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Ob Wohn-Riester oder KfW-Förderung: Profitieren Sie von zahlreichen Förderprogrammen rund um die Immobilie!

Bauen, kaufen, modernisieren – Fördermittel für Immobilien im Überblick

Wer ein Eigenheim kaufen bzw. bauen will oder eine renovierungsbedürftige Wohnung besitzt, kann unterschiedliche Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. Ob Sie einen Bausparvertrag abschließen und von staatlicher Förderung profitieren oder einen zinsgünstigen Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen – auf dem Weg in Ihre Traumimmobilie können Sie auf ein vielfältiges Unterstützungsangebot zurückgreifen. Welche Förderprogramme für Immobilien es gibt und welche Optionen für Ihr Vorhaben infrage kommen, erfahren Sie in folgendem Beitrag. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, sich im "Förderdschungel" schnell zurechtzufinden.

Fördermittel für Immobilien – Voraussetzungen beachten

Ob Hausbau, energieeffiziente Sanierung oder altersgerechter Umbau: Das Spektrum an Förderprogrammen für Immobilien in Berlin und Umland ist groß. So können Sie bei Abschluss eines Bausparvertrages staatliche Zulagen erhalten sowie vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber auf Ihr Bausparkonto gutschreiben lassen. Daneben unterstützt auch die KfW Immobilienerwerber und -eigentümer. Abhängig vom jeweiligen Fördermittel gelten spezifische Fördervoraussetzungen. So werden einige Vergünstigungen nur gewährt, wenn Sie die Immobilie primär für den Eigenbedarf nutzen. Zum Teil dürfen auch bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Familien mit Kindern profitieren wiederum von speziellen Förderoptionen.

Eigenkapital ansparen fürs Eigenheim – Vater Staat hilft kräftig mit

Sie möchten einen Grundstein legen für das eigene Zuhause und Vermögen ansparen? Wenn Sie dafür einen Bausparvertrag abschließen, unterstützt Sie der Staat in Ihrem Vorhaben: Mit der Wohnungsbauprämie erhalten Bausparer ab einem Alter von 16 Jahren einen jährlichen Zuschuss auf den angesparten Betrag. Bei ledigen Personen werden maximal 512 Euro Sparsumme pro Jahr mit einem Prozentsatz von 8,8 bezuschusst – Sie können also bis zu 45,06 Euro jährlich erhalten. Bei verheirateten Paaren liegt die förderungsfähige Sparsumme entsprechend bei 1.024 Euro. Die Voraussetzung für den Erhalt der Wohnungsbauprämie: Sie müssen mindestens 50 Euro pro Jahr in Ihren Bausparvertrag einzahlen. Zudem dürfen Sie gewisse Einkommensgrenzen nicht überschreiten.

Vermögenswirksame Leistungen und Arbeitnehmersparzulage

Auch von Arbeitgeberseite können sich Bausparer effektiv unterstützen lassen: Erhalten Sie vermögenswirksame Leistungen, ist es möglich, diese direkt in Ihren Bausparvertrag einfließen zu lassen. Mit bis zu 40 Euro im Monat kann Ihr Arbeitgeber Sie beim Vermögensaufbau unterstützen. Ein weiterer Pluspunkt: Mit der Arbeitnehmersparzulage erhalten Sie einen zusätzlichen Bonus von 9 Prozent auf Ihre vermögenswirksamen Leistungen. Die maximal geförderte Sparleistung liegt für Unverheiratete bei 470 Euro im Jahr, für Paare bei 940 Euro. Zahlt Ihr Arbeitgeber weniger als 40 Euro, können Sie den Betrag selbst aufstocken, um die volle Arbeitnehmersparzulage zu erhalten. Wie bei der Wohnungsbauprämie gelten auch bei der Arbeitnehmersparzulage bestimmte Einkommensgrenzen.

Bausparen mit Wohn-Riester-Förderung

Zu den staatlichen Zulagen, von denen Sie beim Bausparen profitieren können, zählt auch Wohn-Riester. Im Unterschied zur Wohnungsbauprämie wird Ihnen die Riester-Förderung unabhängig von Ihrem Einkommen gewährt. Die Voraussetzung ist der Abschluss eines Bausparvertrages im Riester-Tarif: Dabei kommen Ihnen ein zinsgünstiges Darlehen sowie staatliche Zulagen auf Ihre Spar- und Tilgungs­leistungen zugute. Insbesondere für Familien mit Kindern ist die Wohn-Riester-Förderung häufig eine sinnvolle Option.

Grundzulage pro Person p.a. 175 Euro
Kinderzulage pro Kind p.a. 185 Euro / 300 Euro (ab 2008 geb. Kinder)
Berufseinsteigerbonus einmalig 200 Euro (unter 25-jährige)

Baukindergeld: Förderung für Familien

Lebt mindestens ein minderjähriges Kind in Ihrem Haushalt, stehen Ihnen weitere attraktive Förderprogramme für Immobilien zur Verfügung. Dazu zählt insbesondere das sogenannte „Baukindergeld“ der KfW. Seit 2018 erhalten Förderberechtigte einen Zuschuss zum Ersterwerb oder Bau einer Immobilie in Höhe von 12.000 Euro pro Kind (1.200 Euro pro Jahr über 10 Jahre). Die Voraussetzung: Das jährlich zu versteuernde Haushaltseinkommen darf eine Summe von 90.000 Euro (bei einem Kind), zuzüglich 15.000 Euro für jedes weitere Kind, nicht übersteigen. Zudem müssen die Wohnung oder das Haus als Lebensmittelpunkt Ihrer Familie dienen – Ferienwohnungen oder Wochenendhäuser werden somit nicht bezuschusst. Für das Baukindergeld stehen Bundesmittel in festgelegter Höhe zur Verfügung. Der Zuschuss kann nur so lange zugesagt werden, wie Mittel vorhanden sind, und ist befristet bis zum 31.12.2020.

Bauen und kaufen mit KfW-Förderung

Je nachdem, welches Immobilienvorhaben Sie konkret planen und welche Voraussetzungen Sie mitbringen, kommt neben dem Baukindergeld eine Reihe weiterer Förderprogramme für Immobilien für Sie infrage. Wer sich zur Eigennutzung eine Wohnung kaufen will oder ein Haus bauen möchte, kann beispielsweise das KfW-Wohneigentumsprogramm nutzen: Für Ihr Vorhaben erhalten Sie ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 100.000 Euro. Wer beim Kauf oder Bau auf Energieeffizienz setzt, kann vom KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Bauen“ profitieren. Auch hier gibt es bis zu 120.000 Euro als zinsgünstiges Darlehen. Die Voraussetzung: Das Objekt muss den KfW-Effizienzhaus-Standard 55, 40 oder 40 Plus erreichen. Zusätzlich ist ein Tilgungszuschuss in Höhe von bis zu 30.000 Euro möglich. Auch wenn Sie eine energieeffiziente Wohnung an ein bestehendes Gebäude anbauen oder beispielsweise einen Dachboden entsprechend ausbauen, erhalten Sie möglicherweise die KfW-Förderung. Für die Planung und Begleitung des Baus muss ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Hierfür können Sie die KfW-Förderung „Zuschuss Baubegleitung“ beantragen: Der Zuschuss fördert die Planung und Baubegleitung durch einen qualifizierten Energieberater.

Neben staatlicher Förderung und Bausparen ist die Baufinanzierung ein wesentlicher Bestandteil auf Ihrem Weg ins Eigenheim. Unsere Immobilien-Experten beraten Sie gerne und erstellen ein maßgeschneidertes Finanzierungskonzept.

Für Modernisierer: Fördermittel für die energetische Sanierung

Auch wenn Sie bereits im Besitz einer älteren Immobilie sind und diese energieeffizient sanieren wollen, stehen unterschiedliche Kredite und Zuschüsse zur Verfügung. Im Rahmen der KfW-Förderung „Energieeffizient Sanieren“ erhalten Sie ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 100.000 Euro, wenn Sie Ihre Immobilie zum KfW-Effizienzhaus umbauen. Für Einzelmaßnahmen wie die Wärmedämmung von Wänden oder die Erneuerung der Fenster können Sie einen Kredit von bis zu 50.000 Euro erhalten.
Zusätzlich profitieren Sie von attraktiven Tilgungszuschüssen in Höhe von bis zu 48.000 Euro - je nach Effizienzhaus-Standard Ihrer Immobilie.

Wer eine Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien installieren lassen will, profitiert unter Umständen vom KfW-Ergänzungskredit zum Programm „Energetisch Sanieren“ (bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit). Für den Einbau eines stationären Brennstoffzellsystems kann ein KfW-Zuschuss in Höhe von bis zu 28.200 Euro je Brennstoffzelle beantragt werden. Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert verschiedene Projekte in den Bereichen Heizen und Energie. So können Sie mit einer BAFA-Förderung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 45 % der förderfähigen Kosten erhalten – je nach Art der Maßnahme.

Nicht zuletzt lässt sich Ihr LBS-Bausparvertrag auch für die Sanierung Ihres Eigenheims verwenden. So profitieren Sie von attraktiven, festen Darlehenszinsen sowie planbaren Raten. Und: Im Berliner Förderprojekt ENEO erhalten Sie bei Bedarf Unterstützung für die Erstellung eines Energiegutachtens.

Förderprogramme für einen altersgerechten Umbau

Sie möchten für die Zukunft vorsorgen und Ihr Zuhause barrierefrei umbauen? Auch in diesem Fall greift Ihnen ein LBS-Bausparvertrag effektiv unter die Arme – selbst wenn Sie ihn erst spät abschließen. So kann das Bausparen über 60 eine sinnvolle Option für Sie sein, wenn Sie Ihr Zuhause für den Lebensabend anpassen möchten. Daneben gibt es KfW-Förderprogramme wie den Zuschuss im Programm „Altersgerecht Umbauen“: Bis zu 6.250 Euro können für barrierereduzierende Maßnahmen wie den Umbau von Badezimmer, Eingangsbereich und Treppen gewährt werden. Und immerhin bis zu 1.600 Euro sind es für Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit, ein zinsgünstiges Darlehen in Höhe von bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit für Maßnahmen zu Barrierereduzierung und Einbruchschutz zu beantragen (Programm Altersgerecht Umbauen).

Ihr nächster Schritt:

Sie erreichen die Experten der LBS Nord unter 030/526 885 4798 oder nutzen Sie unsere Online-Terminanfrage.

Fazit: Mit Bausparen und staatlichen Zulagen ins Traumhaus

Ein Bausparvertrag zählt zu den erfolgversprechendsten Möglichkeiten, um Ihre Wohnträume zu realisieren. Im Unterschied zu vielen staatlichen Programmen zeichnet sich ein Bausparvertrag in der Regel durch eine größere Flexibilität aus, indem Sie beispielsweise Sondertilgungen tätigen dürfen. Mit einem LBS-Bausparvertrag sichern Sie sich zudem ausgesprochen niedrige Zinssätze über die gesamte Laufzeit. Zusätzlich profitieren Sie in der Ansparphase unter bestimmten Voraussetzungen von staatlichen Förderungen und vermögenswirksamen Leistungen. Selbstverständlich können Sie KfW-Förderprogramme wie das Baukindergeld mit Ihrem LBS-Bausparvertrag verbinden. In unserem Produktfinder geben wir Ihnen einen Überblick über die einzelnen Förderoptionen. Die Experten der LBS beraten Sie gerne darüber, welche Kombinationsmöglichkeiten im Einzelfall sinnvoll sind.

Übersicht: Welche Fördermittel für Immobilien kommen für Sie infrage?

In der folgenden Übersicht haben wir die unterschiedlichen Fördermittel für Immobilien für Sie zusammengestellt. Erfahren Sie hier, welche Förderprogramme für Ihr Vorhaben infrage kommen.

Ihr nächster Schritt:

Sie erreichen die Experten der LBS Nord unter 030/526 885 4798 oder nutzen Sie unsere Online-Terminanfrage.

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