01.03.2026: Was bedeuten die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele für die Hauptstadt? Und wie kann die Berliner Sparkasse helfen, diese Ziele zu erreichen? In unserer Serie blicken wir auf verschiedene Facetten einer nachhaltigen Lebensweise - von Gesundheit und Bildung über Klimaschutz bis hin zu Frieden und Gerechtigkeit.
Wer von weniger als drei US-Dollar pro Tag leben muss, gilt als extrem arm. Das betrifft aktuell jeden zehnten Menschen auf der Welt. Die Vereinten Nationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die extreme Armut bis 2030 auf Null zu bringen. Die Prognosen sagen allerdings, dass 2030 immer noch 590 Millionen Menschen auf der Welt in extremer Armut leben werden. Leider spielt der Klimawandel hierbei auch eine Rolle, denn die damit einhergehenden Umweltkatastrophen, wie starke Überflutungen, stürzen immer wieder Menschen in Armut.
Die Armut zu bekämpfen steht ganz bewusst an erster Stelle der insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele der UN, denn die Armut zu bekämpfen ist das oberste Ziel. Alle Menschen sollen gleiche Rechte und Chancen beim Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, Vermögen und natürlichen Ressourcen haben. Außerdem macht sich die UN dafür stark, dass sich wirtschaftliche Chancen gerecht verteilen, um sozialen Ausschluss und Ungerechtigkeit zu minimieren.
Ausführliche Informationen und Videos zum UN-Ziel „Keine Armut“ im Gobal Goals Kompass der KNE.INSTITUTE
In Berlin ist jeder Fünfte armutsgefährdet und muss von 60 Prozent des üblichen Nettoeinkommens leben. Bei einer vierköpfigen Familie sind das 2.900 Euro pro Monat, ein Singlehaushalt gilt als armutsgefährdet bei einem monatlichen Einkommen von 1.381 Euro. Die Kinderarmut ist in Berlin zwar leicht zurückgegangen, aber immer noch lebt jedes vierte Berliner Kind in einem Haushalt, der Bürgergeld bekommt und gilt damit ebenso als armutsgefährdet. Im Bundesdurchschnitt betrifft dies nur jedes siebte Kind.
Quelle: Statistik Berlin-Brandenburg
Eine weitere alarmierende Zahl bezieht sich auf wohnungslose Personen, das sind in Berlin im Jahr (Jahresangabe --- oder sonstiger Bezug) 53.600. Davon leben aber „nur“ elf Prozent tatsächlich auf der Straße, der größte Teil ist in Obdachlosenheimen untergebracht. Von denjenigen, die eine Wohnung haben, sind wiederum ein Fünftel der Haushalte übermäßig belastet, weil sie mehr als 40 Prozent ihres Einkommens für die Miete aufbringen müssen.
Da rein statistisch gesehen ein geringer Bildungsgrad mit einem hohen Armutsrisiko einhergeht, engagiert sich das Land Berlin nach eigener Angabe für eine bessere Grundbildung, berufliche Orientierung und Qualifizierung. Darüber hinaus gibt es seit 2017 die „Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut“. Der Auftrag lautet, ein ressortübergreifendes Handeln abzustimmen, um allen Kindern und Jugendlichen ein Aufwachsen in Wohlergehen zu ermöglichen. Ganz einfache und praktische Hilfe bieten kostenlose oder vergünstigte Sport-, Kultur- und Freizeitangebote. Die Landeskommission will aber auch die Armutssensibilität erhöhen, etwa über eine Fachtagung.
Die Berliner Sparkasse unterstützt gemeinsam mit ihrer Stiftung Berliner Sparkasse – von Bürgerinnen und Bürgern für Berlin soziale und karitative Initiativen, um die Armut in Berlin zu lindern. Sie fördert Einrichtungen, die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche bieten, Engagements in die Obdachlosenhilfe und Partnerschaften mit Bildungsträgern und sozialen Organisationen.
Ca. 37.000 Menschen unter 27 sind in Deutschland ohne Obdach. Berlin ist dabei eine Art Ballungszentrum. Straßenkinder e.V. will Kinder und junge Erwachsene in schwierigen Situationen nicht allein lassen. Der Verein bietet Unterstützung in allen Bereichen, die zu einem geregelten, sicheren Leben beitragen können, von der warmen Mahlzeit bis zur Jobsuche. Die Stiftung Berliner Sparkasse – von Bürgerinnen und Bürgern für Berlin fördert den Verein seit vielen Jahren.
Der Verein 1892HILFT e. V. bietet mit dem Projekt „Schlafsackengel“ obdachlosen Menschen die Möglichkeit, ihre gebrauchten Schlafsäcke gegen neue oder gereinigte Schlafsäcke einzutauschen. Die gebrauchten Schlafsäcke werden professionell gewaschen und anschließend entweder an die ursprünglichen Besitzerinnen und Besitzer zurück- oder an andere Bedürftige weitergegeben. Die Stiftung Berliner Sparkasse fördert das Projekt.
In den Wintermonaten bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Berlin mit dem Wärmebus Kältehilfe für die Obdachlosen der Hauptstadt. Die Berliner Sparkasse möchte das Leid der Betroffenen etwas lindern und unterstützt den DRK-Wärmebus im Rahmen ihrer Kiezförderung.
Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen in New York die „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Den Kern bilden konkrete Zielvorgaben, die bis zum Jahr 2030 erreicht sein sollen.
In unserer Online-Serie blicken wir auf die 17 SDG der Vereinten Nationen und welche Bedeutung diese Ziele für Berlin haben. Grundlage sind der SDG-Bericht 2025 und die Nachhaltigkeitsstrategie des Berliner Senats. Die Berliner Sparkasse versteht sich hier als engagierte Partnerin und Mitgestalterin einer Stadt, der eine nachhaltige Entwicklung wichtig ist. Wir wollen zeigen, wie wir mit einer zunehmend nachhaltigen Geschäftsstrategie, sozialem Engagement und Unterstützung von Unternehmen dazu beitragen können, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in Berlin zu erreichen.
Die Berliner Sparkasse unterstützt die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Sie hat die Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet. Leitbild ihres Handelns ist Verantwortung für die Region. Mit dem Ziel: Berlin und seine Menschen Schritt für Schritt in eine nachhaltige Zukunft zu begleiten.
Seit über 200 Jahren ist die Berliner Sparkasse ein fester Teil unserer Stadt. Mit einer Fördersumme von rund 7,9 Millionen Euro unterstützt Berlins ältestes Geldinstitut jährlich 700 kleine und große Projekte.
Wir, als Ihre Sparkasse, verwenden Cookies, die unbedingt erforderlich sind, um Ihnen unsere Website zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie Ihre Zustimmung erteilen, verwenden wir zusätzliche Cookies, um zum Zwecke der Statistik (z.B. Reichweitenmessung) und des Marketings (wie z.B. Anzeige personalisierter Inhalte) Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website zu verarbeiten. Hierzu erhalten wir teilweise von Google weitere Daten. Weiterhin ordnen wir Besucher über Cookies bestimmten Zielgruppen zu und übermitteln diese für Werbekampagnen an Google. Detaillierte Informationen zu diesen Cookies finden Sie in unserer Erklärung zum Datenschutz. Ihre Zustimmung ist freiwillig und für die Nutzung der Website nicht notwendig. Durch Klick auf „Einstellungen anpassen“, können Sie im Einzelnen bestimmen, welche zusätzlichen Cookies wir auf der Grundlage Ihrer Zustimmung verwenden dürfen. Sie können auch allen zusätzlichen Cookies gleichzeitig zustimmen, indem Sie auf “Zustimmen“ klicken. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit über den Link „Cookie-Einstellungen anpassen“ unten auf jeder Seite widerrufen oder Ihre Cookie-Einstellungen dort ändern. Klicken Sie auf „Ablehnen“, werden keine zusätzlichen Cookies gesetzt.