Veröffentlicht: 01.07.2026
Was bedeuten die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele für die Hauptstadt? Und wie kann die Berliner Sparkasse helfen, diese Ziele zu erreichen? In unserer Serie blicken wir auf verschiedene Facetten einer verantwortungsvollen Lebensweise - von Gesundheit und Bildung über Klimaschutz bis hin zu Frieden und Gerechtigkeit.
„Nachhaltiges, integratives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“ So lautet das achte UN-Nachhaltigkeitsziel. Eine der größten Ungerechtigkeiten in diesem Bereich ist sicherlich die Kinderarbeit. Hier gibt es leichte Fortschritte, denn die Anzahl der betroffenen Kinder ist im Zeitraum 2020 bis 2024 von 160 Millionen auf 138 Millionen gesunken, wie die UN es in ihrem Bericht „Ziele für nachhaltige Entwicklung – Bericht 2025“ darlegt.
Ziel der Vereinten Nationen ist es auch, mehr Menschen in sichere, sozial abgesicherte und faire Arbeitsverhältnisse zu bringen. Im Jahr 2024 befanden sich 57,8 Prozent der Arbeitskräfte weltweit in sogenannten informellen Arbeitsverhältnissen, die nicht oder nicht vollständig erfasst und geregelt sind. Tendenz leicht steigend.
Ausführliche Informationen zu dem UN-Ziel „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ im Global Goals Kompass der KNE.INSTITUTE
Das Land Berlin hat sich selbst strenge Nachhaltigkeitskriterien auferlegt bei den angelegten Mitteln für die Versorgungsrücklage. Der maßgeschneiderte Aktienindex BENEXX geht weit über die gängigen Marktstandards hinaus. So verpflichtet sich das Land Berlin, nicht in Unternehmen aus den Bereichen fossile Brennstoffe, Atomenergie oder Kriegswaffenherstellung zu investieren. Zur Finanzierung der nachhaltigen Transformation der Hauptstadt – als eine wichtige Grundlage für Wirtschaftswachstum – hat der Berliner Senat schon 2022 beschlossen, Anleihen mit Nachhaltigkeitsmerkmalen zu platzieren. Dabei gingen zwei Drittel des Anleihevolumens an Investoren mit nachhaltigem Fokus.
Mit ihrer Fachkräftestrategie 2035 möchte die Berliner Landesregierung die Fachkräftesicherung in Branchen mit hohen Bedarfen unterstützen, bisher nicht genutzte Fachkräftepotenziale zu heben und die berufliche Zukunft junger Menschen zu fördern. Die Fachkräftestrategie setzt dabei einen Schwerpunkt in den Bereichen Technologie, Gesundheit und Pflege sowie Erziehung und Bildung. Speziell für die Schlüsseltechnologiebranchen bietet die Wirtschaftsförderung Berlin Partner einen Talent Service, der Firmen beim Recruiting und Personalmarketing unterstützt.
Ein wichtiger Punkt der Strategie ist die bessere Arbeitsmarktintegration von Menschen, die bisher eher benachteiligt gewesen sind. Hier leistet zum Beispiel das Berliner Beratungszentrum für Migration und Gute Arbeit (BEMA) wertvolle Dienste. Wer zugewandert ist, bekommt hier Beratung zu Themen rund um den Arbeitsvertrag oder auch Mutterschutz und Scheinselbständigkeit. Das Ziel liegt auch darin, Menschen aus fremden Kulturkreisen vor unzulässigen Arbeitsbedingungen zu schützen.
Ein Treiber der Berliner Wirtschaft ist nach wie vor die lebendige Startup-Szene. Das Land Berlin macht sich dafür stark, dass die Hauptstadt weiterhin eine der weltweit erfolgreichsten Startup-Metropolen bleibt. Mit der Startup-Agenda will Berlin hier neue Akzente für mehr Diversität, Nachhaltigkeit und Kooperationen setzen. Hierzu gehören auch die „Impact-Startups“, die mit ihren Geschäftsmodellen auf die Erreichung einer der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen einzahlen. Davon gibt es derzeit 130 in Berlin.
Eine Besonderheit in der Hauptstadt ist das Berliner Mindestlohngesetz . Während der allgemeine bundesweite gesetzliche Mindestlohn 2026 auf 13,90 Euro brutto pro Arbeitsstunde gestiegen ist, hat sich das Land Berlin verpflichtet, überall dort, wo es finanziell beteiligt ist oder Einwirkungsmöglichkeiten hat, einen Mindestlohn von 14,84 Euro zu zahlen.
Eine starke Wirtschaft braucht engagierte Unternehmen und gute Arbeitsbedingungen. Finanzinstitute wie die Berliner Sparkasse können hierzu einen wichtigen Beitrag leisten: Sie unterstützen kleine und mittlere Unternehmen, Existenzgründungen sowie innovative Geschäftsmodelle mit Beratung und Finanzierungslösungen. Dadurch können Investitionen ermöglicht, Arbeitsplätze geschaffen und die wirtschaftliche Entwicklung in Berlin gestärkt werden.
Gleichzeitig beginnt zukunftsorientiertes Wachstum bei den eigenen Beschäftigten. Faire Arbeitsbedingungen, Aus- und Weiterbildungsangebote, Chancengleichheit sowie die Förderung von Gesundheit und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben tragen dazu bei, attraktive und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.
Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen in New York die „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Den Kern bilden konkrete Zielvorgaben, die bis zum Jahr 2030 erreicht sein sollen.
In unserer Online-Serie blicken wir auf die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDG) der Vereinten Nationen und welche Bedeutung diese Ziele für Berlin haben. Grundlage sind der SDG-Bericht 2025 und die Nachhaltigkeitsstrategie des Berliner Senats. Die Berliner Sparkasse versteht sich hier als engagierte Partnerin und Mitgestalterin einer Stadt, der eine zukunftsorientierte Entwicklung wichtig ist. Wir wollen zeigen, wie wir mit einer verantwortungsvollen Geschäftsstrategie, sozialem Engagement und Unterstützung von Unternehmen dazu beitragen können, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in Berlin zu erreichen.
Die Berliner Sparkasse orientiert sich an den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens und hat die Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet. Leitbild ihres Handelns ist Verantwortung für die Region. Mit dem Ziel: Berlin und seine Menschen Schritt für Schritt in eine lebenswerte Zukunft zu begleiten.
Seit über 200 Jahren ist die Berliner Sparkasse ein fester Teil unserer Stadt. Mit einer Fördersumme von rund 7,9 Millionen Euro unterstützt Berlins ältestes Geldinstitut jährlich 700 kleine und große Projekte.
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