Ein gesundes Leben für alle Menschen

01.03.2026: Was bedeuten die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele für die Hauptstadt? Und wie kann die Berliner Sparkasse helfen, diese Ziele zu erreichen? In unserer Serie blicken wir auf verschiedene Facetten einer nachhaltigen Lebensweise - von Gesundheit und Bildung über Klimaschutz bis hin zu Frieden und Gerechtigkeit.

Teil 3: Gesundheit und Wohlergehen

 

Was versteht die UN darunter?

„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“ So lautet das dritte Ziel der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung. Es beinhaltet Maßnahmen zur Krankheitsprävention, das heißt, die UN will möglichst alle Menschen vor Krankheiten wie AIDS, Tuberkulose, Krebs und Diabetes schützen. Außerdem sollen alle Menschen Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung bekommen. 

Die Vereinten Nationen fordern viel mehr und mutigere Investitionen in die Gesundheitsversorgung, denn laut dem SDG-Bericht 2025 ist die Situation in diesem Bereich alles andere als zufriedenstellend. Die Zahl AIDS-bedingter Todesfälle hat sich zwar seit 2010 halbiert, aber Krankheiten wie Malaria wiederum nehmen zu. Und auch Tuberkulose gehört zu den häufigsten Todesursachen durch eine einzelne Infektionskrankheit. Immerhin ist die weltweite Müttersterblichkeitsrate leicht zurückgegangen. 

Ausführliche Informationen zu dem UN-Ziel „Gesundheit und Wohlergehen“ im Global Goals Kompass der KSE.INSTITUTE

Wie ist die Situation in Berlin? 

Das Land Berlin versucht die „Nebenwirkungen“ einer Großstadt abzumildern. Ein Punkt, der die Gesundheit beeinträchtigen kann, ist die belastete Luft in einer Stadt mit 1,24 Millionen PKWs (laut Kraftfahrt-Bundesamt). Hierfür gibt es einen Luftreinhalteplan, der vorsieht, dass an Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 gilt, um den Schadstoffausstoß zu reduzieren. Diese Maßnahmen gelten seit acht Jahren und haben eine gute Wirkung gezeigt, denn die Luftqualität hat sich in dem Zeitraum deutlich gebessert. 

Durch den Einsatz von mehr Elektrobussen bei der BVG wird die Luft ebenfalls sauberer – und der ÖPNV insgesamt leiser. Im Sommer 2025 hat die BVG einen neuen Busbetriebshof für E-Busse gebaut, ein zweiter folgt demnächst. Damit schafft die BVG Platz für weitere 500 Linienbusse, die emissionsfrei in Berlin unterwegs sind, dreimal so viele sollen es werden.

Dass Sport und körperliche Fitness gut ist für Gesundheit und Wohlbefinden, hat das Land Berlin längst erkannt und das Programm „Berlin bewegt sich“ 2025 verlängert. Dieses umfasst kostenfreie und inklusive Bewegungsangebote, die auf einer Übersichtsseite mit Kalender und Suchfunktion nach Bezirk und Bewegungsart zusammengestellt sind. 

Zudem gibt es ein „Aktionsprogramm Gesundheit“, das die Gesundheitskompetenz in Kitas, Schulen oder Stadtteilzentren fördern soll. „Ein wesentlicher Schwerpunkt des Aktionsprogramms ist die Unterstützung der Berliner Bezirke beim Auf- und Ausbau kommunaler Strategien der Gesundheitsförderung – sogenannter Präventionsketten – über alle Lebensphasen hinweg“, wie es in der Projektbeschreibung heißt. „Ziel der Präventionsketten ist es, in den Bezirken und Stadtteilen gute Bedingungen dafür zu schaffen, dass alle Berlinerinnen und Berliner gesund aufwachsen, gesund leben und gesund alt werden können.“

Quelle: bkgev.de; statistikportal.de; KV Berlin

Was kann die Berliner Sparkasse tun, um „Gesundheit und Wohlergehen“ in Berlin zu fördern?

Seit über 35 Jahren arbeitet die Berliner Sparkassenstiftung Medizin der Berliner Sparkasse dafür, dass die medizinische Forschung und das Gesundheitswesen in Berlin gestärkt werden. Dabei stehen stets die Menschen und deren Gesundheit im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit. Ihren Förderschwerpunkt hat die Stiftung auf dem Gebiet der Seltenen Erkrankungen und arbeitet dabei eng mit der Charité Berlin zusammen. Als seltene Krankheiten werden Erkrankungen bewertet, an denen weniger als einer von 2000 Menschen erkrankt ist. „Die Erforschung von Seltenen Erkrankungen ist auch immer eine Grundlagenforschung für Volkskrankheiten“, erklärt Stiftungsvorständin Ines Fasting im Interview.

Bevor 2015 seltene Erkrankungen zum Schwerpunkt der Berliner Stiftung wurde, forschten und arbeiteten die Mediziner schon in den Bereichen Rheumaforschung, Hyperbare Medizin und Herzerkrankungen. In allen Bereichen konnte die Sparkassenstiftung Medizin nachhaltig zur Entwicklung der Forschungen in den jeweiligen Bereichen beitragen.

Darüber hinaus ist die Berliner Sparkasse Mitglied im Netzwerk „Gesundheitsstadt Berlin“, das den Wissenstransfer und den Austausch innerhalb des Gesundheitswesens in der Metropolregion Berlin-Brandenburg fördern will. Hier engagiert sich die Berliner Sparkasse mit ihrer Branchenexpertise für die Gesundheitswirtschaft in der Region.

Auch als Arbeitgeberin ist der Berliner Sparkasse Gesundheit und Wohlergehen ihrer Mitarbeitenden wichtig. Mit Präventionsangeboten, Workshops, flexiblen Arbeitszeiten, Betriebssportgemeinschaften und der gezielten Unterstützung in herausfordernden Lebenssituationen ist Gesundheit hier mehr als ein Benefit

Weitere Förderbeispiele

Prime Time Theater

Junge Menschen für gesunde Ernährung begeistern

Um die Gesundheit von jungen Menschen allgemein zu fördern, unterstützt die Berliner Sparkasse das Prime Time Theater. Hier steht „Die Nährstoffgeschichte“ auf dem Spielplan. Dieses „Kindertheater-Abenteuer voll gemüsialer Superkräfte“ erklärt auf spielerische Art und Weise welche Lebensmittel gesund sind und welche nicht. Die Berliner Sparkasse unterstützt das Projekt über ihr Förderformat „Mehr Kultur“.

Berliner Aidshilfe

Soulfood statt Einsamkeit

Die Berliner Aidshilfe setzt sich für niedrigschwellige Essensangebote und einen geschützten Raum für HIV-Positive in Schöneberg ein. Austausch, Gespräche, Neues ausprobieren. Das alles ist möglich im Ulrichs - Café, Kuchen und Kultur. Die Berliner Sparkasse unterstützt das Projekt. 

Sportförderung

Gesund durch Sport und Bewegung

Die Förderung des sportlichen Nachwuchses in Berlin liegt der Berliner Sparkasse seit vielen Jahren am Herzen. Neben der Talentförderung engagiert sie sich für viele Sportvereine im Kiez und unterstützt dabei ganz bewusst den Breitensport mit seiner gesundheitsfördernden Wirkung. 

Gründungspreis der Berliner Sparkasse

Mehr Sichtbarkeit für junge, zukunftsweisende Ideen

Gemeinsam mit der FU Berlin und anderen Partnern der Berliner Wirtschaft vergibt die Berliner Sparkasse jährlich den mit 12.000 Euro dotierten Gründungspreis. Ausgezeichnet werden junge Gründerinnen und Gründer, die mit ihren Ideen Ergebnisse aus der Forschung in die Praxis transportieren und so für ein breites Publikum zugänglich machen. 2025 gewann den Gründungspreis das Berliner Start-up Get2Germany für seine digitale Anwendungsplattform zur Integration von ausländischen Gesundheitsfachkräften in Deutschland. 

17 Ziele, eine Stadt: Wie nachhaltig ist Berlin?

Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen in New York die „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Den Kern bilden konkrete Zielvorgaben, die bis zum Jahr 2030 erreicht sein sollen. 

In unserer Online-Serie blicken wir auf die 17 SDG der Vereinten Nationen und welche Bedeutung diese Ziele für Berlin haben. Grundlage sind der SDG-Bericht 2025 und die Nachhaltigkeitsstrategie des Berliner Senats. Die Berliner Sparkasse versteht sich hier als engagierte Partnerin und Mitgestalterin einer Stadt, der eine nachhaltige Entwicklung wichtig ist. Wir wollen zeigen, wie wir mit einer zunehmend nachhaltigen Geschäftsstrategie, sozialem Engagement und Unterstützung von Unternehmen dazu beitragen können, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in Berlin zu erreichen.

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Nachhaltigkeit bei der Berliner Sparkasse

Die Berliner Sparkasse unterstützt die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Sie hat die Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet. Leitbild ihres Handelns ist Verantwortung für die Region. Mit dem Ziel: Berlin und seine Menschen Schritt für Schritt in eine nachhaltige Zukunft zu begleiten.

Das gesellschaftliche Engagement der Berliner Sparkasse

Seit über 200 Jahren ist die Berliner Sparkasse ein fester Teil unserer Stadt. Mit einer Fördersumme von rund7,9 Millionen Euro unterstützt Berlins ältestes Geldinstitut jährlich 700 kleine und große Projekte.

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