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3 Tipps für eine selbstgenutzte Immobilie als Altersvorsorge 

3 Tipps für eine selbstgenutzte Immobilie als Altersvorsorge 

Eine eigene Immobilie, um darin alt zu werden? Viele Menschen arbeiten an diesem Traum. Das Eigenheim bietet tatsächlich Vorteile, jedoch nur, wenn Sie einige Dinge beachten.

Das Wichtigste über Lage, Bauart und Klumpenrisiko

Viele Menschen träumen vom Glück in den eigenen vier Wänden. Endlich ausreichend Platz, endlich tun und lassen, was man möchte. Ein weiterer Vorteil: Wer seine Immobilie einmal abbezahlt hat, kann im Alter kostengünstig leben. Miete müssen  Sie im Eigenheim schließlich nicht zahlen.

So einfach, so glücklich? Ja, wenn Sie diese drei Dinge beachten:

 

1. Sich die richtigen Gedanken zur Lage machen

Bei der Lage Ihrer Wunschimmobilie kommt es natürlich zu allererst darauf an, wo Sie sich wohlfühlen. Der richtige Platz für Sie ist genau da, wo Sie sich entspannen können, sich sicher fühlen und haben, was Sie zum Leben brauchen. Fragen, die Sie sich deshalb stellen sollten, sind unter anderem:

  • Möchte ich lieber in der Stadt, am Stadtrand oder ländlich wohnen?
  • Wie viel Raum brauche ich? In welcher Distanz zu mir wohnen meine Nachbarn?
  • Kann ich mit Lärm und viel Gewusel umgehen? Oder möchte ich lieber in einer ruhigen Nachbarschaft leben?

Im Hinblick aufs Älterwerden gibt es jedoch noch weitere Aspekte, die Ihr Eigenheim in puncto Lage erfüllen sollte:

Es ist wichtig, dass Ihre Versorgung sichergestellt ist – auch, wenn Sie irgendwann nicht mehr Auto oder Fahrrad fahren können. Das heißt: Supermärkte müssen in der Nähe sein. Überprüfen Sie, wie es mit öffentlichen Verkehrsmitteln aussieht. Und wie steht es um die medizinische Versorgung?

Manchmal kommt es im Leben anders, als man denkt. Zum Beispiel, wenn Sie berufsbedingt umziehen oder aus anderen Gründen nicht selbst in Ihrem Eigentum wohnen können.

Für einen vorzeitigen Verkauf oder eine eventuelle Vermietung sollten Sie gewappnet sein. Eine Immobilie in einer guten Lage, also etwa in Ballungsräumen mit großer Nachfrage, lässt sich zu einem höheren Preis verkaufen oder vermieten. Wo die Nachfrage groß ist, sind hohe und regelmäßige Mietzahlungen wahrscheinlicher.

Die LILA-Lage

Die wichtigsten Kriterien zur direkten und erweiterten Umgebung lassen sich grob in vier Punkten zusammenfassen. Sie beschreiben die sogenannte LILA-Lage:

Landschaft (Sie wohnen, wo es schön ist)

Infrastruktur (Es gibt eine gute Verkehrsanbindung)

Lebensqualität (Sie wohnen dort, wo etwas los ist)

Arbeit (Sie wohnen dort, wo es Arbeit gibt) 

 

2. Fehler bei der Kostenschätzung vermeiden

Planen Sie einen Hauskauf oder möchten Sie bauen? Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: Denken Sie schon zu Beginn an die Kosten, die ein Objekt zusätzlich zu seinem Anschaffungspreis verursachen kann. Zum Beispiel, weil Sie in Reparaturen, Instandhaltungen oder Umbauten investieren müssen.

Entscheiden Sie sich dafür, ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu kaufen, sollten Sie genau prüfen, wann und wie es gebaut wurde. Welche Materialien kamen zum Einsatz? Wann wurden Teile ersetzt und erneuert? Die meisten Häuslekäufer verschätzen sich, wenn es darum geht, den Modernisierungsbedarf einer Immobilie zu bestimmen.

Bei einer großen Investition, wie dieser, sollten Sie deshalb einen Profi zu Hilfe nehmen. Nur so können Sie sicher sein, dass Rohrleitungen in Ordnung, Keller und Dach dicht und Heizungsanlagen funktionsfähig sind. Und dass diese noch eine Weile halten werden.

Im Hinblick aufs Älterwerden ist außerdem wichtig, dass ein Objekt altersgerecht gebaut ist oder dass Sie es später altersgerecht umgestalten können. Bei einem Neubau haben Sie den Vorteil, gewisse Standards bereits beim Bau berücksichtigen zu können. In etwa, ob Türen ausreichend breit sind oder ob der Zugang zum Haus und zu allen Räumen barrierefrei ist.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die Größe der Immobilie. Im Alter wird es anstrengender, sich um viele Räume zu kümmern oder einen großen Garten zu pflegen. Sie können schon beim Konzipieren Ihres neuen Zuhauses überlegen, ob sich Räumlichkeiten später umgestalten lassen – etwa durch Einliegerwohnungen.

Für ein gebrauchtes Objekt sind diese Überlegungen schwieriger. Wände stehen, Räume sind festgelegt. Lassen Sie sich davon jedoch nicht abschrecken und gehen  Sie sachlich an die Situation heran. Überlegen Sie, was sich umbauen ließe. Und kalkulieren Sie etwaige bauliche Veränderungen in den Kaufpreis ein – auch, wenn Sie diese nicht sofort umsetzen möchten.  

 

3. Nicht alles auf eine Karte setzen

Der Wert einer Immobilie ist genauso von Angebot und Nachfrage abhängig, wie andere Geldanlageformen. Anders als bei Aktien oder Fonds spüren Sie Wertschwankungen jedoch nicht, solange Sie in Ihrer Immobilie wohnen. Doch was passiert, wenn Sie Ihre Immobilie zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen müssen und Sie weniger Geld dafür bekommen, als Sie einst investiert haben? 

Experten empfehlen deshalb auch Immobilienkäufern, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Wer das Thema Altersvorsorge klug angehen möchte, investiert breiter, nicht nur in das eigene Haus, sondern z.B. auch in eine Kapitalanlage. Durch die Streuung Ihres Vermögens auf verschiedene Anlageklassen verringern Sie das Risiko von Wertschwankungen und sind auch im Alter abgesichert – zum Beispiel, wenn Reparaturen an der Immobilie anstehen.

Viele Immobilieneigentümer haben das bereits erkannt, wie das Forschungsinstitut empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research herausfand. Demnach bauen Eigentümer bis zu ihrem 60. Lebensjahr sechsmal so viel Vermögen auf wie vergleichbare Mieter. Ohne Berücksichtigung des Immobilienwertes ist das Vermögen immer noch fast doppelt so hoch.

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