Wie können wir unsere Stadt nachhaltiger machen? Was bedeuten die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele für die Hauptstadt? Und wie kann die Berliner Sparkasse helfen, diese Ziele zu erreichen? In unserer Serie blicken wir auf verschiedene Facetten einer nachhaltigen Lebensweise – von Gesundheit und Bildung über Klimaschutz bis hin zu Frieden und Gerechtigkeit.
Vor elf Jahren haben die Vereinten Nationen in New York die „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Den Kern bilden konkrete Zielvorgaben, die bis zum Jahr 2030 erreicht sein sollen. Diese 17 Nachhaltigkeitsziele („Sustainable Development Goals“, SDG) umfassen neben Umweltschutz auch Aspekte wie Armut, Bildung oder Frieden und Gerechtigkeit.
Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen wirken auf den ersten Blick abstrakt. Tatsächlich entscheiden sie aber auch ganz konkret über die Zukunft einer Stadt wie Berlin. Denn viele der globalen Herausforderungen zeigen sich hier im Alltag: steigende Mieten, soziale Ungleichheit, Verkehrsbelastung, Klimaanpassung oder der Zugang zu Bildung und Arbeit.
Als deutsche Hauptstadt und internationale Metropole trägt Berlin dabei eine besondere Verantwortung. Entscheidungen und Lösungen, die hier entwickelt werden, haben Vorbildcharakter und wirken über die Stadtgrenzen hinaus.
Diese Verantwortung zeigt sich zum Beispiel beim Umbau der Energieversorgung, bei nachhaltiger Mobilität oder bei der Förderung von Bildung und Integration. Zugleich braucht es dafür starke lokale Akteure aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Finanzwesen, die langfristig denken und investieren. Die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele dienen Berlin als gemeinsamer Kompass, um globale Verantwortung lokal wirksam zu machen.
Das Geschäftsmodell der Berliner Sparkasse beruht seit mehr als 200 Jahren auf der Idee, verantwortungsvoll für die Gesellschaft zu handeln. Am Gemeinwohl orientiertes Wirtschaften und das Regionalprinzip stehen dabei im Fokus. Nachhaltig und zukunftsorientiert zu handeln ist somit ein Grundpfeiler der Berliner Sparkasse.
Im Jahr 2022 unterzeichnete die Berliner Sparkasse die „Selbstverpflichtung für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften“. Sie erklärt damit den Willen, ihren Geschäftsbetrieb weiter konsequent an nachhaltigen Kriterien auszurichten, den eigenen Geschäftsbetrieb bis 2035 CO2-neutral zu gestalten, Finanzierungen und Eigenanlagen auf Klimaziele auszurichten und gewerbliche wie private Kundinnen und Kunden bei der Transformation zu einer klimafreundlichen Wirtschaft zu unterstützen. Daneben prägen soziale und ökonomische Aspekte der Nachhaltigkeit, wie z.B. ihr soziales Engagement, als Bestandteil ihrer internen Unternehmensleitsätze, ihr Handeln.
„Für uns bedeutet Nachhaltigkeit, dass wir Berlin zu einer lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt entwickeln. Als Berliner Sparkasse wollen und können wir einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass es Berlin wirtschaftlich, ökologisch und sozial gut geht,“ sagt Dr. Anja Dargel, Generalbevollmächtigte bei der Berliner Sparkasse. „Wir begleiten die nachhaltige Transformation, um längerfristig Ressourcen und Energie zu sparen sowie Vermögen und Wohlstand zu erhalten. Wir sind Möglichmacher, indem wir unsere Kundinnen und Kunden dabei unterstützen, ihre Geschäftsmodelle nachhaltig weiterzuentwickeln.“
Das Bundesklimaschutzgesetz sieht vor, bis 2045 die finanzierten Emissionen auf Netto-Null zu reduzieren. Immobilienfinanzierungen oder Unternehmenskredite müssen sich also an nachhaltigen Maßstäben orientieren. „Hierfür bietet die Berliner Sparkasse Unternehmen gezielte Finanzierungsmöglichkeiten und Beratungen, um ökonomische Chancen einer nachhaltigen Transformation zu erkennen und gleichzeitig die Risiken zu minimieren“, so Dr. Anja Dargel.
Ein eigenes Leuchtturmprojekt ist sicherlich der neue zentrale Standort in Johannisthal. Das energieeffiziente Gebäude erfüllt den Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und trägt dazu bei, ein klimaneutrales Unternehmen zu werden.
Aber die Berliner Sparkasse denkt bei Nachhaltigkeit weit über sich selbst hinaus. Das zeigt auch das Engagement bei der Global Goals Initiative für Berlin. Die Initiative orientiert sich auch an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und versucht, diese für Berlin umzusetzen. „Global Goals hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, das der ganzen Stadt als Ansporn dienen kann, um Berlin zu einer klimaneutralen Stadt der Zukunft zu machen, mit Modellcharakter für andere Metropolregionen,“ sagt Dr. Anja Dargel. „Gemeinsam mit anderen starken Partnern haben wir die Möglichkeit, die Zukunft unserer Stadt mitzugestalten.“
Die Bandbreite unseres Engagements ist groß: „Wir fördern 700 Projekte im Jahr mit einer Fördersumme von rund 7,9 Millionen Euro – direkt vor Ort in den Berliner Kiezen, über unsere Kooperationen sowie unsere drei Stiftungen,“ so Dr. Anja Dargel. „Seit 2025 werden die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bei der Förderantragsstellung berücksichtigt, damit die Fördermittel auch langfristig Wirkung entfalten.“ Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung bieten einen anerkannten Rahmen, um Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Nutzen sichtbar, vergleichbar und überprüfbar zu machen. Das schafft mehr Gerechtigkeit.
In unserer neuen Serie blicken wir auf die 17 SDG der Vereinten Nationen und welche Bedeutung diese Ziele für Berlin haben. Grundlage sind der SDG-Bericht 2025 und die Nachhaltigkeitsstrategie des Berliner Senats. Die Berliner Sparkasse versteht sich hier als engagierte Partnerin und Mitgestalterin einer Stadt, der eine nachhaltige Entwicklung wichtig ist. Wir wollen zeigen, wie wir mit einer zunehmend nachhaltigen Geschäftsstrategie, sozialem Engagement und Unterstützung von Unternehmen dazu beitragen können, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in Berlin zu erreichen.
Erfahren Sie hier mehr über die ersten 3 UN-Nachhaltigkeitsziele und ihre Bedeutung für Berlin.
Die Berliner Sparkasse unterstützt die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Sie hat die Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet. Leitbild ihres Handelns ist Verantwortung für die Region. Mit dem Ziel: Berlin und seine Menschen Schritt für Schritt in eine nachhaltige Zukunft zu begleiten.
Seit über 200 Jahren ist die Berliner Sparkasse ein fester Teil unserer Stadt. Mit einer Fördersumme von mehr als 7 Millionen Euro unterstützt Berlins ältestes Geldinstitut jährlich rund 700 kleine und große Projekte.
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