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Günstig umziehen leicht gemacht! Mit ein paar simplen Umzugtipps schonen Sie Ihren Geldbeutel.Eine Sondertilgung reduziert die Kreditkosten.

Günstig und entspannt ins neue Zuhause – mit unseren 7 Umzugstipps

Sie sind auf Wohnungssuche oder haben Ihre Traumwohnung schon gefunden? Dann sollten Sie direkt mit der Organisation Ihres Wohnungswechsels loslegen: Denn erfahrungsgemäß lassen sich viele Umzugskosten mit einer rechtzeitigen Planung reduzieren. Hier kommen 7 Umzugstipps, mit denen Sie Ihre Ausgaben effektiv senken können.

Umzug: Die 7 besten Tipps, um bares Geld zu sparen

Ein Umzug kann ganz schön ins Geld gehen. So müssen Sie in der Regel nicht nur die Kautionszahlung für Ihr neues Heim auslegen, bevor Sie die Rückzahlung von Ihrem alten Vermieter erhalten haben – häufig dürfen Sie wegen des stetig steigenden Mietniveaus bei der neuen Kaution sogar noch was oben drauflegen. Auch für die Ummeldung von Personalausweis, Auto und Telefon sowie einen Post-Nachsendeauftrag sollten Sie eine feste Summe einkalkulieren, an der es nicht viel zu rütteln gibt. Dafür lassen sich beim eigentlichen Wohnungswechsel einige Posten erheblich reduzieren. Unsere 7 Umzugstipps helfen Ihnen dabei.

1. Termine gut legen

Die meisten Mieter ziehen an einem Wochenende zum Monatswechsel um. Allerdings haben sich Umzugsunternehmen und Transporter-Verleihe auf die erhöhte Nachfrage zu diesen Zeitpunkten eingestellt und verlangen höhere Preise. Einer unserer Umzugstipps lautet daher: Wenn Sie es zeitlich einrichten können, ziehen Sie entgegen dem Trend an einem Werktag um und profitieren Sie von meist günstigeren Tarifen. Auch persönliche Absprachen mit Ihrem Vermieter und Ihrem Vormieter zahlen sich oft aus: Möglicherweise dürfen Sie schon einige Tage früher in die neue Wohnung oder können zumindest ein paar Dinge dort unterstellen, wodurch sich der Aufwand am Hauptumzugstag verringert.

2. Rechtzeitig ausmisten

Je weniger Möbel und Gegenstände Sie beim Umzug transportieren müssen, desto günstiger wird dieser. Sie kommen dann nicht nur mit weniger Kisten, sondern auch mit weniger Helfern und einem kleineren Transporter aus. Sortieren Sie am besten schon einige Zeit im Voraus in aller Ruhe aus, was Sie nicht mehr brauchen. Am einfachsten ist es in kleinen Schritten, also Zimmer für Zimmer und Bereich für Bereich, auszumisten. Setzen Sie sich zudem Deadlines, bis wann Sie Kleiderschrank, Keller und Co. fertig haben wollen, und haken Sie die erledigten Arbeiten auf Ihrer Liste ab. So haben Sie regelmäßig Erfolgserlebnisse und sind garantiert bis zum Umzugstag fertig. Die Dinge, die Sie wegwerfen wollen, können Sie kostenlos zu einem Recyclinghof bringen. Und mit gut erhaltenen Gegenständen lässt sich dank eBay oder Flohmarkt Geld in Ihre Umzugskasse bringen.

3. Vor dem Umzug Verpackungsmaterial sammeln

Auch Umzugskisten können ganz schön zu Buche schlagen. Für einen durchschnittlichen Single-Haushalt sind rund 30 Kisten nötig, eine Kleinfamilie braucht fast dreimal so viele. Mit etwa 2 Euro pro Umzugskarton ist das kein unerheblicher Posten. Daher unser Umzugstipp: Sammeln Sie schon einige Wochen vor dem Umzug Transportbehältnisse. Als sehr brauchbar erweisen sich Bananenkisten aus dem Supermarkt. Fragen Sie einfach in den nächstgelegenen Märkten an der Kasse oder beim Filialleiter nach. Alte Zeitungen und Zeitschriften bieten sich als Packmaterial an. Vielleicht haben Ihre Kollegen oder Freunde noch Umzugskisten auf dem Dachboden liegen. Der Materialbedarf lässt sich zudem mit einer klugen Packweise reduzieren: Handtücher, Tischdecken und Socken, die Sie ohnehin verstauen müssen, können Sie als Polstermaterial für Gläser, Geschirr und Co. umfunktionieren.

4. Werkzeug ausleihen

Ob Schönheitsreparaturen oder Möbelaufbau: Wer nicht von Haus aus eine solide Handwerks- und Malerausrüstung mitbringt, muss beim Umzug oft einige Investitionen im Baumarkt tätigen. Doch anstatt Bohrmaschine oder Tapeziertisch neu zu kaufen, können Sie sich viele der benötigten Utensilien in der Nachbarschaft oder von Bekannten leihen. Auch einige Baumärkte bieten Verleih-Optionen an. Machen Sie sich frühzeitig eine Liste, welche Geräte und Hilfsmittel Sie brauchen, und überlegen Sie, wo und von wem Sie die Geräte kostengünstig oder gar kostenlos bekommen können.

Umzugstipps: Wer beim Umzug Kosten sparen will, sollte sich von Freunden, Verwandten sowie von studentischen Umzugshelfern unterstützen lassen.

5. Viel selbst machen oder studentische Umzugshelfer engagieren

Ob Sie ein Umzugsunternehmen beauftragen oder Ihren Wohnungswechsel in Eigenregie durchführen, ist sowohl eine Geld- als auch eine Zeitfrage. Überlegen Sie vorher genau, wie viele Arbeitsstunden Sie in Ihren Umzug investieren wollen. Das hängt natürlich auch davon ab, mit wie viel Unterstützung durch Freunde und Verwandte Sie rechnen können. Sie können auch nur gewisse Teilleistungen von Umzugs- oder Malerfirmen in Anspruch nehmen. In jedem Fall empfiehlt sich ein genauer Preisvergleich. Einer unserer Umzugstipps ist daher: Sehen Sie sich auf studentischen Jobbörsen nach Umzugshelfern um. Denn meistens krempeln die jungen Helfer für deutlich weniger Geld die Ärmel hoch als professionelle Unternehmen.

Hinweis: Beauftragen Sie ein Umzugsunternehmen, ist Ihr Umzugsgut in der Regel abgesichert, sollten die Profis einen Schaden verursachen. Die Haftung ist jedoch meist auf 620 Euro je Kubikmeter begrenzt, außerdem sind äußerst empfindliche oder teure Gegenstände mitunter ausgeschlossen. In solchen Fällen kann sich der Abschluss einer zusätzlichen Transportversicherung empfehlen. Engagieren Sie studentische Umzugshelfer über eine Jobbörse oder Ähnliches sollten Sie im Vorfeld klären, ob Ihr Umzugsgut versichert ist. Falls nicht, kann auch hier eine Transportversicherung sinnvoll sein. Ganz anders verhält es sich bei privaten Umzugshelfern. Gehen die Vase oder der Flatscreen zu Bruch, übernimmt üblicherweise die private Haftpflichtversicherung des Helfers den Schaden. Sollte die betreffende Person jedoch keine Haftpflicht haben, muss sie den Schaden nicht selbst tragen. Denn die Gerichte gehen bei solchen Gefälligkeitshandlungen von einem „stillschweigenden“ Haftungsausschluss aus.  

6. Auf günstigere Anbieter umsteigen

Der Umzug ist eine gute Gelegenheit, um bestehende Verträge zu wechseln und auf günstigere Tarife umzusteigen. Ob Hausratversicherung, Internetanbieter oder Stromlieferant: Ein Vertrags- oder Anbieterwechsel kann sich als vorteilhafte Begleiterscheinung Ihres Wohnungswechsels erweisen – vorausgesetzt, es besteht ein Sonderkündigungsrecht bei Umzug. Detaillierte Infos finden Sie in den AGB des jeweiligen Anbieters bzw. in den Vertragsbedingungen. Auch wenn sich die Kosteneinsparung erst auf längere Sicht einstellt, zählt ganz klar auch ein rechtzeitiger Vergleich der Preise und Tarifkonditionen für Strom, Internet & Co. zu unseren 7 Umzugstipps.

7. Den Umzug steuerlich geltend machen

In vielen Fällen lässt sich ein Teil der Umzugskosten im Nachhinein über die Steuererklärung wieder reinholen. Wenn Sie Ihren Wohnort aus beruflichen Gründen wechseln, können Sie die Ausgaben als Werbungskosten veranschlagen und überdies von einer Umzugskostenpauschale profitieren. Wenn Sie als angehender Student oder Azubi umziehen müssen, um Ihre Ausbildungsstätte zu erreichen, lässt sich dies als Sonderausgabe von der Steuer absetzen. Einen Umzug aus privaten Gründen machen Sie unter der Rubrik „haushaltsnahe Dienstleistungen“ geltend. Da Sie einen großen Teil Ihrer Ausgaben belegen müssen, sollten Sie sämtliche Quittungen aufbewahren.

Dank Umzugstipps mehr Geld für schöne Dinge übrighaben

Wenn Sie diese Umzugstipps beherzigen und sich rechtzeitig Gedanken um ein paar organisatorische Dinge machen, ersparen Sie sich am Umzugstag nicht nur jede Menge Stress, sondern schonen auch Ihren Geldbeutel. Das beim Umzug gesparte Geld lässt sich wunderbar in die neue Wohnung investieren, indem Sie sich ein hübsches Möbelstück oder tolle Wohnaccessoires gönnen.

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