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Wir zeigen fünf attraktive Jobs für Studenten von Heilberufen

Nebenjob im Studium? Möglichkeiten für angehende Heilberufler 

Der Unterhalt der Eltern oder das BAföG reicht meist nur fürs Nötigste. Um die Haushaltskasse ein wenig aufzubessern, greifen viele Studierende deshalb auf einen Nebenjob zurück. Doch gerade ein Medizin- oder Pharmazie-Studium ist sehr fordernd und zeitintensiv. Vorlesungen, Seminare, Prüfungen, Praktika und Famulaturen lassen nur wenig Zeit, um noch zu arbeiten. Wir stellen Jobs vor, die sich für Studenten der Heilberufe sogar in zweifacher Hinsicht lohnen: Mit ihnen können angehende Heilberufler zusätzliches Geld verdienen und nebenbei wertvolle Erfahrungen sammeln.

Jobs für Studenten: Aushilfe im Krankenhaus

Ob als Stationshilfe, Sitzwache oder Assistent im Schlaflabor – ein Nebenjob im Krankenhaus ist für Medizinstudenten eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen und darüber hinaus etwas für später zu lernen. Da in einem Krankenhaus auch nachts und am Wochenende Personal benötigt wird, sind Studierende hier relativ flexibel bei den Arbeitszeiten. Oft haben Sie zudem die Chance, sich für bestimmte Stationen zu entscheiden und so Fachrichtungen sowie Fachärzte in der Praxis kennenzulernen.

Ein großer Nachteil des Nebenjobs im Krankenhaus ist sicherlich der Verdienst. Viele Kliniken zahlen lediglich den Mindestlohn. Außerdem ist es formal nicht erlaubt, mehr als zwei Arbeitstage pro Woche zu arbeiten. Möchten Sie also in den Semesterferien öfter arbeiten, um etwas Geld anzusparen, ist dieser Nebenjob für Medizinstudenten nicht optimal. Hinzu kommt: Bei der Vergabe der Dienste müssen Sie schnell sein, um gute Arbeitszeiten zu bekommen.

Nebenjob im Studium als OP-Assistent

Studierende der klinischen Semester werden häufig als zweite OP-Assistenten eingesetzt. Von Humanmedizinern werden diese gerne als „Hakenhalter“ bezeichnet. Doch in der Regel gehört zum Aufgabenbereich weit mehr, als lediglich stoisch den Operationshaken zu halten. Bei diesem Nebenjob üben Sie als Medizinstudent auch, Patienten für die Operation vorzubereiten und zu lagern, Wunden zu verschließen sowie Verbände und Drainagen anzulegen. 
Wer einen solchen Nebenjob im Studium erwägt, braucht jedoch nicht nur ein gutes Durchhaltevermögen, sondern muss sich meist auch ganze Tage dafür freihalten. Daher ist dieser Job ideal für die Semesterferien. Im Vergleich zu anderen Jobs für Studenten ist der Brutto-Stundenlohn etwas höher. Als „Hakenhalter“ können Sie je nach Klinik zwischen 13 und 15 Euro pro Stunde verdienen.

Achtung: Wer mehr als 450 Euro im Monat verdient und damit die jährliche Einkommensgrenze von maximal 5.400 Euro überschreitet, wird sozialversicherungspflichtig und kann nicht mehr kostenlos über die Eltern familienversichert bleiben. Eine Ausnahme bilden Werkstudenten. Sie können bis zu 518,33 Euro im Monat verdienen. Darüber hinaus dürfen Studenten während des Semesters nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten.

Jobs für Studenten im Pflegedienst

Medizinisch vorgebildetes Personal ist aufgrund des hohen Fachkräftemangels in der Kranken-, Behinderten- oder Altenpflege sehr gefragt. Selbst wenn Sie keine Ausbildung in der Krankenpflege vorweisen können, gibt es viele Möglichkeiten, in stationären oder ambulanten Einrichtungen während des Studiums zu arbeiten.
Eine vergleichsweise ruhige Alternative ist eine Bereitschaftswache in einer Behinderteneinrichtung oder in einem privaten Haushalt. Hier geht es vor allem darum, dass im Notfall jemand anwesend ist oder bei Bedarf einspringen kann. Bei diesem Nebenjob werden Sie ebenfalls relativ gut vergütet.

Nebenjob im Studium an der Universität

Sie streben später eine Karriere an der Universität an? Dann können Sie mit einem entsprechenden Nebenjob schon im Studium die richtigen Weichen stellen. Wir erläutern die verschiedenen Jobs für Studenten und erklären die Vor- und Nachteile:

Ein Blick hinter die Kulissen: Studentische Hilfskraft

Wie in allen anderen Fachrichtungen werden auch in den Bereichen Medizin, Pharmazie, Veterinärmedizin oder Psychologie studentische Hilfskräfte gesucht. Hier bekommen Sie die Möglichkeit, Ihrem betreuenden Professor bei seiner Forschung im Institut über die Schulter zu schauen. So können Sie beispielsweise wissenschaftliche Zuarbeiten übernehmen, bei Experimenten assistieren oder Daten auswerten.
In jedem Fall haben Sie bei diesem Nebenjob im Studium die Chance, wichtige Kontakte am Lehrstuhl zu knüpfen. Diese können sich für die spätere Dissertation und eine Anstellung als Wissenschaftler als vorteilhaft erweisen. Der Stundenlohn für sogenannte „Hiwis“ hängt vom Bundesland und der jeweiligen Hochschule ab.

Lernbegleiter für Studenten werden: Tutor

Wer den Lehrstoff gut beherrscht und ihn auch noch gut erklären kann, sollte über eine Tutorenstelle nachdenken. Bei diesem Nebenjob können Sie bereits im Studium lernen, Vorträge zu halten und dabei Fachinhalte verständlich zu vermitteln. Eine Fähigkeit, die Sie im späteren Leben sicher gebrauchen können – ob nun für den Hörsaal, die Klinik oder die Praxis. Ein weiterer Vorteil: Üblicherweise entscheiden Sie selbst, wann die Veranstaltungen stattfinden sollen und wie viele Stunden Sie geben möchten. Dadurch sind Sie sehr flexibel in der Arbeitszeitgestaltung.
Formal gesehen gelten Tutoren als studentische Hilfskräfte. Daher ist auch hier die Vergütung vom Bundesland und der Hochschule abhängig. Der Stundenlohn liegt in der Regel zwischen neun und elf Euro brutto.

Anfängern die Anatomie näherbringen: Präp-Assistent

Um das eigene Anatomiewissen für das Physikum zu verinnerlichen, entscheiden sich viele Medizinstudenten für eine Stelle als Präparationsassistenz kurz Präp-Assistent. Gerade während der Vorklinik ab dem dritten Semester ist dieser Job sehr beliebt. Die Assistenten bereiten meist die Anatomie-Kurse mit vor und beaufsichtigen bzw. unterstützen die Erstsemester beim Präparieren. Außerdem beantworten Sie Fragen zu Testaten. Wer diesen Nebenjob im Studium erwägt, darf sich nicht am Formalingeruch oder an der Arbeit mit Leichen stören.
Anders als bei einer Stelle als studentische Hilfskraft können Sie bei diesem Nebenjob als Medizinstudent nicht von flexiblen Arbeitszeiten profitieren. Sie müssen Ihren eigenen Stundenplan vielmehr um die Präp-Kurse herum organisieren. Zudem wird üblicherweise nicht mehr als der gesetzliche Mindestlohn bezahlt.

Fazit

Angehende Heilberufler haben verschiedene Möglichkeiten für einen Nebenjob, bei dem sie bereits im Studium zusätzliches Wissen erwerben, wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und nützliche Kontakte zu Dozenten und späteren Arbeitgebern knüpfen können. Zwar reicht die Vergütung oft nicht über den Mindestlohn hinaus, aber das ist auch bei vielen anderen Nebenjobs nicht anders.

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