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Sehenswürdigkeiten im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Unterwegs in Friedrichshain-Kreuzberg: East Side Galery -  Blick auf die Karl-Marx-Allee - Oberbaumbrücke - Viktoriapark  -  Engelbecken - Landwehrkanal

Berlin Friedrichshain-Kreuzberg: Amüsement, Vielfalt und gelebte Straßenkultur

Friedrichshain-Kreuzberg: Ein In-Viertel, ein Szenebezirk, seit Jahren heiß auf dem Wohnungsmarkt umkämpft, voller Amüsement, Parks und Kultur. Wo Latte, Laptop und Lifestyle in einem Atemzug genannt werden. Wo türkische Gemüseläden genauso zum Stadtbild gehören, wie Graffitos, Verkehrschaos und Lastenfahrräder, mit denen man die Kinder zur Kita kutschiert. F-Hain und X-Berg stehen aber auch für liberale Werte, mit jeder Menge Multi-Kulti, 1. Mai Demos und verkehrsberuhigten Zonen. Ein Melting-Pot und zugleich ein echtes Wahrzeichen Berliner Straßenkultur.   

Wie alles begann – Geschichte zweier Stadtteile         

Friedrichshain und Kreuzberg wurden anlässlich der Bildung Groß-Berlins im Jahre 1920 gegründet und neu benannt. Symbolischer Weise gab es bereits zu dieser Zeit eine interessante Überschneidung in Hinblick auf die Namensgebung: sowohl Kreuzberg als auch Friedrichshain wurden unter Rückbezug auf beliebte Parkanlagen getauft. Dies ist noch heute ein Markenzeichen der beiden Szeneviertel. Für Kreuzberg war eine Anhöhe im heutigen Viktoriapark namensgebend: der Kreuzberg, nahe am Bergmannkiez. Friedrichshain hingegen wurde in Anlehnung an den Volkspark so genannt, der auf den König Friedrich den II. Bezug nimmt. 

Nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung wurden die beiden Bezirke im Zuge der Verwaltungsreform von 2001 zu einem Bezirk zusammengefasst. Besonders ist dabei, dass Friedrichhain ehemals Ostberlin war, Kreuzberg hingegen zum Westen gehörte. Die Spree, sowie die Berliner Mauer trennten die Bezirke lange Zeit auf schicksalhafte Weise. Eine zentrale Verbindungslinie stellte – damals wie heute ­– die majestätische Oberbaumbrücke dar, ein neugotisches Bauwerk aus dem späten neunzehnten Jahrhundert, das seit seinem Bau durch Siemens und Halske auch die erste Berliner U-Bahn-Linie von den Außenbezirken in den Innenstadtring führte. An die dramatische Trennung der Bezirke erinnert noch heute die East Side Gallery - das längste, noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer - gegenüber der Mercedes-Benz Arena an der Mühlenstraße.  

Das ehemals im Grenzbereich liegende Kreuzberg galt während der Mauerzeit als wenig attraktive und preiswerte Wohngegend und bot dementsprechend nach der Wende viel Raum für Neues. Einer der Gründe, warum das Viertel heute so beliebt ist. 

Berlin Map Bezirk Friedrichshain Kreuzberg

Beliebte Sehenswürdigkeiten in Friedrichshain-Kreuzberg 

Kreuzberger Nächte sind lang – so sangen schon die Gebrüder Blattschuss. Ein wahres Wort, das heute noch ebenso gültig ist, wir zur Entstehung des Liedes, 1978. Wer Kreuzberg und Friedrichhain erleben möchte, kommt nicht um einen abendlichen Bummelzug herum: sei es am lauschigen Landwehrkanal, wo Biergärten und Restaurants einladen, in der rummeligen Simon-Dach-Straße, die viele Party-Touristen für sich entdeckt haben, am Spree-Ufer rund um die Mercedes Benz Arena, oder in der Schlesischen Straße. Überall wird man rund ums Jahr eine Menge Vergnügungssüchtige und Nachtschwärmer antreffen, die die zahlreichen, mitunter gut versteckten, Clubs, Kaschemmen, Kneipen und Cafés aufsuchen, einen Burger oder ein Gourmet-Menü zu sich nehmen, oder unter dem Laufpublikum nach modischer Inspiration suchen.

 

Park and Vibe – Welches Grün darf es sein?Eine weitere Besonderheit von Friedrichshain-Kreuzberg stellen die vielen interessanten Parks dar. Der Park am Gleisdreieck im Westen des Bezirks ist mit insgesamt 31,5 Hektar zusammenhängender Grünfläche einzigartig in Deutschland. Aus einer Bürgerinitiative hervorgegangen, wurde das Areal stetig erweitert und stellt mit seinen überwucherten Bahnanlagen ein eigenes Biotop dar. Als Schneise zwischen Wohn- und Gewerbegebäuden unterschiedlicher Coleur, überragt von U-Bahn-Linien und mit einer Reihe urbaner Sportangebote von Roller-Blading, über Beach Volleyball bis hin zu einem Skate-Park ausgestattet, ist das Gelände ein architektonisches Highlight mit besonderer Atmosphäre. Dafür wurde es bereits mehrfach preisgekrönt.  

Weiter östlich lädt der historische Viktoriapark mit verwinkelter Fin-de-siecle-Gestaltung und schönen Blicken vom Kreuzberg über die Dächer Berlins zum Verweilen ein. Ebenso die weitläufigere Hasenheide, wo im Sommer gegrillt und getanzt wird und man mit oder ohne Hund spazieren und joggen kann. Auch apart ist der Görlitzer Park, ein Szene-Treff mit Musik, Jonglage und vernebelten Gestalten. Jenseits der Spree, im nördlichsten Zipfel des Bezirks, liegt der namensgebende Volkspark Friedrichshain mit großen Grünflächen, herrlichen Brunnen und Spielflächen. 

Oberbaumbrücke Berlin

Die Oberbaumbrücke verbindet Kreuzberg mit Friedrichshain.

The big picture – Die Stars der Spree-Promenade 

Überquert man die Spree über die Elsen- oder Oberbaumbrücke schließen sich weitere eindrückliche Berlin-Momente an. Es eröffnen sich Blicke in Richtung Stadtzentrum oder nach Treptow, die zum Hauptstadtflair einfach dazugehören. Das Flussufer säumen Sehenswürdigkeiten und Amüsier-Orte: das Badeschiff, der gigantische Molecule-Man, das Universal-Gebäude, die Media-Spree und die Mercedes Benz Arena, wo sich internationale Musik-Größen die Klinke in die Hand geben.  

Die Gegend rund um den Bahnhof Warschauer Straße lockt mit Street-Food-Highlights. Wer schon immer veganes Sushi oder Fusion-Tapas probieren wollte, ist hier an der richtigen Stelle. Die zentrale Achse des Viertels führt weiter hinauf zum Frankfurter Tor, wo man Triumph-Bauten aus der DDR-Zeit bewundern kann. Entlang der heutigen Karl-Marx-Allee (ehemals Stalinallee) führt ein kolossaler Straßenzug der für Paraden und Aufmärsche genutzt wurde, bis hinauf zum Alexanderplatz.    

Doch auch die Wirtschaft brummt in diesen illustren Vierteln. Was darf es denn sein? Medienschwerpunkt? Dann empfehlen wir den Besuch des Axel Springer Gebäudes (unweit der Rudi-Dutschke-Straße), der TAZ, des Tagesspiegels oder der Zeit Online. Große Industrie? Wie wäre es mit Universal, Coca-Cola, oder Zalando? Großes Geld und Finanzen? Hier kann man die Bundesdruckerei aufzählen, sowie natürlich die Berliner Sparkasse …

Die Berliner Sparkasse in Friedrichshain-Kreuzberg

In Friedrichshain-Kreuzberg ist die Berliner Sparkasse an fünf zentralen Standorten für Privat- und Firmenkunden jederzeit erreichbar. Ein besonderes Angebot für junge Kunden ist der Klub zur hohen Kante in der Boxhagener Straße 55. Hier gibt es neben einer kompetenten Finanzberatung auf Augenhöhe immer einen frischen Kaffee, Platz zum Abhängen und gutes WLAN. Die Beraterinnen und Berater sind selbst allesamt jüngeren Semesters und vereinbaren individuelle Beratungstermine auch außerhalb der Filiale. 

Verantwortung übernimmt die Berliner Sparkasse auch für das Miteinander im Kiez. Ihr besonderes Engagement für gemeinnützige Projekte in Friedrichhain und Kreuzberg findet sich in allen Sparten des gesellschaftlichen Lebens wieder. Wir stellen einige der Projekte vor:  

Eine Pflegerin hebt ein kleines Kind in die Höhe.

Kinderhospiz „Berliner Herz“

Vom Pilotprojekt zum Vorbild für Andere

Mit seinem teil- und vollstationären  Angebot ist das „Berliner Herz“ deutschlandweit ein Modellprojekt in der Kinderhospizarbeit. Begleitet werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre, die an einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden sowie deren Familien und Angehörige. Die Stiftung Berliner Sparkasse unterstützt diesen Ort der Begegnung seit vielen Jahren.

Personen bringen Banner im Garten an den Zaun an

Anemone e. V. 
Urban gardening für Groß und Klein

In einer Großstadt eigens angebautes Obst und Gemüse zu ernten scheint für viele sehr fern ab von der Realität. Der Anemone e. V. zeigt, dass es möglich ist. Das Kollektiv schafft gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren kleine Gärten in ihrem Kiez. Die Stiftung Berliner Sparkasse unterstützt dieses Engagement.

Zwei junge Männer in blauen T-Shirts schütteln sich mit einem strahlenden Lächeln die Hand

Sports for more e.V.

Boxen, Hausaufgaben und Ferienspaß

„United Boxing“ heißt das Projekt des Sports for more e.V., das mit der Balance aus körperlicher und geistiger Betätigung junge Sportler und Sportlerinnen zu Höchstleistungen motivieren will. Ganz nebenbei werden spielerisch gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien vermittelt. Ein Engagement, das die Stiftung Berliner Sparkasse gern unterstützt.

Partner der Berliner Wirtschaft und Kreativszene

Die Berliner Sparkasse ist Finanzierungspartner der Mercedes-Benz-Arena und der Verti Music Hall. Sie unterhält eine Kooperation zur Berlin Music Commission, dem Netzwerk der Berliner Musikwirtschaft und dem Verband der Digitalwirtschaft Berlin und Brandenburg. Viele kleine und mittelständische Unternehmen vertrauen auf die spezielle Branchenkompetenz der Berliner Sparkasse und unterhalten eine langjährige Kundenbeziehung.

Einfach dein Kiez:  Mit Youtuber Robert Hofmann unterwegs in Friedrichshain-Kreuzberg

Der Youtuber Robert Hofmann hat sich in der Friedrichshainer und Kreuzberger Szene umgesehen. Begleiten Sie ihn ein Stück auf seinem Spaziergang durch Berlins kleinsten Stadtteil mit ganz großem Berlin-Gefühl.

Willkommen in den Berliner Kiezen: Unsere Online-Serie über die Bezirke Berlins
 
Jeden Monat besucht die Berliner Sparkasse einen Berliner Bezirk, stellt Projekte und Initiativen vor und nimmt Berlinerinnen und Berliner mit auf eine kleine Entdeckungsreise durch die eigene Stadt. 
Wir übernehmen Gesellschaftliches Engagement für unsere Stadt.
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