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Interview mit Björn Henning von Shoepassion GmbH  

Wofür steht Shoepassion?

Bei dem ehemaligen Online Pure Player Shoepassion dreht sich alles rund um die Leidenschaft zu hochwertigen Premiumschuhen, ihren erlesenen Zubehörartikeln und hochwertigen Accessoires. Vom Design, über die verwendeten Materialien, bis hin zur Fertigung setzt Shoepassion auf größtmögliche Nachhaltigkeit und Transparenz „Made in EU“. Für uns sind Schuhe kein plumper Gebrauchsgegenstand – für uns sind es Kunstobjekte.

Was hat Sie motiviert in die Schuhbranche einzusteigen?

Shoepassion wurde von Schulfreunden von mir gegründet. Ich habe so das Projekt von Anfang an verfolgt und als die Zeit reif war, stieg ich in das Geschäft ein. Mit gutem Schuhwerk hatte ich auch bereits in der Beratung engen Kontakt. Mich begeistern unsere Produkte und die Geschichte, die dahintersteckt. Zudem kommt mir mein Ingenieur-Background in der Optimierung unserer Prozessabläufe innerhalb unserer Manufakturen zu Gute. Bei Shoepassion kann ich so meinen Leidenschaften folgen und tue dies gemeinsam mit Menschen, die ich auch privat sehr schätze.

Was hat Sie in Ihrer Unternehmensgeschichte bisher am meisten berührt – negativ und positiv?

Mit zu erleben, wie wir eine Firma von knapp 20 Leuten bis auf über 130 Mitarbeiter aufgebaut haben, hat mich positiv mit am meisten in meiner Unternehmensgeschichte berührt. Besonders beeindruckend war es die Chance zu bekommen, ein einzigartiges Handwerksprodukt in die neue Zeit zu überführen. 2016 übernahmen wir schließlich die Luxusmarke Heinrich Dinkelacker. Dazu kommt der Austausch mit Wirtschaftsgrößen wie unserem Gesellschafter Dr. Wendekin Wiedeking und unserem Beirat Thomas Treß. Was mich negativ am meisten in meiner Unternehmensgeschichte berührt hat, war für mich zu registrieren, dass einige Probleme sich trotz größter Anstrengungen nicht lösen lassen. Beispielsweise der Fachkräftemangel in Ungarn und Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit durch Kulturunterschiede.

Was sind die größten Herausforderungen in ihrer Branche?

Zu den größten Herausforderungen gehören Billigkonkurrenz aus Fernost, Fachkräftemangel, rückläufige Besucherfrequenzen im Retail und ein hoher Rabattdruck im Markt.

Wie beeinflusst Berlin Sie wirtschaftlich?

Der Standort Berlin ermöglicht uns den Zugriff auf relativ viele junge und gut ausgebildete Arbeitskräfte. Wir haben eine Vielzahl von Modemessen direkt vor Ort, was es leichter macht den Trends zu folgen und Entwicklungen früh zu erkennen. Da wir uns als digital geprägtes Unternehmen verstehen, profitieren wir von der Vielzahl der Innovationen in unserem Umfeld, die uns dabei helfen eine Schuhmarke des 21. Jahrhunderts zu sein.

Inwiefern kann die Berliner Sparkasse Sie bei Ihrem Unternehmenswachstum unterstützen?

Die Berliner Sparkasse unterstützt uns bereits mit einer Vielzahl verschiedener Finanzierungslösungen, die unser schnelles Wachstum überhaupt erst ermöglicht haben. Flexibilität und Geschwindigkeit ist für uns wichtig. Hier ist die Sparkasse schon stark, für den Unternehmer kann es aber immer noch schneller gehen. Verständnis für neue Geschäftsmodelle und der Glaube an den Erfolg sind wichtig. Mit der Berliner Sparkasse haben wir einen verlässlichen Partner an unserer Seite.

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