36 Mitarbeitende der Berliner Sparkasse haben bei der Fruit Logistica 2026 ordentlich angepackt und zusammen mit der Berliner Tafel und Mitarbeitenden anderer Berliner Unternehmen unglaubliche 45 Tonnen Lebensmittel vor dem Müll gerettet. Diese wurden direkt an soziale Einrichtungen weitergegeben, um Menschen zu unterstützen, die es brauchen.
Die Fruit Logistica in Berlin gilt als wichtigste Messe für den internationalen Fruchthandel. Was dort nach Messeschluss übrig bleibt, ist absolut genießbar – und dennoch vom Wegwerfen bedroht. Die Berliner Tafel organisiert mit Ehrenamtlichen jedes Jahr eine beispiellose Rettungsaktion für übrig gebliebenes Obst und Gemüse.
Mehr als 400 Ehrenamtliche haben nach der diesjährigen Fruit Logistica in den Messehallen am Funkturm Obst und Gemüse eingesammelt. Die Lebensmittel wurden dann mit 24 LKW der Bundesanstalt THW, dem Berliner Roten Kreuz und der Berliner Feuerwehr zur Logistikzentrale der Berliner Tafel auf dem Großmarkt gebracht. Dort sortierten mehr als 200 weitere Ehrenamtliche über das gesamte Wochenende die geretteten Messewaren.
20 soziale Einrichtungen - u. a. Notunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte und Einrichtungen der Kältehilfe - wurden sofort mit Obst und Salat beliefert. Parallel dazu hat das KIMBA-Team, der Kinder- und Jugendbereich der Berliner Tafel, das besonders schnell verderbliche Obst zu 2.000 Gläsern Fruchtaufstrich verarbeitet. Die Aufstriche und Lebensmittel werden in den kommenden Tagen über die LAIB und SEELE-Ausgabestellen an armutsbetroffene Menschen verteilt.
Mitarbeitende der Berliner Sparkasse sortieren übrig gebliebene Lebensmittel nach der Fruit Logistica 2026 zur Weitergabe an bedürftige Einrichtungen.
Die Initiative war nicht nur eine logistische Herausforderung, sondern auch ein gemeinschaftliches Engagement für den guten Zweck. Seit 2013 unterstützen Mitarbeitende der Berliner Sparkasse mit ihrem persönlichen Einsatz und in ihrer Freizeit die Initiative der Berliner Tafel. Astrid Strasas koordiniert die Aktion von Anfang an für die Berliner Sparkasse. Für die Bereichsleiterin Kredit ist es mehr als nur eine einmalige Hilfsmaßnahme. „Unsere Gesellschaft braucht mehr Zusammenhalt und soziale Verantwortung. Diese Aktion trägt dazu bei, diese Werte zu stärken“.
Astrid Strasas koordiniert den Ehrenamtseinsatz der Berliner Sparkasse für die Berliner Tafel und ist selbst seit 2013 dabei.
Denn das gemeinsame Handeln und der Austausch von Ressourcen für das Wohl aller stehen im Mittelpunkt des Engagements. „Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass wir mit unserer Arbeit Menschen in Not helfen können“, sagt Mirka Fechner begeistert, die sich bei der Berliner Sparkasse normalerweise mit Themen wie Geldwäsche und Betrugsprävention beschäftigt. „Und ich habe sogar eine Obstsorte entdeckt, die ich so noch nicht kannte.“
Die gemeinsame Aktion von Berliner Tafel und Unternehmen wie der Berliner Sparkasse zeigt, wie durch Zusammenarbeit und Engagement nachhaltige Projekte für die Gemeinschaft realisiert werden können. Es ist eine gelungene Verbindung von sozialer Verantwortung und ökologischer Nachhaltigkeit – ein Schritt in die richtige Richtung für eine bessere Zukunft.
Die Berliner Sparkasse unterstützt kleine und große Initiativen, Vereine und Projekte in Berlin, die sich für den Umweltschutz und eine nachhaltige Lebensweise engagieren.
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