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Um zufriedene Kunden zu bekommen, ist es für Handwerker wichtig, vorab den richtigen Kundentypen zu erkennen.

Gesetzliche Regelungen: Das ist neu für Handwerksbetriebe

In jedem Jahr ändern sich gesetzliche Vorgaben, die für Unternehmer wichtig sind. Manche sind nur temporär, andere gelten unbegrenzt. Welche wichtigen Änderungen für Unternehmen seit diesem Jahr neu sind:

  1. Digitale Krankmeldung
    Ab Herbst 2021 kann die AU-Bescheinigung vom Arzt digital an die Krankenkasse übermittelt werden. Ab 2022 sollen auch Arbeitgeber bei den Krankenkassen abrufen können, wie lange die Krankmeldung gilt und ab wann etwa die Entgeltfortzahlung ausfällt.
  2. Neuer Mindestlohn
    Bis Mitte 2022 wird der Mindestlohn auf 10,45 Euro angehoben. Auch Azubis profitieren von der gesetzlichen Regelung, denn der Mindestlohn für Auszubildende wird bis 2023 auf 620 Euro angehoben. Ab dem zweiten Lehrjahr folgen dann prozentuale Lohnerhöhungen.
  3. Insolvenzgeldumlage und Insolvenzrecht-Reform
    Die Insolvenzgeldumlage ist von 0,06 Prozent auf 0,12 Prozent gestiegen. Außerdem können – stimmt die Mehrheit der Gläubiger zu – zahlungsunfähige Unternehmen vor der Insolvenz Schritte zur Sanierung unternehmen. So sollen drohende Insolvenzen abgewendet werden.
  4. E-Fahrzeuge und Kfz-Steuer
    Bei Neuzulassungen wird die Kfz-Steuer an den CO2-Wert des Fahrzeugs gekoppelt und wird jetzt für viele teurer. Interessant sind deswegen für Unternehmer die verlängerten Kaufprämien oder Umrüstung für E-Autos (bis 2025) oder die Steuerbefreiung für E-Autos sowie Umrüstungen (bis 2030).
  5. Berufskrankheiten
    Der sogenannte Unterlassungszwang fällt weg. Ab sofort dürfen Mitarbeiter mit Verdacht auf eine Berufskrankheit, wie etwa Haut- oder Atemwegserkrankungen, weiterarbeiten, sind aber verpflichtet die Angebote und Maßnahmen der Versicherungen anzunehmen, wenn eine Berufskrankheit anerkannt wurde.

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