke stark verschmutzt, weichen Sie diese vor dem Waschen in etwas Seifenlauge ein.
  • Nutzen Sie das Fassungsvermögen Ihrer Maschine aus. Stellen Sie die Waschmaschine nur an, wenn sich genügend Wäsche angesammelt hat. Halbvolle Wäschetrommeln sorgen für einen unnötig hohen Wasser- und Stromverbrauch.
  • Waschen Sie mit geringer Temperatur: Je heißer Sie waschen, desto höher der Energieverbrauch. Viele Waschmittel entfalten Ihre volle Wirkung schon bei niedrigen Temperaturen wie 30 oder 40 Grad.
  • Lassen Sie Ihre gewaschene Wäsche an der Luft trocknen. Ein Wäschetrockner verbraucht sehr viel Energie. Auf je mehr Elektrogeräte Sie verzichten, desto mehr Strom sparen Sie.

Tipp: Neuere Waschmaschinenmodelle verfügen über ein energiesparendes Eco-Waschprogramm. Obwohl die Laufzeit länger als die der anderen Programme ist, sparen Sie damit Strom und Wasser.

6. Kosten senken mit Zeitschaltuhren

Zeitschaltuhren lohnen sich für Geräte, die nur zu bestimmten Zeiten genutzt werden. Sei es der Warmwasserspeicher, der WLAN-Router oder die Außenbeleuchtung: Aktivieren Sie die Geräte nur in Zeiten, in denen Sie sie wirklich benötigen.


7. Alles im Blick: das Energiesparkonto

Richten Sie ein Energiesparkonto ein und behalten Sie den Überblick über Ihren Energieverbrauch in den Bereichen Strom, Heizen, Wasser, Photovoltaik, Klimatechnik und Mobilität. Dazu geben Sie Ihre Energiedaten, Abrechnungen und Zählerstände regelmäßig ein. Das Konto berechnet, wie sich Ihr Energieverbrauch in den vergangenen Monaten und Jahren entwickelt hat. Zudem erhalten Sie konkrete Tipps zu weiteren Stromsparmaßnahmen.

Ihr nächster Schritt:

Weitere Informationen erhalten Sie im persönlichen Gespräch. Sie erreichen die Experten der LBS Nord unter 030/526 885 4798 oder nutzen Sie unsere Online-Terminanfrage.

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